Wenn die Fußball-WM im Aztekenstadion beginnt, ist fischer mit im Spiel

Waldachtal/Mexiko-Stadt. Wenn am 11. Juni 2026 die Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, den USA und Kanada angepfiffen wird, richtet sich der Blick der Sportwelt auf ein Stadion, das längst Teil der Fußballgeschichte geworden ist: das Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Dort, wo Pelé seinen WM-Triumph feierte, Diego Maradona mit der „Hand Gottes“ Geschichte schrieb und Millionen Fans legendäre Momente erlebten, steckt heute auch Technologie aus dem Nordschwarzwald.
Ob in München, Rio de Janeiro oder Mexiko-Stadt: Befestigungslösungen von fischer sind in zahlreichen weltbekannten Sportarenen verbaut. Im Münchner Olympiastadion wird fischer Befestigungstechnik auf der Besucherplattform in der Dachkonstruktion eingesetzt. Bild: Sandra Alkado

08.06.2026

„Große Stadien sind weit mehr als Bauwerke – sie sind Orte voller Emotionen, Erinnerungen und gemeinsamer Erlebnisse. Dass unsere Lösungen Teil vieler weltbekannter Arenen sind, macht uns stolz“
Alexander Bässler, Vorsitzender der Geschäftsführung

Bei der Modernisierung des traditionsreichen Stadions kamen Befestigungstechnik des Waldachtaler Unternehmens fischer zum Einsatz. Das Aztekenstadion wird während der Weltmeisterschaft 2026 Austragungsort von fünf Partien sein – und damit erneut zur Bühne eines globalen Sportereignisses.

Das Stadion gilt als Ikone des internationalen Fußballs. Bis heute ist es das einzige Stadion weltweit, in dem zwei WM-Endspiele ausgetragen wurden. Hier gewann Brasilien 1970 mit Pelé den Titel, hier führte Diego Maradona Argentinien 1986 zum Weltmeisterschaftssieg. Auch das legendäre Halbfinale zwischen Deutschland und Italien, das als „Jahrhundertspiel“ in die Fußballgeschichte einging, wurde im Aztekenstadion ausgetragen. Darüber hinaus war die Arena Schauplatz großer Konzerte und religiöser Großveranstaltungen, darunter die Papstmesse von Johannes Paul II. im Jahr 1999.

Dass ein Unternehmen aus Baden-Württemberg an einem solchen Ort beteiligt ist, steht exemplarisch für die internationale Präsenz deutscher Industrie- und Ingenieurskunst. Denn fischer begleitet seit Jahrzehnten weltweit den Bau und die Modernisierung bedeutender Sportstätten

„Unsere Befestigungs- und Systemlösungen kommen dort zum Einsatz, wo höchste Anforderungen an Sicherheit, Belastbarkeit und Langlebigkeit gestellt werden – oftmals unsichtbar, aber unverzichtbar“, sagt Alexander Bässler, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Die Liste der Projekte ist lang. So kamen Lösungen des Unternehmens unter anderem im legendären Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro zum Einsatz, ebenso im Estádio Olímpico do Pará im brasilianischen Belém sowie im weltbekannten River-Plate-Stadion in Buenos Aires. Auch in Europa findet sich die Technik aus dem Nordschwarzwald in zahlreichen Arenen, darunter die Stadien von Tottenham Hotspur und dem FC Everton in England, die Allianz Arena sowie das Olympiastadion in München.

Auch bei den Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar war fischer beteiligt. Derzeit unterstützt das Unternehmen zudem Projekte für die Weltmeisterschaft 2034 in Saudi-Arabien. Darüber hinaus kommen die Systeme des Unternehmens weltweit bei zahlreichen architektonischen Wahrzeichen des Sports zum Einsatz, darunter auch beim Olympiastadion „Vogelnest“ in Peking.

Dabei bleibt die Arbeit meist unsichtbar. Befestigt werden Klima- und Belüftungsanlagen, Fassaden, technische Infrastruktur, Bewehrungsanschlüsse oder Tribünensitze. Erst das Zusammenspiel dieser Komponenten ermöglicht es, dass moderne Stadionarchitektur den Anforderungen von Millionen Besuchern standhält.

Mit dem Beginn der Fußball-WM 2026 wird erneut sichtbar, wie eng Technik, Architektur und große Sportmomente miteinander verbunden sind – und dass innovative Befestigungslösungen im Hintergrund eine entscheidende Rolle spielen.

pm /tm