26.11.2025
von Sandra Gallian
Die Mitarbeiter-Bilanz von Haecker Metall kann sich sehen lasssen: Von aktuell 64 Mitarbeitenden haben 23 ihre Karriere im Unternehmen begonnen oder sich hier weiterqualifiziert – eine Quote von über 35 Prozent. Sechs Auszubildende und drei berufsbegleitend Studierende ergänzen aktuell das starke Nachwuchsteam.

„Wer sich weiterentwickeln will, bekommt Rückendeckung – fachlich ebenso wie menschlich“, sagen 10 Mitarbeitende im Gespräch unisono. Und ihre Lebenswege zeigen, wie unterschiedlich, motiviert und inspirierend diese Weiterbildungen verlaufen können.
Kaum einer verkörpert die Weiterbildungsphilosophie von Haecker Metall so sehr wie David Wörtz. Seit 2002 im Unternehmen arbeitete er sich im Vertrieb hoch. 2008 entschied er sich für den Fach- /Betriebswirt bei der IHK – drei Jahre neben dem Vollzeitjob. Danach kam ein Master im Fernstudium, mit Präsenzphasen alle acht Wochen.
„Ich habe damals einfach angefangen und erst einmal alles selbst bezahlt“, erinnert er sich. „Das hat dem Chef imponiert.“ Rückwirkend übernahm das Unternehmen die Hälfte der Kosten – ein Novum damals.
Sein Ziel war klar: die Nachfolge des Vertriebsleiters antreten. Heute ist er Vertriebsleiter und ein Beispiel dafür, wie sich Durchhaltevermögen und Förderung auszahlen. „Man hat damals den Mehrwert erkannt – das war großartig“, sagt Wörtz.

Seit zwei Jahren ist Soner Belli im Vertrieb für Halbzeuge tätig. Der Mittdreißiger absolviert seit April 2025 ein sechssemestriges Fernstudium „Technische Betriebswirtschaft Metallhandel“ an der Hochschule Fresenius. Sein Alltag ist streng getaktet: Vollzeitjob, zwei kleine Kinder, vier Stunden Lernen pro Abend. „Mein Abitur ist schon eine Weile her“, sagt er schmunzelnd. „Das war eine echte Umstellung. Aber ich möchte unbedingt in der Regelstudienzeit fertig werden.“
Dass Haecker Metall Weiterentwicklung bereits im Vorstellungsgespräch anspricht, beeindruckt ihn bis heute. „Das zeigt Wertschätzung – noch bevor man den Arbeitsvertrag unterschrieben hat.“

Kai Nittel kam 2017 aus der Stanz- und Umformtechnik zu Haecker Metall – fachlich stark, kaufmännisch unerfahren. Also entschied er sich für ein Fernstudium zum Industriefachwirt.
„Es war ein Auf und Ab“, gibt er offen zu. „Da war viel Neuland dabei.“ Abends und am Wochenende arbeitete er die umfangreichen Skripte durch.
„Man lernt sich selbst besser kennen in dieser Zeit. Disziplin, Struktur, Durchhaltevermögen – das bleibt.“ Für die Prüfungsvorbereitung erhielt er zusätzliche Unterstützung durch das Unternehmen. Auch das: nicht selbstverständlich.
Interne Workshops, fachliche Schulungen und individuelle Förderung ziehen sich wie ein roter Faden durch das Unternehmen. „Hier wird Weiterbildung immer positiv gesehen“, sagt Nittel.“ Wer Potenzial zeigt, bekommt Unterstützung – das spüren auch die jungen Kolleginnen und Kollegen und das motiviert, immer am Ball zu bleiben.

Nach dem Abitur entschied sich Phil-Henry Stößer für ein duales Studium Digital Business Management – seit 2024 ist er bei Haecker Metall. „Schon nach zwei Wochen durfte ich selbstständig arbeiten“, sagt er. Für ihn ein großer Vorteil des Programms. Auch beruflich sieht er viele Perspektiven: „Mit diesem Studium stehen einem viele Wege offen.“

