22.06.2026
Nahe der Frankfurter Messe entsteht derzeit ein neues mehrgeschossiges Bürogebäude mit einer Länge von rund 120 Metern. Bauherr ist STRABAG Real Estate, die Planung und Ausführung liegen bei der Ed. Züblin AG. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2027 vorgesehen.
Bei der Montage der Heiz- und Kühldeckenpaneele kommen dabei zwei sogenannte „Baubots“ von fischer zum Einsatz. Die autonomen Bauroboter übernehmen eine Aufgabe, die bislang manuell ausgeführt wurde: Sie bohren vollautomatisch rund 16.000 Befestigungslöcher in die Betondecken des Gebäudes.
Die Roboter arbeiten auf Grundlage digitaler Baupläne und setzen die Bohrungen präzise an den vorgesehenen Positionen. Anschließend werden die Heiz- und Kühldeckenpaneele befestigt.
Für die Bauverantwortlichen geht es dabei nicht nur um Geschwindigkeit. Auch die Qualität und Sicherheit der Arbeiten profitieren vom Robotereinsatz.
„Die Genauigkeit ist höher. Und, was für uns natürlich besonders wichtig ist: Der Einsatz der Baubots erhöht auch die Arbeitssicherheit und schützt die Gesundheit der Bauausführenden“, verdeutlicht Andreas Wörsdörfer vom Bau- und Projektmanagement der Ed. Züblin AG. „Der Roboter kann nicht von der Leiter fallen, er hat keine Späterscheinungen, Gelenkprobleme und so weiter. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird geschützt.“
Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Bauwirtschaft gewinnt die Entlastung der Beschäftigten zunehmend an Bedeutung. Körperlich belastende Tätigkeiten können automatisiert werden, während Fachkräfte für anspruchsvollere Aufgaben zur Verfügung stehen.
Für die Unternehmensgruppe fischer ist der Frankfurter Neubau ein weiteres Praxisbeispiel dafür, wie Robotik die Bauindustrie verändern kann.
„Der Praxis-Einsatz – diesmal beim Bau des Frankfurter Bürogebäudes – zeigte einmal mehr: Unsere Baubots steigern die Effizienz und Präzision der Bohrprozesse deutlich“, sagt Emil Kral, Geschäftsführer der fischer BauBot Services GmbH.
Ein weiterer Vorteil liege in der umfassenden digitalen Dokumentation der Arbeiten. „Alle Bohrdaten wie Bohrzeit, Tiefe, Koordinaten oder Bewehrungstreffer werden automatisch digital erfasst – präzise, lückenlos und deutlich effizienter als bei manuellen Prozessen.“
Trotz der Veränderungen in der Arbeitswelt bleibt die Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in Metropolen wie Frankfurt hoch. Marktanalysen zufolge erreichte der Flächenumsatz am Frankfurter Büromarkt 2025 rund 510.000 Quadratmeter und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau.
Unternehmen investieren verstärkt in moderne Gebäude, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und flexible Nutzung gerecht werden. Die im Frankfurter Neubau vorgesehenen Heiz- und Kühldeckenpaneele sind Teil solcher zukunftsorientierten Gebäudekonzepte.
Die Baubots aus Baden-Württemberg leisten dabei einen wichtigen Beitrag: Durch präzise Bohrungen, Zeit- und Kosteneinsparungen sowie digitale Dokumentation beschleunigen sie den Baufortschritt und unterstützen die Realisierung moderner Arbeitswelten.
Die Unternehmensgruppe fischer mit Sitz in Waldachtal zählt zu den international erfolgreichen Industrieunternehmen Baden-Württembergs. Das Familienunternehmen beschäftigte 2025 weltweit rund 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro. Neben Befestigungssystemen gehören die Bereiche fischertechnik, fischer Consulting und fischer Electronic Solutions zur Unternehmensgruppe.
tm/pm
22.06.2026
Nahe der Frankfurter Messe entsteht derzeit ein neues mehrgeschossiges Bürogebäude mit einer Länge von rund 120 Metern. Bauherr ist STRABAG Real Estate, die Planung und Ausführung liegen bei der Ed. Züblin AG. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2027 vorgesehen.
Bei der Montage der Heiz- und Kühldeckenpaneele kommen dabei zwei sogenannte „Baubots“ von fischer zum Einsatz. Die autonomen Bauroboter übernehmen eine Aufgabe, die bislang manuell ausgeführt wurde: Sie bohren vollautomatisch rund 16.000 Befestigungslöcher in die Betondecken des Gebäudes.
Die Roboter arbeiten auf Grundlage digitaler Baupläne und setzen die Bohrungen präzise an den vorgesehenen Positionen. Anschließend werden die Heiz- und Kühldeckenpaneele befestigt.
Für die Bauverantwortlichen geht es dabei nicht nur um Geschwindigkeit. Auch die Qualität und Sicherheit der Arbeiten profitieren vom Robotereinsatz.
„Die Genauigkeit ist höher. Und, was für uns natürlich besonders wichtig ist: Der Einsatz der Baubots erhöht auch die Arbeitssicherheit und schützt die Gesundheit der Bauausführenden“, verdeutlicht Andreas Wörsdörfer vom Bau- und Projektmanagement der Ed. Züblin AG. „Der Roboter kann nicht von der Leiter fallen, er hat keine Späterscheinungen, Gelenkprobleme und so weiter. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird geschützt.“
Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Bauwirtschaft gewinnt die Entlastung der Beschäftigten zunehmend an Bedeutung. Körperlich belastende Tätigkeiten können automatisiert werden, während Fachkräfte für anspruchsvollere Aufgaben zur Verfügung stehen.
Für die Unternehmensgruppe fischer ist der Frankfurter Neubau ein weiteres Praxisbeispiel dafür, wie Robotik die Bauindustrie verändern kann.
„Der Praxis-Einsatz – diesmal beim Bau des Frankfurter Bürogebäudes – zeigte einmal mehr: Unsere Baubots steigern die Effizienz und Präzision der Bohrprozesse deutlich“, sagt Emil Kral, Geschäftsführer der fischer BauBot Services GmbH.
Ein weiterer Vorteil liege in der umfassenden digitalen Dokumentation der Arbeiten. „Alle Bohrdaten wie Bohrzeit, Tiefe, Koordinaten oder Bewehrungstreffer werden automatisch digital erfasst – präzise, lückenlos und deutlich effizienter als bei manuellen Prozessen.“
Trotz der Veränderungen in der Arbeitswelt bleibt die Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in Metropolen wie Frankfurt hoch. Marktanalysen zufolge erreichte der Flächenumsatz am Frankfurter Büromarkt 2025 rund 510.000 Quadratmeter und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau.
Unternehmen investieren verstärkt in moderne Gebäude, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und flexible Nutzung gerecht werden. Die im Frankfurter Neubau vorgesehenen Heiz- und Kühldeckenpaneele sind Teil solcher zukunftsorientierten Gebäudekonzepte.
Die Baubots aus Baden-Württemberg leisten dabei einen wichtigen Beitrag: Durch präzise Bohrungen, Zeit- und Kosteneinsparungen sowie digitale Dokumentation beschleunigen sie den Baufortschritt und unterstützen die Realisierung moderner Arbeitswelten.
Die Unternehmensgruppe fischer mit Sitz in Waldachtal zählt zu den international erfolgreichen Industrieunternehmen Baden-Württembergs. Das Familienunternehmen beschäftigte 2025 weltweit rund 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro. Neben Befestigungssystemen gehören die Bereiche fischertechnik, fischer Consulting und fischer Electronic Solutions zur Unternehmensgruppe.
tm/pm