24.09.2025
von Sandra Gallian

Mit einer besonderen Social-Media-Reihe unter dem Titel „Historien-Sommer“ rückte Heimerle & Meule im Sommer die eigene Unternehmensgeschichte in den Mittelpunkt. Die älteste Edelmetallraffinerie Deutschlands, 1845 in Pforzheim gegründet, zeigte damit, wie stark Tradition und Innovation miteinander verbunden waren – und welche Impulse sich aus 180 Jahren Unternehmensgeschichte auch für heutige Organisationen ableiten ließen.
Die Anfänge reichten zurück ins Jahr 1845, als der Unternehmer Julius Dittler in Pforzheim eine Raffinerie für Edelmetalle gründete. Er erkannte früh die Chancen des Edelmetallrecyclings, ein Thema, das damals kaum Beachtung fand, heute aber aktueller denn je ist. Unterstützung erhielt er vom Chemiker Friedrich Dupuy, der das notwendige Fachwissen einbrachte. 1853 folgte die offizielle Betriebskonzession, und 1877 erhielt das Unternehmen mit Carl Heimerle und Friedrich Meule seinen bis heute bekannten Namen. Sie verbanden technisches Können mit Unternehmergeist – und legten damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die bis in die Gegenwart reichte.
Der Aufstieg von Heimerle & Meule war eng verknüpft mit der Entwicklung Pforzheims zur „Goldstadt“. Im 19. Jahrhundert wuchs die Region zu einem Zentrum der Schmuck- und Uhrenindustrie heran. Die Raffinerie lieferte dafür das entscheidende Material: Gold, Silber und Platin in höchster Reinheit. Über die Jahrzehnte hinweg entwickelte sich ein industrielles Ökosystem, in dem Handwerk, Forschung und Unternehmertum ineinandergriffen – und Heimerle & Meule eine zentrale Rolle spielte. Das Unternehmen war nicht nur Lieferant, sondern auch Impulsgeber für technologische Fortschritte in der Edelmetallverarbeitung.
Im „Historien-Sommer“ nahm das Unternehmen seine Follower mit auf eine Reise durch die Geschichte des Goldes – und verband jede Epoche mit einem Blick auf die Gegenwart.
So wurde deutlich: Gold war immer mehr als nur ein Rohstoff. Es stand für Vertrauen, Stabilität und kulturelle Identität – Werte, die auch im 21. Jahrhundert für Unternehmen entscheidend blieben.

Neben dem Blick in die Geschichte erzählte Heimerle & Meule im „Historien-Sommer“ auch von eigenen Innovationen. 1927 brachte das Unternehmen das erste Dentalgold auf den Markt – ein Produkt, das den Dentalbereich revolutionierte und ein neues Geschäftsfeld erschloss. Später kamen Technologien hinzu, die in Elektronik, Schmuckherstellung oder Medizin Anwendung fanden. Die Fähigkeit, Tradition mit Forschung zu verbinden, machte Heimerle & Meule über Jahrzehnte hinweg zu einem Innovationsführer.
Aus der Pforzheimer Raffinerie entwickelte sich schließlich ein international agierender Konzern. Unter dem Dach von HM Precious Metals bündelte das Unternehmen seine Kompetenzen in Recycling, Edelmetallhandel, Halbzeugproduktion und Hightech-Anwendungen. Damit unterstrich Heimerle & Meule seinen Anspruch, auch im globalen Wettbewerb ein relevanter Player zu bleiben – ohne die enge Bindung an den Standort Pforzheim zu verlieren.
Ein weiteres Thema des „Historien-Sommers“ war die eigene Markenentwicklung. Schon im 19. Jahrhundert schaltete das Unternehmen Anzeigen in überregionalen Zeitungen, um seine Raffinerie bekannt zu machen. 1933 führte Heimerle & Meule das Logo des „Gießers“ ein, das bis heute das Erscheinungsbild prägte. Auch ein Dental-Logo aus den 1920er Jahren zeugte vom Erfindergeist und der Fähigkeit, sich auf neue Märkte einzulassen. Die Botschaft: Markenidentität entstehe über Jahrzehnte, durch Kontinuität, Wiedererkennung und den Mut, Werte sichtbar zu machen.
Über alle Stationen hinweg zog sich eine zentrale Botschaft: Wandel brauchte Wurzeln. Handwerkliche Präzision, Verantwortung im Umgang mit Rohstoffen und das Bewusstsein, dass Werte mehr sind als Marktpreise, waren Konstanten, die Heimerle & Meule über Generationen hinweg getragen hatten. Mit dem ‚Historien-Sommer‘ verdeutlichte das Unternehmen, dass die Geschichte die Grundlage der Gegenwart bildet und zugleich Orientierung für die Zukunft bietet.
Alle Bilder: Heimerle + Meule