Seit über neun Jahren gehört Ramona Schönthaler zum Unternehmen. Nach Stationen im Vertrieb und in der Administration übernahm sie die Leitung der Abteilung Administration. Parallel dazu absolvierte sie den Betriebswirt bei der IHK – berufsbegleitend, mit Unterricht an zwei Abenden pro Woche sowie samstags.
Zwischen 2017 und 2019 investierte sie intensiv in ihre Weiterbildung, bevor sie in Elternzeit ging. Heute arbeitet sie in Teilzeit im Marketing und in Projekten mit Schwerpunkt Social Media und bringt ihre Erfahrung gezielt ein.
„Das Präsenzformat war perfekt für mich“, sagt sie. „Strukturiert, klar, planbar.“

Shaini Kaiser ist seit 2022 im Unternehmen. Sie kam als ausgebildete Industriekauffrau zu Haecker Metall und übernahm zunächst Aufgaben in der Administration. Schon früh erkannte sie eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln: Sie bot an, den Ausbilderschein zu erwerben.
Das Unternehmen unterstützte diesen Schritt und finanzierte die viermonatige IHK-Weiterbildung vollständig. Parallel wechselte sie in die Finanz- und Personalbuchhaltung und erweiterte dort ihre Kompetenzen. Heute ist sie Ausbilderin für die kaufmännischen Nachwuchskräfte.
„Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen“, sagt sie. „Wenn die Geschäftsführung Potenzial sieht, spricht sie es an und fördert es.“
Annah Beck, 20 Jahre, zweites Lehrjahr Industriekauffrau, schätzt besonders die Eigenverantwortung: „Andere in meiner Berufsschulklasse dürfen kaum etwas. Hier wird man ernst genommen.“

Mit ihrer Familie und insgesamt sieben Geschwistern kamen Alan und Dluwan 2016 aus dem Irak nach Deutschland. Der ältere Bruder Alan bewarb sich zuerst bei Haecker Metall – mit einer Bewerbung, die David Wörtz bis heute beeindruckt: „Eine der besten Bewerbungen, die ich je gelesen habe!“ Alan startete seine Ausbildung, verkürzte sie erfolgreich und begann unmittelbar nach Abschluss berufsbegleitend den Wirtschaftsfachwirt– ein Weg, der eindrucksvoll zeigt, wie viel Einsatz und Wille in ihm steckt. Auch Dluwan fand seinen Platz im Unternehmen. Nach Hauptschule und Freiwilligem Sozialem Jahr begann er zunächst mit einem Praktikum, dem eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer folgte. Von Anfang an durfte er Verantwortung übernehmen – und genau das motiviert ihn bis heute
„Ich darf hier viel übernehmen, mir ist nie langweilig“, sagt er stolz. „Schon am Anfang durfte ich an den großen Schneidmaschinen arbeiten. Das Vertrauen macht mich glücklich.“

Alend Anwar Solaiman, ebenfalls mit Wurzeln im Irak, ist im dritten Lehrjahr zum Industriekaufmann. Nach einem Jahr Berufskolleg mit Schwerpunkt BWL wollte er „endlich Praxis“ – bei Haecker Metall fand er sie. „Ich habe Mitschüler, die nicht einmal einen eigenen Arbeitsplatz haben“, erzählt er. „Hier bekommt man einen Arbeitsplatz geschenkt – neben Verantwortung und vielen Schulungen – das motiviert.“
Bei Haecker Metall wird Weiterbildung nicht nur gefördert – sie wird vorgelebt. Auch in der Geschäftsführung.
Michaela Erdmann entschied sich für das Fernstudium zur Technischen Betriebswirtin, obwohl sie bereits die Verantwortung für das Schneidcenter trug. Berufsbegleitend zu studieren, Projekte zu leiten und ein Team zu führen – das war herausfordernd, aber auch prägend.
Ihr Weg in die Geschäftsführung zeigt, was bei Haecker Metall möglich ist:
Wachstum entsteht dort, wo Engagement auf Vertrauen trifft.
Weiterbildung ist hier nicht Pflichtprogramm – sondern die Chance, das eigene Potenzial zu entfalten und Zukunft aktiv mitzugestalten.

