18.12.2024
Erster Bürgermeister Alexander Wieland und Frank Geyer, Leiter des Friedhofsamts, stellten das innovative System vor, das nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Gewerke und die Verwaltung selbst erheblich entlastet.
Die Nutzung des digitalen Friedhofsplans ist denkbar einfach und für alle zugänglich: Mit einem internetfähigen Gerät – sei es PC, Tablet oder Smartphone – können Grabstellen in wenigen Schritten gefunden werden. Besonders praktisch: QR-Codes an den Haupteingängen der Friedhöfe sowie in der Friedhofsbroschüre und auf der städtischen Website führen direkt zu den Plänen. Alternativ lassen sich die Karten unter www.baden-baden.de/digitaler-friedhofsplan aufrufen. Ein Suchfenster ermöglicht die Eingabe des Namens der gesuchten Person, woraufhin die Grabstelle direkt im Lageplan angezeigt wird.
Der Weg zu diesem modernen System startete wortwörtlich in luftigen Höhen. Die Digitalisierung der rund 22.000 Gräber auf den städtischen Friedhöfen begann mit einer Drohnenbefliegung, gefolgt von der sorgfältigen Einzeichnung jeder einzelnen Grabstätte. Diese wurden dann mit einer speziellen Software der Kölner Firma PBSGEO erfasst und mit der bestehenden Datenbank verknüpft.
Das Ergebnis ist ein digitales System, das nicht nur die tägliche Arbeit der Friedhofsverwaltung erheblich erleichtert, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern neue Möglichkeiten bietet. Auch Friedhofsgewerke wie Steinmetze und Gärtnereien profitieren, da sie jederzeit die aktuelle Grablage ausfindig machen können. „Diese digitalen Friedhofspläne sind ein tolles Instrument für uns als Friedhofsverwaltung und für die Bürgerschaft“, erklärte Geyer. „Er spart Zeit und verbessert die Verwaltung erheblich.“ In der ersten Jahreshälfte 2025 soll es zudem möglich sein, Reservierungsanfragen für Grabstätten online einzureichen. „Im Projekt steckt viel Arbeit und Engagement der Friedhofsverwaltung, und wir sind stolz darauf, dass es nun allen zugutekommt“, erklärte Wieland.
Mit diesem Projekt unterstreicht Baden-Baden seinen Anspruch, eine moderne und bürgernahe Stadtverwaltung zu bieten. Die Digitalisierung schreitet voran, und Baden-Baden zeigt, wie innovative Ansätze selbst in traditionellen Bereichen wie der Friedhofsverwaltung Mehrwert schaffen können. Dieses Modell könnte bundesweit Schule machen.
pm/tm
18.12.2024
„Diese digitalen Friedhofspläne sind ein tolles Instrument für uns als Friedhofsverwaltung und für die Bürgerschaft.“
Erster Bürgermeister Alexander Wieland und Frank Geyer, Leiter des Friedhofsamts, stellten das innovative System vor, das nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Gewerke und die Verwaltung selbst erheblich entlastet.
Die Nutzung des digitalen Friedhofsplans ist denkbar einfach und für alle zugänglich: Mit einem internetfähigen Gerät – sei es PC, Tablet oder Smartphone – können Grabstellen in wenigen Schritten gefunden werden. Besonders praktisch: QR-Codes an den Haupteingängen der Friedhöfe sowie in der Friedhofsbroschüre und auf der städtischen Website führen direkt zu den Plänen. Alternativ lassen sich die Karten unter www.baden-baden.de/digitaler-friedhofsplan aufrufen. Ein Suchfenster ermöglicht die Eingabe des Namens der gesuchten Person, woraufhin die Grabstelle direkt im Lageplan angezeigt wird.
Der Weg zu diesem modernen System startete wortwörtlich in luftigen Höhen. Die Digitalisierung der rund 22.000 Gräber auf den städtischen Friedhöfen begann mit einer Drohnenbefliegung, gefolgt von der sorgfältigen Einzeichnung jeder einzelnen Grabstätte. Diese wurden dann mit einer speziellen Software der Kölner Firma PBSGEO erfasst und mit der bestehenden Datenbank verknüpft.
Das Ergebnis ist ein digitales System, das nicht nur die tägliche Arbeit der Friedhofsverwaltung erheblich erleichtert, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern neue Möglichkeiten bietet. Auch Friedhofsgewerke wie Steinmetze und Gärtnereien profitieren, da sie jederzeit die aktuelle Grablage ausfindig machen können. „Diese digitalen Friedhofspläne sind ein tolles Instrument für uns als Friedhofsverwaltung und für die Bürgerschaft“, erklärte Geyer. „Er spart Zeit und verbessert die Verwaltung erheblich.“ In der ersten Jahreshälfte 2025 soll es zudem möglich sein, Reservierungsanfragen für Grabstätten online einzureichen. „Im Projekt steckt viel Arbeit und Engagement der Friedhofsverwaltung, und wir sind stolz darauf, dass es nun allen zugutekommt“, erklärte Wieland.
Mit diesem Projekt unterstreicht Baden-Baden seinen Anspruch, eine moderne und bürgernahe Stadtverwaltung zu bieten. Die Digitalisierung schreitet voran, und Baden-Baden zeigt, wie innovative Ansätze selbst in traditionellen Bereichen wie der Friedhofsverwaltung Mehrwert schaffen können. Dieses Modell könnte bundesweit Schule machen.
pm/tm
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