24.09.2025
von Sandra Gallian

Mit einer besonderen Social-Media-Reihe unter dem Titel „Historien-Sommer“ rückte Heimerle & Meule im Sommer die eigene Unternehmensgeschichte in den Mittelpunkt. Die älteste Edelmetallraffinerie Deutschlands, 1845 in Pforzheim gegründet, zeigte damit, wie stark Tradition und Innovation miteinander verbunden waren – und welche Impulse sich aus 180 Jahren Unternehmensgeschichte auch für heutige Organisationen ableiten ließen.
Die Anfänge reichten zurück ins Jahr 1845, als der Unternehmer Julius Dittler in Pforzheim eine Raffinerie für Edelmetalle gründete. Er erkannte früh die Chancen des Edelmetallrecyclings, ein Thema, das damals kaum Beachtung fand, heute aber aktueller denn je ist. Unterstützung erhielt er vom Chemiker Friedrich Dupuy, der das notwendige Fachwissen einbrachte. 1853 folgte die offizielle Betriebskonzession, und 1877 erhielt das Unternehmen mit Carl Heimerle und Friedrich Meule seinen bis heute bekannten Namen. Sie verbanden technisches Können mit Unternehmergeist – und legten damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die bis in die Gegenwart reichte.
Der Aufstieg von Heimerle & Meule war eng verknüpft mit der Entwicklung Pforzheims zur „Goldstadt“. Im 19. Jahrhundert wuchs die Region zu einem Zentrum der Schmuck- und Uhrenindustrie heran. Die Raffinerie lieferte dafür das entscheidende Material: Gold, Silber und Platin in höchster Reinheit. Über die Jahrzehnte hinweg entwickelte sich ein industrielles Ökosystem, in dem Handwerk, Forschung und Unternehmertum ineinandergriffen – und Heimerle & Meule eine zentrale Rolle spielte. Das Unternehmen war nicht nur Lieferant, sondern auch Impulsgeber für technologische Fortschritte in der Edelmetallverarbeitung.
Im „Historien-Sommer“ nahm das Unternehmen seine Follower mit auf eine Reise durch die Geschichte des Goldes – und verband jede Epoche mit einem Blick auf die Gegenwart.
So wurde deutlich: Gold war immer mehr als nur ein Rohstoff. Es stand für Vertrauen, Stabilität und kulturelle Identität – Werte, die auch im 21. Jahrhundert für Unternehmen entscheidend blieben.

Neben dem Blick in die Geschichte erzählte Heimerle & Meule im „Historien-Sommer“ auch von eigenen Innovationen. 1927 brachte das Unternehmen das erste Dentalgold auf den Markt – ein Produkt, das den Dentalbereich revolutionierte und ein neues Geschäftsfeld erschloss. Später kamen Technologien hinzu, die in Elektronik, Schmuckherstellung oder Medizin Anwendung fanden. Die Fähigkeit, Tradition mit Forschung zu verbinden, machte Heimerle & Meule über Jahrzehnte hinweg zu einem Innovationsführer.
Aus der Pforzheimer Raffinerie entwickelte sich schließlich ein international agierender Konzern. Unter dem Dach von HM Precious Metals bündelte das Unternehmen seine Kompetenzen in Recycling, Edelmetallhandel, Halbzeugproduktion und Hightech-Anwendungen. Damit unterstrich Heimerle & Meule seinen Anspruch, auch im globalen Wettbewerb ein relevanter Player zu bleiben – ohne die enge Bindung an den Standort Pforzheim zu verlieren.
Ein weiteres Thema des „Historien-Sommers“ war die eigene Markenentwicklung. Schon im 19. Jahrhundert schaltete das Unternehmen Anzeigen in überregionalen Zeitungen, um seine Raffinerie bekannt zu machen. 1933 führte Heimerle & Meule das Logo des „Gießers“ ein, das bis heute das Erscheinungsbild prägte. Auch ein Dental-Logo aus den 1920er Jahren zeugte vom Erfindergeist und der Fähigkeit, sich auf neue Märkte einzulassen. Die Botschaft: Markenidentität entstehe über Jahrzehnte, durch Kontinuität, Wiedererkennung und den Mut, Werte sichtbar zu machen.
Über alle Stationen hinweg zog sich eine zentrale Botschaft: Wandel brauchte Wurzeln. Handwerkliche Präzision, Verantwortung im Umgang mit Rohstoffen und das Bewusstsein, dass Werte mehr sind als Marktpreise, waren Konstanten, die Heimerle & Meule über Generationen hinweg getragen hatten. Mit dem ‚Historien-Sommer‘ verdeutlichte das Unternehmen, dass die Geschichte die Grundlage der Gegenwart bildet und zugleich Orientierung für die Zukunft bietet.
Alle Bilder: Heimerle + Meule

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