22.06.2026
von Claudia Keller
Der alljährliche Sommerempfang der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald fand in diesem Jahr im neuen Bildungszentrum in Nagold statt, so dass gleichzeitig auch die offizielle Einweihung des Gebäudes mit Festgästen aus Politik und Wirtschaft gefeiert werden konnte.

„Wenn wir heute dieses Haus eröffnen, so öffnen wir weit mehr als ein Gebäude“, sagte IHK-Präsidentin Claudia Gläser in ihrer Ansprache. „Wir öffnen einen Ort, an dem Zukunft vorbereitet wird und neue Perspektiven entwickelt werden können“. Sie hob hervor, dass sich die Herausforderungen für die Wirtschaft mit großer Geschwindigkeit verändern und sich mit neuen Technologien Berufsbilder wandeln.
„Als Unternehmen wissen Sie, wie wichtig gut qualifizierte Mitarbeiter für den Erfolg sind“, stellte Gläser fest. „Die entscheidende Frage ist nicht, ob Veränderung kommt, sondern ob wir schnell genug sind, Menschen und Unternehmen auf diesen Wandel vorzubereiten.“ Das neue IHK-Bildungszentrum bezeichnete sie als klares Bekenntnis zur beruflichen Bildung und sah dies auch als Investition in die Zukunft der Region. „Berufliche Bildung ist die Grundlage für Entwicklung und ein entscheidender Standortfaktor“, sagte Gläser. „Dafür schaffen wir hier die Voraussetzung.“

IHK-Hauptgeschäftsführerin Tanja Traub ließ in ihrer Rede „hinter die Kulissen“ blicken und erinnerte an den langen Prozess, von der Vision zum Bau des neuen Bildungszentrums. Bereits im Jahr 2013 habe es erste Überlegungen gegeben. „Am Anfang stand ein mutiger Gedanke, hier in Nagold eben kein Gebäude zu schaffen, das ein klassisches, starres Schulgebäude ist, sondern ein Ort, der unseren Unternehmen den Rücken stärkt“, sagte sie. „Ab sofort geht es darum, wie dieses Haus mit Leben gefüllt wird.“ Nicht nur Qualifizierungen für Fachkräfte, sondern auch Möglichkeiten zur Vernetzung von Unternehmerinnen und Unternehmern sollen angeboten werden.

„Wissen, das aktuell ist, ist Macht“, so Thomas Dörflinger, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus. „Daher ist Bildung die beste Zukunftsinvestition, die wir tätigen können. Sie schafft Chancen für den Einzelnen, Fachkräfte für die Wirtschaft und Wohlstand für unser Land.“ Das neue IHK-Bildungszentrum mitten in Nagold gelegen, biete mit modernster Ausstattung ideale Voraussetzungen, damit die Region wettbewerbsfähig bleibe. Er erinnerte daran, dass der Neubau das in die Jahre gekommene, alte Bildungszentrum mit IHK-Geschäftsstelle im Gewerbepark Nagold-Wolfsberg ersetzt. Dörflinger berichtete, dass das Projektvolumen 13,6 Millionen Euro umfasste, wobei 3,4 Millionen Euro vom Land kamen und 6,1 Millionen Euro vom Bund.

In einem Architekturwettbewerb hatte der Entwurf von Joel Harris gewonnen. Zur Feier des Tages übergab der Architekt einen ganz besonders gestalteten Schlüssel, der den Grundriss des Gebäudes als Schlüssellkopf sowie die Buchstaben „IHK“ als Schlüsselbart aufgriff. Der teilweise fünf Geschosse umfassende Neubau in Form von drei Kuben hat eine Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern mit 13 Seminarräumen, vier Kleingruppenräumen und vier offenen Lernbereichen. Eine schöne Dachterrasse sowie ein gemütlicher Innenhof runden das Angebot ab.

In einer anschließenden Gesprächsrunde stand der Prozess zur Entwicklung des Bildungszentrums sowie ein kleiner Ausblick auf die Bildungs- und Vernetzungsangebote im Mittelpunkt. IHK-Hauptgeschäftsführerin Traub plauderte dabei mit ihrem Vorgänger Martin Keppler, der das Projekt mit auf den Weg gebracht hat, sowie IHK-Präsidentin Gläser, IHK-Ehrenpräsident Burkhard Thost und Carl Christian Hirsch, CDU Landtagsabgeordneter und ehemaliges Mitglied der IHK-Geschäftsführung. Weitere Gesprächsteilnehmer waren Helmut Riegger, Landrat von Calw, Jürgen Großmann, Oberbürgermeister von Nagold und Architekt Joel Harris. Unter anderem machte der Oberbürgermeister darauf aufmerksam, dass die Klinkerfassade eine Reminiszenz an die Stadtgeschichte darstellt, denn auch die alte Seifenfabrik aus dem 19. Jahrhundert ist ein Backsteingebäude. Nach dem offiziellen Teil nutzen die Festgäste die Gelegenheit, das Gebäude mit seinen Schulungsräumen kennenzulernen sowie in sommerlicher Atmosphäre und bei lockerer DJ-Musik miteinander ins Gespräch zu kommen.
22.06.2026
von Claudia Keller
Der alljährliche Sommerempfang der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald fand in diesem Jahr im neuen Bildungszentrum in Nagold statt, so dass gleichzeitig auch die offizielle Einweihung des Gebäudes mit Festgästen aus Politik und Wirtschaft gefeiert werden konnte.

