Warum tummelt sich die Geschäftsführung von vapic plötzlich auf der WILDLINE?

Ein kühler Morgen in Bad Wildbad. Nebelschwaden hängen noch zwischen den Bäumen, die WILDLINE liegt fast menschenleer über dem Tal. Und mittendrin: die Geschäftsführung der vapic GmbH, samt Vertriebs- und Marketingteam. Keine Wandergruppe, kein Ausflug – sondern ein Industrieunternehmen auf Motivsuche.
Die Hängebrücke bei Bad Wildbad (eines der bekanntesten Fotomotive der Region) wurde kurzerhand zur Bühne für die neue Kampagne der vapic GmbH. Foto: Dennis Daletzki

01.04.2026

von Tanja Meckler

Zwischen Stahlteilen und Schwarzwaldpanorama

Wer an den Schwarzwald denkt, hat meist dichte Wälder, frische Luft und touristische Highlights vor Augen. Dass die Region auch ein innovativer Industriestandort ist, zeigt die vapic GmbH eindrucksvoll. Das Unternehmen ist Spezialist für industrielle Teilereinigung. Ein Geschäft, das im Verborgenen läuft, hoch technisch, effizient – und selten mit großen Bildern verbunden wird. Genau das will das Unternehmen ändern.

Denn hinter den Kulissen arbeitet vapic längst an einer Idee, die Bewegung ins klassische Modell bringt: die „Schwarzwald-Brücke“. Ein Logistikkonzept, das den Schwarzwald verlässt, ohne ihn wirklich zu verlassen. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll. Ein organisierter LKW fährt mehrere Kundenstandorte an, sammelt verschmutzte Bauteile ein und bringt sie gebündelt nach Neubulach. Dort werden die Teile gereinigt, bevor sie auf dem Rückweg wieder ausgeliefert werden. Gleichzeitig nimmt der LKW neue Aufträge mit. Ein geschlossener Kreislauf, der Transport und Produktion intelligent verzahnt.

Kurzer Check, was ist schon alles im Kasten. Passt es? Foto: Bettina Kern

Was auf dem Papier nach zusätzlichem Aufwand klingt, rechnet sich in der Praxis: Transportkosten werden durch günstige Stückpreise ausgeglichen, Zeitverluste durch Planung minimiert. Für die Kunden bleibt vor allem eines spürbar – weniger Aufwand, gleiche Kosten, mehr Leistung.

Wenn man schon den Schwarzwald „zum Kunden bringt“, warum das Ganze nicht auch visuell erzählen? Der Gedanke: ein starkes, emotionales Bild für ein technisch eher nüchternes Thema. Foto: Dennis Daletzki

Die WILDLINE wird zur Kulisse für etwas, das man sonst nicht sieht: industrielle Prozesse, übersetzt in starke Bilder. Drohnenaufnahmen, Perspektiven über den Baumwipfeln, klare Linien – ein visueller Kontrast zur Präzision im Inneren der Anlagen.

Die Kooperation mit der WILDLINE kommt dabei fast so geradlinig zustande wie die Brücke selbst. Mit Unterstützung von Standortleiterin Franziska Pasch und Projektleiter Roland Haag entstehen Aufnahmen, die künftig das transportieren sollen, was vapic ausmacht: Technik, die bewegt – und eine Region, die trägt.

Am Ende fügt sich alles zu einem stimmigen Bild.
Ein Unternehmen, das seine Wurzeln nicht versteckt, sondern sichtbar macht.
Eine Region, die mehr ist als Kulisse.
Und eine Brücke, die beides verbindet – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Neben der technischen Innovation setzt vapic auch im Marketing auf einen ungewöhnlichen Ansatz und bleibt dabei konsequent regional verwurzelt. Foto: Dennis Daletzki

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