21.04.2026
Eine unabhängige Jury unter Leitung von Fraunhofer-Präsident Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka hatte das Unternehmen unter drei Finalisten ausgewählt. Zu den Nominierten zählte auch das Unternehmen Festo aus Esslingen und Ziehl-Abegg aus Künzelsau.
Die Auszeichnung zählt zu den wichtigsten Industriepreisen weltweit und würdigt Innovationen mit hohem praktischem Nutzen. In diesem Jahr stand insbesondere die Verbindung von Mechanik und künstlicher Intelligenz im Fokus.
Im Zentrum der prämierten Entwicklung steht eine skalierbare Plattform für Aktoren – jene Komponenten, die Bewegungen in Robotern ermöglichen. Sie sind ein entscheidender Kostenfaktor: Rund 50 Prozent der Gesamtkosten eines humanoiden Roboters entfallen auf diese Antriebseinheiten. Entsprechend groß ist ihre Bedeutung für die wirtschaftliche Serienfertigung.
Gerade für die exportorientierte Industrie im Südwesten – vom Maschinenbau bis zur Automobilzulieferkette – könnte die Technologie eine Schlüsselrolle spielen. Humanoide Robotik gilt als nächster großer Automatisierungsschritt, etwa in Produktion, Logistik oder Service.
Georg F. W. Schaeffler, Familiengesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG, sagt: „Wir freuen uns sehr über den Gewinn des renommierten Hermes Awards und bedanken uns herzlich bei der Jury. Seit 80 Jahren verkörpert unser Unternehmen Innovationskraft und Pioniergeist. Eigenschaften, die wir sowohl in unserem Kerngeschäft als auch in Wachstumsfeldern wie der humanoiden Robotik konsequent nutzen. Mit der hochintegrierten Aktoren-Plattform setzen wir neue Maßstäbe in diesem Wachstumsfeld, indem wir unser jahrzehntelanges Technologie-Know-how mit Industrialisierungsexzellenz vereinen.“
Auch Vorstandschef Klaus Rosenfeld betont die Tragweite der Technologie: „Die Verleihung des renommierten Hermes Awards ist vor allem eine Auszeichnung unserer Ingenieure und Produktentwickler, aber wir sehen darin auch eine Würdigung des Konzepts der Motion Technology Company: Kaum eine andere Technologie bei Schaeffler verdeutlicht besser, welches große Potenzial hinter der Idee steckt als die Aktorik, mittels der Energie in mechanische Bewegung umgesetzt werden kann. Und gerade in Verbindung mit den Möglichkeiten der KI wird deutlich, dass es sich hierbei um eine Schlüsseltechnologie für den Durchbruch der humanoiden Robotik handelt.“
Technologisch kombiniert die Plattform hocheffiziente Elektromotoren, integrierte Leistungselektronik und präzise Sensorik. Sie lässt sich flexibel konfigurieren und ist für zentrale Robotergelenke wie Schultern, Ellbogen oder Knie ausgelegt. Eine kompakte Bauweise reduziert Bauraum und Gewicht deutlich, ohne Einbußen bei Leistung und Drehmoment.
Schaeffler treibt parallel die Industrialisierung voran: Noch in diesem Jahr soll die Serienfertigung der Komponenten beginnen. Grundlage ist die Erfahrung als Automobil- und Industriezulieferer sowie eine eng verzahnte Produktions- und Lieferkette. Zum Einsatz kommen unter anderem hochautomatisierte Fertigungstechnologien und besonders leichte Bauteile.
Mit der Aktoren-Plattform positioniert sich Schaeffler als wichtiger Zulieferer für die nächste Generation humanoider Roboter. Die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen und wirtschaftlichen Antriebssystemen deutet darauf hin, dass sich der Markt zunehmend in Richtung industrieller Anwendungen entwickelt.