Ein Unternehmen wächst durch Menschen – und diese wachsen zurück. Bei Haecker Metall ist Weiterbildung Teil der Identität. „Unser Ziel ist es, Auszubildende zu integrieren, zu übernehmen und langfristig zu binden“, sagt David Wörtz. Die vielen Erfolgsgeschichten im Unternehmen zeigen, dass dieses Konzept aufgeht.
26.11.2025
„Wer sich weiterentwickeln will, bekommt Rückendeckung – fachlich ebenso wie menschlich."
von Sandra Gallian
Die Mitarbeiter-Bilanz von Haecker Metall kann sich sehen lasssen: Von aktuell 64 Mitarbeitenden haben 23 ihre Karriere im Unternehmen begonnen oder sich hier weiterqualifiziert – eine Quote von über 35 Prozent. Sechs Auszubildende und drei berufsbegleitend Studierende ergänzen aktuell das starke Nachwuchsteam.

„Wer sich weiterentwickeln will, bekommt Rückendeckung – fachlich ebenso wie menschlich“, sagen 10 Mitarbeitende im Gespräch unisono. Und ihre Lebenswege zeigen, wie unterschiedlich, motiviert und inspirierend diese Weiterbildungen verlaufen können.
Kaum einer verkörpert die Weiterbildungsphilosophie von Haecker Metall so sehr wie David Wörtz. Seit 2002 im Unternehmen arbeitete er sich im Vertrieb hoch. 2008 entschied er sich für den Fach- /Betriebswirt bei der IHK – drei Jahre neben dem Vollzeitjob. Danach kam ein Master im Fernstudium, mit Präsenzphasen alle acht Wochen.
„Ich habe damals einfach angefangen und erst einmal alles selbst bezahlt“, erinnert er sich. „Das hat dem Chef imponiert.“ Rückwirkend übernahm das Unternehmen die Hälfte der Kosten – ein Novum damals.
Sein Ziel war klar: die Nachfolge des Vertriebsleiters antreten. Heute ist er Vertriebsleiter und ein Beispiel dafür, wie sich Durchhaltevermögen und Förderung auszahlen. „Man hat damals den Mehrwert erkannt – das war großartig“, sagt Wörtz.

Seit zwei Jahren ist Soner Belli im Vertrieb für Halbzeuge tätig. Der Mittdreißiger absolviert seit April 2025 ein sechssemestriges Fernstudium „Technische Betriebswirtschaft Metallhandel“ an der Hochschule Fresenius. Sein Alltag ist streng getaktet: Vollzeitjob, zwei kleine Kinder, vier Stunden Lernen pro Abend. „Mein Abitur ist schon eine Weile her“, sagt er schmunzelnd. „Das war eine echte Umstellung. Aber ich möchte unbedingt in der Regelstudienzeit fertig werden.“
Dass Haecker Metall Weiterentwicklung bereits im Vorstellungsgespräch anspricht, beeindruckt ihn bis heute. „Das zeigt Wertschätzung – noch bevor man den Arbeitsvertrag unterschrieben hat.“

Kai Nittel kam 2017 aus der Stanz- und Umformtechnik zu Haecker Metall – fachlich stark, kaufmännisch unerfahren. Also entschied er sich für ein Fernstudium zum Industriefachwirt.
„Es war ein Auf und Ab“, gibt er offen zu. „Da war viel Neuland dabei.“ Abends und am Wochenende arbeitete er die umfangreichen Skripte durch.
„Man lernt sich selbst besser kennen in dieser Zeit. Disziplin, Struktur, Durchhaltevermögen – das bleibt.“ Für die Prüfungsvorbereitung erhielt er zusätzliche Unterstützung durch das Unternehmen. Auch das: nicht selbstverständlich.
Interne Workshops, fachliche Schulungen und individuelle Förderung ziehen sich wie ein roter Faden durch das Unternehmen. „Hier wird Weiterbildung immer positiv gesehen“, sagt Nittel.“ Wer Potenzial zeigt, bekommt Unterstützung – das spüren auch die jungen Kolleginnen und Kollegen und das motiviert, immer am Ball zu bleiben.

