27.07.2026
von Claudia Keller
Nur zwei gezielte Schläge brauchte Aik Wirsbinna, Geschäftsführer der Stadtwerke Pforzheim, für den Fassanstich, der den SWP Erlebnistag am Betriebsgelände im Sandweg einleitete. „Die SWP ist ein kommunales Unternehmen und für die Stadt da“, betonte er. „Das ist auch der Grund, warum wir diesen Tag heute feiern, denn wir sind nicht nur für gute Stimmung da – wir wollen auch zeigen, was wir können.“ Er forderte die Besucher auf, sich an den Ständen über das Angebot der Stadtwerke zu informieren.

„Es gibt viele neue Themen, die dargestellt werden, und die Menschen haben viele neue Fragen“, so Aik Wirsbinna im Gespräch mit WirtschaftKRAFT. „Was ist eine Wärmepumpe, wie funktioniert die Energiewende, was sind zukünftige Berufe oder was ist eigentlich Glasfaser – das sind alles neue Themen. Und deshalb haben wir gesagt, wir brauchen einen Erlebnistag, um den Kunden das alles näherzubringen.“

Der Tag wurde nicht nur von interessierten Kunden genutzt, sondern auch von Familien der Mitarbeiter, die sich über deren Arbeit informierten. An den zahlreichen Ständen, die bei strahlendem Sonnenschein rege besucht wurden, gab es einige Mitmachaktionen zu entdecken, die zur sogenannten Energie-Rallye gehörten. Wer dabei alle Stempel auf seiner Karte einsammelte, konnte an einem Gewinnspiel teilnehmen. Nebenbei erfuhren die Besucher auch viele interessante Fakten. So betreuen die Stadtwerke 515 Kilometer Gas-Leitungsnetz, 1.609 Kilometer Strom-Leitungsnetz, 133 Kilometer Fernwärme-Leitungsnetz, 634 Kilometer Glasfaser-Leitungsnetz und 463 Kilometer Wasser-Leitungsnetz. Hierbei sind die Netze der Gemeinden noch nicht eingerechnet, für die die Stadtwerke in einem Zweckverband die Betriebsführung übernommen haben. „Wir sind für Wartung und Instandhaltung zuständig und haben außerdem einen Entstördienst rund um die Uhr“, erklärte Manuel Talmon l´Armée, Teamleiter Abteilung Gas- und Wassernetz. „Man hat immer viel zu tun und jeder Tag ist anders.“

Spannend im doppelten Sinne war es am Stand der Stromversorgung, wo es Originalbauteile aus Anlagen zu sehen gab, wie verschiedenen Kabel oder einen geöffneten Transformator. Ralf Gottwald, Teamleiter Mittel- und Hochspannung, erklärte, dass er für drei Umspannwerke, rund 900 Netzstationen und zwei Flusskraftwerke zuständig ist. „Der Energiehunger der Bevölkerung wird immer größer“, stellte er fest. „Man geht davon aus, dass sich bis zum Jahr 2040 der Strombedarf verdoppelt.“
Am Glasfaser-Stand konnten die Besucher sehen, wie ein Einblasgerät funktioniert. „Wir zeigen, wie es in der Realität aussieht, wenn das Glasfaser zu den Kunden nach Hause kommt“, so Kristian Kronenwetter, Abteilungsleiter Glasfaser. Zudem gab es Spleißgeräte, an denen Interessierte versuchen konnten, die nur neun Mikrometer dicken Glasfasern miteinander zu verbinden. Angesichts des extrem dünnen Ausgangsmaterials war das keine leichte Aufgabe. „Wenn Jugendliche dabei sind, die sich beim Spleißen gut anstellen, dürfen sie gerne ein Praktikum bei uns machen“, scherzte Kronenwetter. Der entsprechende Personalstand war gleich nebenan, wo es Informationen zu verschiedenen technischen oder kaufmännischen Berufsfeldern gab, die bei den Stadtwerken gefragt sind.
Ein weiterer Stand informierte über Energiedienstleistungen, wie Wärmepumpe, Photovoltaik, Elektromobilität und Fernwärme. „Die Kunden können sich im Energieberatungszentrum beraten lassen und dafür über die Homepage einen Termin buchen“, so Marcel Nestler, Projektleiter Energieberater. Zum Service gehöre unter anderem ein Wärmepumpencheck für das Haus oder die Prüfung von Fördermöglichkeiten. Interessierte konnten sich auch direkt bei Vorträgen über Energiespartipps, Photovoltaik und weitere Zukunftsthemen informieren.