„Wenn wir heute dieses Haus eröffnen, so öffnen wir weit mehr als ein Gebäude“, sagte IHK-Präsidentin Claudia Gläser in ihrer Ansprache. „Wir öffnen einen Ort, an dem Zukunft vorbereitet wird und neue Perspektiven entwickelt werden können“. Sie hob hervor, dass sich die Herausforderungen für die Wirtschaft mit großer Geschwindigkeit verändern und sich mit neuen Technologien Berufsbilder wandeln.
„Als Unternehmen wissen Sie, wie wichtig gut qualifizierte Mitarbeiter für den Erfolg sind“, stellte Gläser fest. „Die entscheidende Frage ist nicht, ob Veränderung kommt, sondern ob wir schnell genug sind, Menschen und Unternehmen auf diesen Wandel vorzubereiten.“ Das neue IHK-Bildungszentrum bezeichnete sie als klares Bekenntnis zur beruflichen Bildung und sah dies auch als Investition in die Zukunft der Region. „Berufliche Bildung ist die Grundlage für Entwicklung und ein entscheidender Standortfaktor“, sagte Gläser. „Dafür schaffen wir hier die Voraussetzung.“

IHK-Hauptgeschäftsführerin Tanja Traub ließ in ihrer Rede „hinter die Kulissen“ blicken und erinnerte an den langen Prozess, von der Vision zum Bau des neuen Bildungszentrums. Bereits im Jahr 2013 habe es erste Überlegungen gegeben. „Am Anfang stand ein mutiger Gedanke, hier in Nagold eben kein Gebäude zu schaffen, das ein klassisches, starres Schulgebäude ist, sondern ein Ort, der unseren Unternehmen den Rücken stärkt“, sagte sie. „Ab sofort geht es darum, wie dieses Haus mit Leben gefüllt wird.“ Nicht nur Qualifizierungen für Fachkräfte, sondern auch Möglichkeiten zur Vernetzung von Unternehmerinnen und Unternehmern sollen angeboten werden.

„Wissen, das aktuell ist, ist Macht“, so Thomas Dörflinger, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus. „Daher ist Bildung die beste Zukunftsinvestition, die wir tätigen können. Sie schafft Chancen für den Einzelnen, Fachkräfte für die Wirtschaft und Wohlstand für unser Land.“ Das neue IHK-Bildungszentrum mitten in Nagold gelegen, biete mit modernster Ausstattung ideale Voraussetzungen, damit die Region wettbewerbsfähig bleibe. Er erinnerte daran, dass der Neubau das in die Jahre gekommene, alte Bildungszentrum mit IHK-Geschäftsstelle im Gewerbepark Nagold-Wolfsberg ersetzt. Dörflinger berichtete, dass das Projektvolumen 13,6 Millionen Euro umfasste, wobei 3,4 Millionen Euro vom Land kamen und 6,1 Millionen Euro vom Bund.

In einem Architekturwettbewerb hatte der Entwurf von Joel Harris gewonnen. Zur Feier des Tages übergab der Architekt einen ganz besonders gestalteten Schlüssel, der den Grundriss des Gebäudes als Schlüssellkopf sowie die Buchstaben „IHK“ als Schlüsselbart aufgriff. Der teilweise fünf Geschosse umfassende Neubau in Form von drei Kuben hat eine Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern mit 13 Seminarräumen, vier Kleingruppenräumen und vier offenen Lernbereichen. Eine schöne Dachterrasse sowie ein gemütlicher Innenhof runden das Angebot ab.

In einer anschließenden Gesprächsrunde stand der Prozess zur Entwicklung des Bildungszentrums sowie ein kleiner Ausblick auf die Bildungs- und Vernetzungsangebote im Mittelpunkt. IHK-Hauptgeschäftsführerin Traub plauderte dabei mit ihrem Vorgänger Martin Keppler, der das Projekt mit auf den Weg gebracht hat, sowie IHK-Präsidentin Gläser, IHK-Ehrenpräsident Burkhard Thost und Carl Christian Hirsch, CDU Landtagsabgeordneter und ehemaliges Mitglied der IHK-Geschäftsführung. Weitere Gesprächsteilnehmer waren Helmut Riegger, Landrat von Calw, Jürgen Großmann, Oberbürgermeister von Nagold und Architekt Joel Harris. Unter anderem machte der Oberbürgermeister darauf aufmerksam, dass die Klinkerfassade eine Reminiszenz an die Stadtgeschichte darstellt, denn auch die alte Seifenfabrik aus dem 19. Jahrhundert ist ein Backsteingebäude. Nach dem offiziellen Teil nutzen die Festgäste die Gelegenheit, das Gebäude mit seinen Schulungsräumen kennenzulernen sowie in sommerlicher Atmosphäre und bei lockerer DJ-Musik miteinander ins Gespräch zu kommen.
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