24.06.2025
Die Großuhr mit dem geheimnisvollen Prinzip war viele Jahre das Herzstück der alten Hauptstelle an der Poststraße. 2002 eigens für die Sparkasse entworfen, verblüffte sie damals wie heute: Ihre Zeiger scheinen im freien Raum zu schweben, ohne sichtbaren Antrieb. Eine Uhr, die nicht nur die Zeit anzeigt – sondern ins Staunen versetzt.
Nach der Einlagerung wegen des Sparkassen-Umbaus und einer Generalüberholung beim Hersteller hat die goldene Konstruktion mit den schwebenden Zeigern nun im luftig-edlen Ambiente der heutigen modernen Kundenhalle wieder ihren Platz gefunden. Hoch über der Mall fügt sie sich ins Ambiente ein und lässt den eigentlich pragmatischen Blick auf die Zeit zu einem kleinen Erlebnis werden.
Und wie steht es nun um die fast magische Bewegung der Zeiger im augenscheinlich freien Raum? Tatsächlich befinden sich die Zeiger der Pforzheimer Mystery Uhr auf zwei Glasscheiben, die über große Zahnkränze im äußeren Uhrenring gedreht werden. So erklärte es der mittlerweile verstorbene Senior-Chef Heinrich Immanuel Perrot in einer Publikation zum 150-jährigen Firmenjubiläum.
Die Inspiration zur Mystery Uhr entstand sparkassenseits bei einer Ausstellung von Meisterstücken der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim. Dort war eine Stutzuhr nach Art einer „Pendule Mysterieuse“ des 19. Jahrhunderts zu sehen. Der Antrieb dieses Uhrentyps ist nicht zu erkennen. Die mysteriöse Wirkung kann technisch auf unterschiedliche Weise erzeugt werden. Mit Gerd Jassmann von der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim war ein begabter Designer gefunden und mit der weltbekannten Firma Perrot Turmuhren GmbH in Calw ein kompetenter Partner für technische Entwicklungen und Bau der Uhr gewonnen. Die Beteiligten leisteten für die Ausführung des Sparkassen-Auftrags Pionierarbeit, denn seinerzeit existierte weltweit keine vergleichbare Uhr in dieser Größe. Monate des Tüftelns sowie gelungene und misslungene Probeläufe folgten – bis schlussendlich die Mystery-Uhr hoch über der Kundenhalle anzeigte, was die Stunde geschlagen hat. Seitdem – und nach der Umgestaltung der Hauptstelle umso mehr – ist die Sparkasse stolz, mit diesem technischen und gestalterischen Meisterwerk ihre Verbundenheit zur Schmuck- und Uhrenstadt Pforzheim untermauern zu können.
pm/tm

24.06.2025
Die Großuhr mit dem geheimnisvollen Prinzip war viele Jahre das Herzstück der alten Hauptstelle an der Poststraße. 2002 eigens für die Sparkasse entworfen, verblüffte sie damals wie heute: Ihre Zeiger scheinen im freien Raum zu schweben, ohne sichtbaren Antrieb. Eine Uhr, die nicht nur die Zeit anzeigt – sondern ins Staunen versetzt.
Nach der Einlagerung wegen des Sparkassen-Umbaus und einer Generalüberholung beim Hersteller hat die goldene Konstruktion mit den schwebenden Zeigern nun im luftig-edlen Ambiente der heutigen modernen Kundenhalle wieder ihren Platz gefunden. Hoch über der Mall fügt sie sich ins Ambiente ein und lässt den eigentlich pragmatischen Blick auf die Zeit zu einem kleinen Erlebnis werden.
Und wie steht es nun um die fast magische Bewegung der Zeiger im augenscheinlich freien Raum? Tatsächlich befinden sich die Zeiger der Pforzheimer Mystery Uhr auf zwei Glasscheiben, die über große Zahnkränze im äußeren Uhrenring gedreht werden. So erklärte es der mittlerweile verstorbene Senior-Chef Heinrich Immanuel Perrot in einer Publikation zum 150-jährigen Firmenjubiläum.
Die Inspiration zur Mystery Uhr entstand sparkassenseits bei einer Ausstellung von Meisterstücken der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim. Dort war eine Stutzuhr nach Art einer „Pendule Mysterieuse“ des 19. Jahrhunderts zu sehen. Der Antrieb dieses Uhrentyps ist nicht zu erkennen. Die mysteriöse Wirkung kann technisch auf unterschiedliche Weise erzeugt werden. Mit Gerd Jassmann von der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim war ein begabter Designer gefunden und mit der weltbekannten Firma Perrot Turmuhren GmbH in Calw ein kompetenter Partner für technische Entwicklungen und Bau der Uhr gewonnen. Die Beteiligten leisteten für die Ausführung des Sparkassen-Auftrags Pionierarbeit, denn seinerzeit existierte weltweit keine vergleichbare Uhr in dieser Größe. Monate des Tüftelns sowie gelungene und misslungene Probeläufe folgten – bis schlussendlich die Mystery-Uhr hoch über der Kundenhalle anzeigte, was die Stunde geschlagen hat. Seitdem – und nach der Umgestaltung der Hauptstelle umso mehr – ist die Sparkasse stolz, mit diesem technischen und gestalterischen Meisterwerk ihre Verbundenheit zur Schmuck- und Uhrenstadt Pforzheim untermauern zu können.
pm/tm