Die jüngeren Besucher interessierten sich aber eher für den Mini-Gabelstapler- Parcours im gleichen Gebäude. Sie hatten viel Spaß dabei, Aufgaben mit dem ferngesteuerten Fahrzeug zu erledigen.


Neben den Ständen der Stadtwerke ergänzten Vereinsstände vom FSV Buckenberg, SG Pforzheim, TG 88 Pforzheim und den Wilddogs das Angebot. „Die SWP ist für uns ein wichtiger Sponsor“, so Stefan Fegg, Quarterback-Coach bei den Wilddogs. „Sie unterstützen uns die ganze Saison. Und wenn wir etwas zurückgeben können, so machen wir das gerne.“ An der Wurfstation zeigten die Profis, die in der ersten Bundesliga Süd spielen, wie der Football zielgerichtet geworfen wird.

Mit ein bisschen Glück lief man auf dem Festgelände nicht nur dem SWP Maskottchen Stromi über den Weg, sondern auch der orangenen Maus, bestens bekannt aus „Die Sendung mit der Maus“. Dabei entstanden unzählige Fotos, auf denen nicht nur Kinder mit der Maus auf Tuchfühlung gingen, sondern auch die Eltern. Wer sich nach so viel Informationen und Aktionen erholen wollte, konnte aus dem breitgefächerten Speiseangebot wählen oder im Festzelt das Unterhaltungsprogramm genießen. Jugendchor „Konzertissimo“, die Tanzgruppe La Boom und die Band 6th Element sorgten für mitreißende Beiträge und beste Stimmung.
27.07.2026
von Claudia Keller
Nur zwei gezielte Schläge brauchte Aik Wirsbinna, Geschäftsführer der Stadtwerke Pforzheim, für den Fassanstich, der den SWP Erlebnistag am Betriebsgelände im Sandweg einleitete. „Die SWP ist ein kommunales Unternehmen und für die Stadt da“, betonte er. „Das ist auch der Grund, warum wir diesen Tag heute feiern, denn wir sind nicht nur für gute Stimmung da – wir wollen auch zeigen, was wir können.“ Er forderte die Besucher auf, sich an den Ständen über das Angebot der Stadtwerke zu informieren.

„Es gibt viele neue Themen, die dargestellt werden, und die Menschen haben viele neue Fragen“, so Aik Wirsbinna im Gespräch mit WirtschaftKRAFT. „Was ist eine Wärmepumpe, wie funktioniert die Energiewende, was sind zukünftige Berufe oder was ist eigentlich Glasfaser – das sind alles neue Themen. Und deshalb haben wir gesagt, wir brauchen einen Erlebnistag, um den Kunden das alles näherzubringen.“

Der Tag wurde nicht nur von interessierten Kunden genutzt, sondern auch von Familien der Mitarbeiter, die sich über deren Arbeit informierten. An den zahlreichen Ständen, die bei strahlendem Sonnenschein rege besucht wurden, gab es einige Mitmachaktionen zu entdecken, die zur sogenannten Energie-Rallye gehörten. Wer dabei alle Stempel auf seiner Karte einsammelte, konnte an einem Gewinnspiel teilnehmen. Nebenbei erfuhren die Besucher auch viele interessante Fakten. So betreuen die Stadtwerke 515 Kilometer Gas-Leitungsnetz, 1.609 Kilometer Strom-Leitungsnetz, 133 Kilometer Fernwärme-Leitungsnetz, 634 Kilometer Glasfaser-Leitungsnetz und 463 Kilometer Wasser-Leitungsnetz. Hierbei sind die Netze der Gemeinden noch nicht eingerechnet, für die die Stadtwerke in einem Zweckverband die Betriebsführung übernommen haben. „Wir sind für Wartung und Instandhaltung zuständig und haben außerdem einen Entstördienst rund um die Uhr“, erklärte Manuel Talmon l´Armée, Teamleiter Abteilung Gas- und Wassernetz. „Man hat immer viel zu tun und jeder Tag ist anders.“

