Herrmann Ultraschall: André Deponte wird neuer CEO

Beim Karlsbader Familienunternehmen Herrmann Ultraschall steht ein Führungswechsel an: Zum 1. April 2026 übernimmt André Deponte die CEO-Position von Thomas Herrmann. Er setzt auf Vernetzung, Digitalisierung und KI als Wachstumstreiber.
Zum 1. April 2026 übergibt Thomas Herrmann (links) den Staffelstab als Vorsitzender der Geschäftsführung von Herrmann Ultraschall an André Deponte (rechts). Foto: Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG

19.03.2026

Der Spezialist für Ultraschall-Verbindungstechnik stellt die Weichen für die Zukunft: Thomas Herrmann übergibt den Vorsitz der Geschäftsführung an André Deponte. Damit rückt ein langjähriger Unternehmenskenner an die Spitze, während Herrmann selbst künftig stärker strategisch und innovationsgetrieben arbeiten will.

Seit 2018 prägt Deponte die Entwicklung des Unternehmens in zentralen Rollen. Der studierte Mechatroniker baute zunächst den Geschäftsbereich METALS auf und übernahm später Verantwortung für die internationalen Headquarters sowie den globalen Vertrieb. Nun folgt der nächste Schritt.

„Das Wichtigste ist, dass wir weltweit als ein Team eng zusammenarbeiten. So können wir gemeinsam Hochleistung erbringen und unsere Kunden mit einem einheitlichen Erlebnis noch mehr begeistern“, betont André Deponte. „Dabei setzen wir künftig verstärkt auf digitale Prozesse und Künstliche Intelligenz. Beides hilft uns bei der globalen Vermarktung unserer Innovationen, sodass wir die richtigen Lösungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort anbieten. Damit werden wir unsere Position als Technologie- und Kundennutzenführer in der Ultraschall-Verbindungstechnik weiter ausbauen.“

Fokus auf Wachstum durch globale Vernetzung

Deponte sieht vor allem in der stärkeren Vernetzung der weltweit 650 Mitarbeitenden an 27 Standorten großes Potenzial. Digitale Prozesse und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sollen dabei helfen, Innovationen schneller in die Märkte zu bringen und die internationale Zusammenarbeit zu intensivieren.

Thomas Herrmann zeigt sich überzeugt von seinem Nachfolger: „André hat in den letzten acht Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass sich unser Unternehmen weiterhin zu einer leistungsstarken, global erfolgreichen Organisation entwickelt. Angesichts der volatilen Entwicklungen in den globalen Märkten und dem fortschreitenden Generationenwechsel auch bei unseren Kunden, wird André seine Führungserfahrung sowie seine Marktkenntnisse, gepaart mit technischem Wissen, gewinnbringend einsetzen können.“

Vom CEO zur strategischen Rolle

Für Thomas Herrmann markiert der Schritt zugleich den Beginn eines geplanten Übergangs: Perspektivisch will er sich stärker auf die Rolle als Gesellschafter konzentrieren. Vorerst bleibt er Teil der Geschäftsführung und verantwortet weiterhin die Bereiche Forschung & Entwicklung sowie IT und Finanzen.

Herrmann hatte die Unternehmensführung 2007 von seinem Vater und Firmengründer Walter Herrmann übernommen. In seiner Amtszeit vervierfachten sich sowohl Mitarbeiterzahl als auch Umsatz. 2021 wurde er von EY als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet.

pm/tm

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