Auf der Hannover Messe (20. bis 24. April) präsentiert das Unternehmen die ausgezeichnete Technologie.
pm/tm
21.04.2026
Eine unabhängige Jury unter Leitung von Fraunhofer-Präsident Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka hatte das Unternehmen unter drei Finalisten ausgewählt. Zu den Nominierten zählte auch das Unternehmen Festo aus Esslingen und Ziehl-Abegg aus Künzelsau.
Die Auszeichnung zählt zu den wichtigsten Industriepreisen weltweit und würdigt Innovationen mit hohem praktischem Nutzen. In diesem Jahr stand insbesondere die Verbindung von Mechanik und künstlicher Intelligenz im Fokus.
Im Zentrum der prämierten Entwicklung steht eine skalierbare Plattform für Aktoren – jene Komponenten, die Bewegungen in Robotern ermöglichen. Sie sind ein entscheidender Kostenfaktor: Rund 50 Prozent der Gesamtkosten eines humanoiden Roboters entfallen auf diese Antriebseinheiten. Entsprechend groß ist ihre Bedeutung für die wirtschaftliche Serienfertigung.
Gerade für die exportorientierte Industrie im Südwesten – vom Maschinenbau bis zur Automobilzulieferkette – könnte die Technologie eine Schlüsselrolle spielen. Humanoide Robotik gilt als nächster großer Automatisierungsschritt, etwa in Produktion, Logistik oder Service.
Georg F. W. Schaeffler, Familiengesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG, sagt: „Wir freuen uns sehr über den Gewinn des renommierten Hermes Awards und bedanken uns herzlich bei der Jury. Seit 80 Jahren verkörpert unser Unternehmen Innovationskraft und Pioniergeist. Eigenschaften, die wir sowohl in unserem Kerngeschäft als auch in Wachstumsfeldern wie der humanoiden Robotik konsequent nutzen. Mit der hochintegrierten Aktoren-Plattform setzen wir neue Maßstäbe in diesem Wachstumsfeld, indem wir unser jahrzehntelanges Technologie-Know-how mit Industrialisierungsexzellenz vereinen.“
Auch Vorstandschef Klaus Rosenfeld betont die Tragweite der Technologie: „Die Verleihung des renommierten Hermes Awards ist vor allem eine Auszeichnung unserer Ingenieure und Produktentwickler, aber wir sehen darin auch eine Würdigung des Konzepts der Motion Technology Company: Kaum eine andere Technologie bei Schaeffler verdeutlicht besser, welches große Potenzial hinter der Idee steckt als die Aktorik, mittels der Energie in mechanische Bewegung umgesetzt werden kann. Und gerade in Verbindung mit den Möglichkeiten der KI wird deutlich, dass es sich hierbei um eine Schlüsseltechnologie für den Durchbruch der humanoiden Robotik handelt.“
Technologisch kombiniert die Plattform hocheffiziente Elektromotoren, integrierte Leistungselektronik und präzise Sensorik. Sie lässt sich flexibel konfigurieren und ist für zentrale Robotergelenke wie Schultern, Ellbogen oder Knie ausgelegt. Eine kompakte Bauweise reduziert Bauraum und Gewicht deutlich, ohne Einbußen bei Leistung und Drehmoment.
Schaeffler treibt parallel die Industrialisierung voran: Noch in diesem Jahr soll die Serienfertigung der Komponenten beginnen. Grundlage ist die Erfahrung als Automobil- und Industriezulieferer sowie eine eng verzahnte Produktions- und Lieferkette. Zum Einsatz kommen unter anderem hochautomatisierte Fertigungstechnologien und besonders leichte Bauteile.
Mit der Aktoren-Plattform positioniert sich Schaeffler als wichtiger Zulieferer für die nächste Generation humanoider Roboter. Die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen und wirtschaftlichen Antriebssystemen deutet darauf hin, dass sich der Markt zunehmend in Richtung industrieller Anwendungen entwickelt.
Auf der Hannover Messe (20. bis 24. April) präsentiert das Unternehmen die ausgezeichnete Technologie.
pm/tm