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Jochen Protzer

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Handelsverband erleichtert über angekündigte Wiedereröffnung

Nach der Ankündigung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, den Handel bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 möglichst zum 1.3. wieder zu öffnen, zeigt sich der Handelsverband Baden-Württemberg (HBW) erleichtert.
Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht während der Regierungspressekonferenz der Landesregierung Baden-Württemberg. Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

„Für tausende Händler, die mehrere Monate zwangsgeschlossen waren, geht, wenn die Ankündigung auch wirklich umgesetzt wird, eine existenzbedrohende Durststrecke zu Ende“, sagte HBW-Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann.

Für tausende Händler, die mehrere Monate zwangsgeschlossen waren, geht, wenn die Ankündigung auch wirklich umgesetzt wird, eine existenzbedrohende Durststrecke zu Ende
Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin HBW

Der Verband fordert: „Aber es darf nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben. Die Liquidität der Händler muss gesichert sein, Neustart darf nicht zum
Rohrkrepierer werden“. Gleichzeitig appellieren Hagmann und ihre Kollegen an die Kunden einkaufen zu gehen und den regionalen Handel zu unterstützen.

Dringend notwendig sei nun schnellstmöglich ein konkreter Zeitplan, wann wieder geöffnet werden darf. „Diese konkreten Termine müssen belastbar sein. Wenn die durchschnittliche Inzidenz erreicht ist, müssen auch die Geschäfte in den Regionen öffnen dürfen, die darüber liegen, wenn nötig unter Beachtung von höheren Vorsichtsmaßnahmen“, betont Hagmann und weiter: „An der Öffnung geht aber kein Weg mehr vorbei, wenn wir nicht eine Großzahl von Händlern verlieren wollen. Aber es ist auch klar, dass wir alle Standards einhalten, die nötig sind und uns vorgegeben werden, um den Gesundheitsschutz der Menschen zu bewahren. Der wird und darf nicht gefährdet werden.“
Um ihre Geschäfte wieder öffnen zu können, seien umfangreiche Vorarbeiten der Händler notwendig, für die schnellstmöglich ein konkreter Zeitpunkt Voraussetzung sei. Unter anderem müsse ausreichend Personal zur Verfügung stehen, um Kunden zu bedienen. Dieses müsse organisiert werden. Dennoch stellt der HBW klar:
„Wir danken der gesamten Landesregierung und allen, die unsere Existenznöte erkannt und unsere Forderungen unterstützt haben, sehr dafür, dass sie unsere verzweifelten Rufe gehört haben.“
Der HBW pocht jedoch weiterhin auf Entschädigungen für die immensen Umsatzverluste.

Die entsprechenden weiteren Bemühungen seitens der Wirtschaftsministerin habe man sehr positiv aufgenommen. Auch der Ministerpräsident will sich samt Landesregierung den Themen fiktiver Unternehmerlohn und der Einstiegsgrenze von 30 Prozent erneut annehmen.

pm

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