Nach dem Abitur entschied sich Phil-Henry Stößer für ein duales Studium Digital Business Management – seit 2024 ist er bei Haecker Metall. „Schon nach zwei Wochen durfte ich selbstständig arbeiten“, sagt er. Für ihn ein großer Vorteil des Programms. Auch beruflich sieht er viele Perspektiven: „Mit diesem Studium stehen einem viele Wege offen.“

Seit über neun Jahren gehört Ramona Schönthaler zum Unternehmen. Nach Stationen im Vertrieb und in der Administration übernahm sie die Leitung der Abteilung Administration. Parallel dazu absolvierte sie den Betriebswirt bei der IHK – berufsbegleitend, mit Unterricht an zwei Abenden pro Woche sowie samstags.
Zwischen 2017 und 2019 investierte sie intensiv in ihre Weiterbildung, bevor sie in Elternzeit ging. Heute arbeitet sie in Teilzeit im Marketing und in Projekten mit Schwerpunkt Social Media und bringt ihre Erfahrung gezielt ein.
„Das Präsenzformat war perfekt für mich“, sagt sie. „Strukturiert, klar, planbar.“

Shaini Kaiser ist seit 2022 im Unternehmen. Sie kam als ausgebildete Industriekauffrau zu Haecker Metall und übernahm zunächst Aufgaben in der Administration. Schon früh erkannte sie eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln: Sie bot an, den Ausbilderschein zu erwerben.
Das Unternehmen unterstützte diesen Schritt und finanzierte die viermonatige IHK-Weiterbildung vollständig. Parallel wechselte sie in die Finanz- und Personalbuchhaltung und erweiterte dort ihre Kompetenzen. Heute ist sie Ausbilderin für die kaufmännischen Nachwuchskräfte.
„Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen“, sagt sie. „Wenn die Geschäftsführung Potenzial sieht, spricht sie es an und fördert es.“
Annah Beck, 20 Jahre, zweites Lehrjahr Industriekauffrau, schätzt besonders die Eigenverantwortung: „Andere in meiner Berufsschulklasse dürfen kaum etwas. Hier wird man ernst genommen.“

Mit ihrer Familie und insgesamt sieben Geschwistern kamen Alan und Dluwan 2016 aus dem Irak nach Deutschland. Der ältere Bruder Alan bewarb sich zuerst bei Haecker Metall – mit einer Bewerbung, die David Wörtz bis heute beeindruckt: „Eine der besten Bewerbungen, die ich je gelesen habe!“ Alan startete seine Ausbildung, verkürzte sie erfolgreich und begann unmittelbar nach Abschluss berufsbegleitend den Wirtschaftsfachwirt– ein Weg, der eindrucksvoll zeigt, wie viel Einsatz und Wille in ihm steckt. Auch Dluwan fand seinen Platz im Unternehmen. Nach Hauptschule und Freiwilligem Sozialem Jahr begann er zunächst mit einem Praktikum, dem eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer folgte. Von Anfang an durfte er Verantwortung übernehmen – und genau das motiviert ihn bis heute
„Ich darf hier viel übernehmen, mir ist nie langweilig“, sagt er stolz. „Schon am Anfang durfte ich an den großen Schneidmaschinen arbeiten. Das Vertrauen macht mich glücklich.“

Alend Anwar Solaiman, ebenfalls mit Wurzeln im Irak, ist im dritten Lehrjahr zum Industriekaufmann. Nach einem Jahr Berufskolleg mit Schwerpunkt BWL wollte er „endlich Praxis“ – bei Haecker Metall fand er sie. „Ich habe Mitschüler, die nicht einmal einen eigenen Arbeitsplatz haben“, erzählt er. „Hier bekommt man einen Arbeitsplatz geschenkt – neben Verantwortung und vielen Schulungen – das motiviert.“
Bei Haecker Metall wird Weiterbildung nicht nur gefördert – sie wird vorgelebt. Auch in der Geschäftsführung.
Michaela Erdmann entschied sich für das Fernstudium zur Technischen Betriebswirtin, obwohl sie bereits die Verantwortung für das Schneidcenter trug. Berufsbegleitend zu studieren, Projekte zu leiten und ein Team zu führen – das war herausfordernd, aber auch prägend.
Ihr Weg in die Geschäftsführung zeigt, was bei Haecker Metall möglich ist:
Wachstum entsteht dort, wo Engagement auf Vertrauen trifft.
Weiterbildung ist hier nicht Pflichtprogramm – sondern die Chance, das eigene Potenzial zu entfalten und Zukunft aktiv mitzugestalten.

Ein Unternehmen wächst durch Menschen – und diese wachsen zurück. Bei Haecker Metall ist Weiterbildung Teil der Identität. „Unser Ziel ist es, Auszubildende zu integrieren, zu übernehmen und langfristig zu binden“, sagt David Wörtz. Die vielen Erfolgsgeschichten im Unternehmen zeigen, dass dieses Konzept aufgeht.
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