29.04.2026
Illingen ist nicht Paris. Kein Boulevard, kein Start-up-Glamour, keine Espressomaschinen in Glasbüros. Stattdessen: Gewerbegebiet, solide Infrastruktur, viel Platz. Und genau hier, zwischen Mittelstand und Maschinenbau, eröffnet ein Unternehmen, das leise an einer ziemlich großen Idee arbeitet.
Upway, eine internationale Plattform für professionell generalüberholte E-Bikes, hat am 27. April 2026 sein bislang größtes Aufbereitungszentrum eröffnet. 10.500 Quadratmeter – das ist keine Boutique mehr, das ist Industrie. Und vielleicht auch ein Statement darüber, wo die Mobilitätswende tatsächlich stattfindet: nicht nur in Metropolen, sondern in Orten wie Illingen.
Das Prinzip dahinter ist so einfach wie wirksam: Upway kauft E-Bikes von Privatpersonen und Unternehmen, überholt sie professionell und verkauft sie anschließend über die eigene Plattform weiter. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das vor allem eins: geprüfte Qualität zum deutlich niedrigeren Preis – im Schnitt etwa 50 Prozent günstiger als ein neues Modell.
Gleichzeitig zahlt das Konzept auf ein größeres Ziel ein. Ressourcen werden geschont, Produkte länger genutzt, Wertschöpfung bleibt erhalten. Kreislaufwirtschaft, aber nicht im Kleinen, sondern im industriellen Maßstab.

Dass das größte Zentrum ausgerechnet in Illingen entsteht, ist Teil einer klaren Strategie. „Deutschland ist unser wichtigster Markt. Wir möchten hier weiter investieren und wachsen: in den nächsten fünf Jahren planen wir, allein in Deutschland 300.000 generalüberholte E-Bikes anzubieten.”, sagt Toussaint Wattinne, Co-Gründer von Upway.
Der Standort bietet dafür die passenden Voraussetzungen: gute Verkehrsanbindung, Nähe zu wichtigen Märkten und qualifizierte Fachkräfte. Wattinne bringt es auf den Punkt: „Illingen bietet einen hervorragenden Logistikanschluss in ganz Süddeutschland und dem nahen europäischen Ausland und dadurch Kosteneffizienz bei der Lieferung unserer überarbeiteten E-Bikes sowie motivierte und extrem gut ausgebildete Mitarbeiter. Wir freuen uns, hier zu sein!”
E-Bikes sind Statussymbol, Pendlerlösung und Klimaversprechen zugleich. Nur: Neu sind sie teuer. Durchschnittlich etwa 50 Prozent günstiger sind die Modelle von Upway – ein Argument, das gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten zieht. Nachhaltigkeit trifft auf Preisbewusstsein.

Mit der Eröffnung kommen auch neue Arbeitsplätze in die Region. Bis Juni soll das Team auf rund 50 Mitarbeitende wachsen, mittelfristig sind bis zu 200 Jobs geplant. Für eine Gemeinde wie Illingen ist das ein spürbarer Impuls.
Bürgermeister Armin Pioch: „Wir freuen uns sehr, Upway bei uns begrüßen zu dürfen. Das E-Bike-Unternehmen steht für Kreislaufwirtschaft – genau wie Illingen. Das ist ein Thema mit Zukunft – und für uns ein Herzensanliegen. Wir heißen alle neuen Mitarbeiter herzlich willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!“
Upway selbst ist noch ein junges Unternehmen. 2021 gegründet, inzwischen in neun Märkten aktiv, über 100.000 E-Bikes bereits generalüberholt. Bis 2030 will man die Million knacken. Dazu kommen Pläne für ein erweitertes Service-Ökosystem – Finanzierung, Versicherung, Wartung, sogar Abo-Modelle. Das E-Bike als Plattformprodukt.
Illingen ist dabei ein Baustein. Neben Standorten in Berlin und Düsseldorf soll das Netzwerk in Deutschland bis 2030 auf sieben sogenannte „UpCenter“ wachsen, mit insgesamt rund 1.000 Mitarbeitenden. Eine industrielle Infrastruktur für gebrauchte Mobilität.
Die Pointe dieser Geschichte? Vielleicht liegt Fortschritt nicht immer im Neuen, sondern manchmal im Bessermachen des Bestehenden.
tm
29.04.2026
“Illingen bietet einen hervorragenden Logistikanschluss in ganz Süddeutschland und dem nahen europäischen Ausland und dadurch Kosteneffizienz bei der Lieferung unserer überarbeiteten E-Bikes sowie motivierte und extrem gut ausgebildete Mitarbeiter. Wir freuen uns, hier zu sein!”
Illingen ist nicht Paris. Kein Boulevard, kein Start-up-Glamour, keine Espressomaschinen in Glasbüros. Stattdessen: Gewerbegebiet, solide Infrastruktur, viel Platz. Und genau hier, zwischen Mittelstand und Maschinenbau, eröffnet ein Unternehmen, das leise an einer ziemlich großen Idee arbeitet.
Upway, eine internationale Plattform für professionell generalüberholte E-Bikes, hat am 27. April 2026 sein bislang größtes Aufbereitungszentrum eröffnet. 10.500 Quadratmeter – das ist keine Boutique mehr, das ist Industrie. Und vielleicht auch ein Statement darüber, wo die Mobilitätswende tatsächlich stattfindet: nicht nur in Metropolen, sondern in Orten wie Illingen.
Das Prinzip dahinter ist so einfach wie wirksam: Upway kauft E-Bikes von Privatpersonen und Unternehmen, überholt sie professionell und verkauft sie anschließend über die eigene Plattform weiter. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das vor allem eins: geprüfte Qualität zum deutlich niedrigeren Preis – im Schnitt etwa 50 Prozent günstiger als ein neues Modell.
Gleichzeitig zahlt das Konzept auf ein größeres Ziel ein. Ressourcen werden geschont, Produkte länger genutzt, Wertschöpfung bleibt erhalten. Kreislaufwirtschaft, aber nicht im Kleinen, sondern im industriellen Maßstab.