Spannend im doppelten Sinne war es am Stand der Stromversorgung, wo es Originalbauteile aus Anlagen zu sehen gab, wie verschiedenen Kabel oder einen geöffneten Transformator. Ralf Gottwald, Teamleiter Mittel- und Hochspannung, erklärte, dass er für drei Umspannwerke, rund 900 Netzstationen und zwei Flusskraftwerke zuständig ist. „Der Energiehunger der Bevölkerung wird immer größer“, stellte er fest. „Man geht davon aus, dass sich bis zum Jahr 2040 der Strombedarf verdoppelt.“
Am Glasfaser-Stand konnten die Besucher sehen, wie ein Einblasgerät funktioniert. „Wir zeigen, wie es in der Realität aussieht, wenn das Glasfaser zu den Kunden nach Hause kommt“, so Kristian Kronenwetter, Abteilungsleiter Glasfaser. Zudem gab es Spleißgeräte, an denen Interessierte versuchen konnten, die nur neun Mikrometer dicken Glasfasern miteinander zu verbinden. Angesichts des extrem dünnen Ausgangsmaterials war das keine leichte Aufgabe. „Wenn Jugendliche dabei sind, die sich beim Spleißen gut anstellen, dürfen sie gerne ein Praktikum bei uns machen“, scherzte Kronenwetter. Der entsprechende Personalstand war gleich nebenan, wo es Informationen zu verschiedenen technischen oder kaufmännischen Berufsfeldern gab, die bei den Stadtwerken gefragt sind.
Ein weiterer Stand informierte über Energiedienstleistungen, wie Wärmepumpe, Photovoltaik, Elektromobilität und Fernwärme. „Die Kunden können sich im Energieberatungszentrum beraten lassen und dafür über die Homepage einen Termin buchen“, so Marcel Nestler, Projektleiter Energieberater. Zum Service gehöre unter anderem ein Wärmepumpencheck für das Haus oder die Prüfung von Fördermöglichkeiten. Interessierte konnten sich auch direkt bei Vorträgen über Energiespartipps, Photovoltaik und weitere Zukunftsthemen informieren.

Die jüngeren Besucher interessierten sich aber eher für den Mini-Gabelstapler- Parcours im gleichen Gebäude. Sie hatten viel Spaß dabei, Aufgaben mit dem ferngesteuerten Fahrzeug zu erledigen.


Neben den Ständen der Stadtwerke ergänzten Vereinsstände vom FSV Buckenberg, SG Pforzheim, TG 88 Pforzheim und den Wilddogs das Angebot. „Die SWP ist für uns ein wichtiger Sponsor“, so Stefan Fegg, Quarterback-Coach bei den Wilddogs. „Sie unterstützen uns die ganze Saison. Und wenn wir etwas zurückgeben können, so machen wir das gerne.“ An der Wurfstation zeigten die Profis, die in der ersten Bundesliga Süd spielen, wie der Football zielgerichtet geworfen wird.

Mit ein bisschen Glück lief man auf dem Festgelände nicht nur dem SWP Maskottchen Stromi über den Weg, sondern auch der orangenen Maus, bestens bekannt aus „Die Sendung mit der Maus“. Dabei entstanden unzählige Fotos, auf denen nicht nur Kinder mit der Maus auf Tuchfühlung gingen, sondern auch die Eltern. Wer sich nach so viel Informationen und Aktionen erholen wollte, konnte aus dem breitgefächerten Speiseangebot wählen oder im Festzelt das Unterhaltungsprogramm genießen. Jugendchor „Konzertissimo“, die Tanzgruppe La Boom und die Band 6th Element sorgten für mitreißende Beiträge und beste Stimmung.
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