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Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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Silke Fischer Stahlbearbeitung

Mit Großinvestitionen durch die Krise: Mit gleich zwei großen Investitionen stellt sich das Metallbauunternehmen Silke Fischer Stahlbearbeitung e.K. aus Mudau zukunftsweisend auf. Mit dem Hochleistungsantrieb der neu erworbenen Brennschneidemaschine aus dem Hause Messer Cutting System GmbH können selbst feine Konturen geschnitten werden, da die Anlage Geschwindigkeiten von bis zu 50 m/min erreicht. Die Portalschneidemaschine ermöglicht zum einen autogenes Schneiden – ein thermisches Verfahren, bei dem unlegierte bzw. niedriglegierte Metalle bearbeitet werden. Dank der Plasmaschneideanlage können darüber hinaus aber auch unlegierter und legierter Stahl sowie Aluminium geschnitten werden. Die CNC-gesteuerten Zuschnitte finden Einsatz im Werkzeug- und Vorrichtungsbau sowie im Stahl- und Maschinenbau. Für die neue Brennschneidemaschine hat das Stahlbearbeitungs-Unternehmen 640.000 Euro in die Hand genommen. Darüber hinaus hat die Firma noch weitere 280.000 Euro investiert – und zwar in eine 5-Achs-Fräsmaschine der Marke DMG. In einer einzigen Einstellungen können die Werkstücke somit bearbeitet werden und müssen nicht jedes Mal zeitlich aufwändig neu eingespannt und programmiert werden. Das spart Kosten und minimiert die Fehlerquote. „Mit unserem hocheffizienten Maschinenpark garantieren wir unseren Kunden höchste Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Liefertreue“, betont Silke Fischer, die Geschäftsführerin des Unternehmens.

„Mit unserem hocheffizienten Maschinenpark garantieren wir unseren Kunden höchste Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Liefertreue.“

Silke Fischer, Geschäftsführerin von Silke Fischer Stahlbearbeitung e.K.

Silke Fischer ist eine der wenigen Frauen in dieser Männerdomäne Metallverarbeitung. Rund 99 % der Inhaber solcher Stahlbearbeitungsunternehmen sind Männer. Dass Fischer dabei ein gutes Gespür für die Belange der Branche hat, zeigt sich nicht nur in dem ausgeklügelten Maschinenpark. Auch bei ihren Mitarbeitern legt sie großen Wert auf Qualität, Integrität und vor allem Fachwissen. So hat die Unternehmerin auch in Zeiten von Corona neues Personal eingestellt – darunter drei Facharbeiter. „Der älteste von ihnen ist 57 Jahre alt. Für den Arbeitsmarkt oftmals ein schwieriges Alter – schließlich winkt schon bald die Rente. Doch genau diese Menschen besitzen ein unglaublich großes Fachwissen, welches sie sich über Jahre hinweg angeeignet haben. Diese Menschen nicht zu würdigen, ist der größte Fehler, den man machen kann“, ist sich Fischer sicher.

© Silke Fischer Stahlbearbeitung e.K.
© Silke Fischer Stahlbearbeitung e.K.
© Silke Fischer Stahlbearbeitung e.K.
© Silke Fischer Stahlbearbeitung e.K.
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