20.04.2026
Seit seinem Wechsel von der Industrie an die Hochschule im Jahr 1999 stand Wrede für eine praxisnahe Ingenieursausbildung. Nach seinem Maschinenbaustudium an der Technischen Universität München sammelte er zunächst über ein Jahrzehnt Erfahrung in der Wirtschaft – ein Hintergrund, der seine Lehre entscheidend beeinflusste. Insbesondere in den Bereichen Fahrzeugtechnik und Fahrzeugmechatronik vermittelte er Studierenden fundiertes Wissen mit klarem Praxisbezug.
„Meine Zeit an der Hochschule war von spannenden Projekten und großartigen Kolleginnen und Kollegen geprägt“, sagt Jürgen Wrede. „Für diese Zusammenarbeit bin ich sehr dankbar.“
Doch Wredes Wirken ging weit über die klassische Lehre hinaus. Als Prodekan und Bereichsleiter gestaltete er Studieninhalte aktiv mit und trieb innovative Lehrformate voran. Dazu zählen insbesondere kooperative Studienmodelle sowie praxisorientierte Labor- und Workshopkonzepte. Ein besonderes Anliegen war ihm zudem die Nachwuchsförderung: Mit Schüler*innen-Laboren, Exkursionen und studentischen Projekten setzte er gezielt Impulse, um junge Menschen frühzeitig für Technik zu begeistern.
Ein Schwerpunkt seiner öffentlich geförderten Forschung lag auf der Entwicklung von
Assistenzsystemen für elektrisch unterstützte Fahrräder in enger Zusammenarbeit mit
Industriepartnern. In Projekten wie BikeSafe und BikeAssist untersuchte er Fahrdynamik,
Bremsassistenz und Querstabilisierung – Themen, die die Sicherheit von Pedelecs verbessern
und neue Impulse für innovative Fahrradtechnologien liefern. Zudem war er Mitbegründer des
Institute for Smart Bicycle Technology (ISBT), das praxisnahe Forschungsprojekte im Bereich
moderner Fahrradtechnik unterstützt.
„Jürgen Wrede hat die Fakultät über Jahrzehnte hinweg entscheidend geprägt. Seine Expertise
und sein Engagement werden uns fehlen“, sagt Professor Dr.-Ing. Ingolf Müller, Dekan der
Fakultät für Technik. „Er hinterlässt große Fußstapfen, und wir werden seine konsequente
Unterstützung und sein praxisnahes Denken sehr vermissen“, ergänzt Professor Dr.-Ing. Jürgen
Bauer, sein Nachfolger im Amt des Prodekans.
Auch das Rektorat würdigt seine Verdienste: „Wir danken Professor Wrede für seine
herausragende Arbeit in Lehre, Forschung und Hochschulentwicklung. Er hat die Hochschule
Pforzheim nachhaltig geprägt und zahlreiche Projekte erfolgreich initiiert, die wir weiterführen
werden“, betont Professor Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule.
Neben Lehre und Forschung setzte Jürgen Wrede sich auch intensiv für die Vernetzung der
Hochschule mit der Industrie ein. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Kooperationen,
die Studierenden praxisnahe Projekte und innovative Abschlussarbeiten ermöglichten. „Es freut
mich sehr zu sehen, dass die Forschung und die Studierendenprojekte auch in Zukunft auf
hohem Niveau weitergeführt werden“, ergänzt er.
Professor Jürgen Wrede verlässt die Hochschule, doch die Impulse, die er gesetzt hat – in
Lehre, Forschung und Praxisprojekten – werden noch lange nachwirken.
pm/tm
20.04.2026
Seit seinem Wechsel von der Industrie an die Hochschule im Jahr 1999 stand Wrede für eine praxisnahe Ingenieursausbildung. Nach seinem Maschinenbaustudium an der Technischen Universität München sammelte er zunächst über ein Jahrzehnt Erfahrung in der Wirtschaft – ein Hintergrund, der seine Lehre entscheidend beeinflusste. Insbesondere in den Bereichen Fahrzeugtechnik und Fahrzeugmechatronik vermittelte er Studierenden fundiertes Wissen mit klarem Praxisbezug.
„Meine Zeit an der Hochschule war von spannenden Projekten und großartigen Kolleginnen und Kollegen geprägt“, sagt Jürgen Wrede. „Für diese Zusammenarbeit bin ich sehr dankbar.“
Doch Wredes Wirken ging weit über die klassische Lehre hinaus. Als Prodekan und Bereichsleiter gestaltete er Studieninhalte aktiv mit und trieb innovative Lehrformate voran. Dazu zählen insbesondere kooperative Studienmodelle sowie praxisorientierte Labor- und Workshopkonzepte. Ein besonderes Anliegen war ihm zudem die Nachwuchsförderung: Mit Schüler*innen-Laboren, Exkursionen und studentischen Projekten setzte er gezielt Impulse, um junge Menschen frühzeitig für Technik zu begeistern.
Ein Schwerpunkt seiner öffentlich geförderten Forschung lag auf der Entwicklung von
Assistenzsystemen für elektrisch unterstützte Fahrräder in enger Zusammenarbeit mit
Industriepartnern. In Projekten wie BikeSafe und BikeAssist untersuchte er Fahrdynamik,
Bremsassistenz und Querstabilisierung – Themen, die die Sicherheit von Pedelecs verbessern
und neue Impulse für innovative Fahrradtechnologien liefern. Zudem war er Mitbegründer des
Institute for Smart Bicycle Technology (ISBT), das praxisnahe Forschungsprojekte im Bereich
moderner Fahrradtechnik unterstützt.
„Jürgen Wrede hat die Fakultät über Jahrzehnte hinweg entscheidend geprägt. Seine Expertise
und sein Engagement werden uns fehlen“, sagt Professor Dr.-Ing. Ingolf Müller, Dekan der
Fakultät für Technik. „Er hinterlässt große Fußstapfen, und wir werden seine konsequente
Unterstützung und sein praxisnahes Denken sehr vermissen“, ergänzt Professor Dr.-Ing. Jürgen
Bauer, sein Nachfolger im Amt des Prodekans.
Auch das Rektorat würdigt seine Verdienste: „Wir danken Professor Wrede für seine
herausragende Arbeit in Lehre, Forschung und Hochschulentwicklung. Er hat die Hochschule
Pforzheim nachhaltig geprägt und zahlreiche Projekte erfolgreich initiiert, die wir weiterführen
werden“, betont Professor Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule.
Neben Lehre und Forschung setzte Jürgen Wrede sich auch intensiv für die Vernetzung der
Hochschule mit der Industrie ein. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Kooperationen,
die Studierenden praxisnahe Projekte und innovative Abschlussarbeiten ermöglichten. „Es freut
mich sehr zu sehen, dass die Forschung und die Studierendenprojekte auch in Zukunft auf
hohem Niveau weitergeführt werden“, ergänzt er.
Professor Jürgen Wrede verlässt die Hochschule, doch die Impulse, die er gesetzt hat – in
Lehre, Forschung und Praxisprojekten – werden noch lange nachwirken.
pm/tm
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