27.04.2026
Uwe Roßwag-Hofmann verabschiedet sich als Pfarrer, theologischer Leiter und Geschäftsführer. Über viele Jahre hinweg hat er das Haus entscheidend mitgestaltet – in seiner Rolle als wirtschaftlich eigenständiges Unternehmen ebenso wie als Ort der Evangelischen Kirche.
Was bleibt, ist ein Forum, das für Begegnung, Bildung und Gastfreundschaft steht. Roßwag-Hofmann war dabei mehr als nur Führungskraft. Er galt als geistlicher Begleiter, als ruhiger Pol im Alltag und als jemand, der mit feinem Gespür für Menschen das Miteinander prägte. Seine Art: besonnen, zugewandt, klar.
Sein Abschiedsgottesdienst im voll besetzten Saal spiegelte genau das wieder. Statt klassischer Predigt wählte Roßwag-Hofmann Texte des Musikers Nick Cave. Dessen Song „Into My Arms“ wurde zum Ausgangspunkt für Gedanken über Zweifel, Glauben und die Suche nach Sinn. Nicht die Gewissheit, sondern das Fragen selbst sei oft der Kern religiöser Erfahrung.
Auch Dekanin Quincke griff diesen Gedanken indirekt auf. In ihrer Entpflichtungsrede würdigte sie vor allem die Haltung des langjährigen Leiters: Klarheit zeigen, andere Perspektiven zulassen, Spannungen aushalten. Das Forum stehe heute so gut da wie nie zuvor – auch dank dieser Art von Führung.

In der anschließenden Feierstunde wurde deutlich, wie stark Roßwag-Hofmann das Haus geprägt hat. Geschäftsführerin Johanna Iskenius sprach von einer „Lebensleidenschaft“, die seine Arbeit getragen habe.

Mit dem Abschied beginnt zugleich ein neuer Abschnitt: Bettina Kommoss übernimmt ab Mai 2026 für ein Jahr als Pfarrerin und theologische Leiterin. Sie wird die geistliche Arbeit im Forum verantworten und als Ansprechpartnerin für Gäste, Teilnehmende und das Team präsent sein.
tm

27.04.2026
Uwe Roßwag-Hofmann verabschiedet sich als Pfarrer, theologischer Leiter und Geschäftsführer. Über viele Jahre hinweg hat er das Haus entscheidend mitgestaltet – in seiner Rolle als wirtschaftlich eigenständiges Unternehmen ebenso wie als Ort der Evangelischen Kirche.
Was bleibt, ist ein Forum, das für Begegnung, Bildung und Gastfreundschaft steht. Roßwag-Hofmann war dabei mehr als nur Führungskraft. Er galt als geistlicher Begleiter, als ruhiger Pol im Alltag und als jemand, der mit feinem Gespür für Menschen das Miteinander prägte. Seine Art: besonnen, zugewandt, klar.
Sein Abschiedsgottesdienst im voll besetzten Saal spiegelte genau das wieder. Statt klassischer Predigt wählte Roßwag-Hofmann Texte des Musikers Nick Cave. Dessen Song „Into My Arms“ wurde zum Ausgangspunkt für Gedanken über Zweifel, Glauben und die Suche nach Sinn. Nicht die Gewissheit, sondern das Fragen selbst sei oft der Kern religiöser Erfahrung.
Auch Dekanin Quincke griff diesen Gedanken indirekt auf. In ihrer Entpflichtungsrede würdigte sie vor allem die Haltung des langjährigen Leiters: Klarheit zeigen, andere Perspektiven zulassen, Spannungen aushalten. Das Forum stehe heute so gut da wie nie zuvor – auch dank dieser Art von Führung.

In der anschließenden Feierstunde wurde deutlich, wie stark Roßwag-Hofmann das Haus geprägt hat. Geschäftsführerin Johanna Iskenius sprach von einer „Lebensleidenschaft“, die seine Arbeit getragen habe.

Mit dem Abschied beginnt zugleich ein neuer Abschnitt: Bettina Kommoss übernimmt ab Mai 2026 für ein Jahr als Pfarrerin und theologische Leiterin. Sie wird die geistliche Arbeit im Forum verantworten und als Ansprechpartnerin für Gäste, Teilnehmende und das Team präsent sein.
tm