Dass das größte Zentrum ausgerechnet in Illingen entsteht, ist Teil einer klaren Strategie. „Deutschland ist unser wichtigster Markt. Wir möchten hier weiter investieren und wachsen: in den nächsten fünf Jahren planen wir, allein in Deutschland 300.000 generalüberholte E-Bikes anzubieten.”, sagt Toussaint Wattinne, Co-Gründer von Upway.
Der Standort bietet dafür die passenden Voraussetzungen: gute Verkehrsanbindung, Nähe zu wichtigen Märkten und qualifizierte Fachkräfte. Wattinne bringt es auf den Punkt: „Illingen bietet einen hervorragenden Logistikanschluss in ganz Süddeutschland und dem nahen europäischen Ausland und dadurch Kosteneffizienz bei der Lieferung unserer überarbeiteten E-Bikes sowie motivierte und extrem gut ausgebildete Mitarbeiter. Wir freuen uns, hier zu sein!”
E-Bikes sind Statussymbol, Pendlerlösung und Klimaversprechen zugleich. Nur: Neu sind sie teuer. Durchschnittlich etwa 50 Prozent günstiger sind die Modelle von Upway – ein Argument, das gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten zieht. Nachhaltigkeit trifft auf Preisbewusstsein.

Mit der Eröffnung kommen auch neue Arbeitsplätze in die Region. Bis Juni soll das Team auf rund 50 Mitarbeitende wachsen, mittelfristig sind bis zu 200 Jobs geplant. Für eine Gemeinde wie Illingen ist das ein spürbarer Impuls.
Bürgermeister Armin Pioch: „Wir freuen uns sehr, Upway bei uns begrüßen zu dürfen. Das E-Bike-Unternehmen steht für Kreislaufwirtschaft – genau wie Illingen. Das ist ein Thema mit Zukunft – und für uns ein Herzensanliegen. Wir heißen alle neuen Mitarbeiter herzlich willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!“
Upway selbst ist noch ein junges Unternehmen. 2021 gegründet, inzwischen in neun Märkten aktiv, über 100.000 E-Bikes bereits generalüberholt. Bis 2030 will man die Million knacken. Dazu kommen Pläne für ein erweitertes Service-Ökosystem – Finanzierung, Versicherung, Wartung, sogar Abo-Modelle. Das E-Bike als Plattformprodukt.
Illingen ist dabei ein Baustein. Neben Standorten in Berlin und Düsseldorf soll das Netzwerk in Deutschland bis 2030 auf sieben sogenannte „UpCenter“ wachsen, mit insgesamt rund 1.000 Mitarbeitenden. Eine industrielle Infrastruktur für gebrauchte Mobilität.
Die Pointe dieser Geschichte? Vielleicht liegt Fortschritt nicht immer im Neuen, sondern manchmal im Bessermachen des Bestehenden.
tm
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