10.07.2025
Was haben ein Smartphone, ein Fernseher und eine Waschmaschine gemeinsam? In allen stecken passive elektronische Bauelemente – unscheinbar, aber essenziell. Einer, der das schon früh erkannt hat, ist Helmut Rudel. Der heute 87-jährige Unternehmer aus Ispringen bei Pforzheim gehört zu den Pionieren seiner Branche.
Im Jahr 1973, als andere noch über die erste Ölkrise diskutierten, schritt Rudel zur Tat: Gemeinsam mit seiner Frau Uta startete er den Vertrieb passiver Bauelemente – nicht etwa aus einem schicken Büro, sondern aus einer Doppelgarage. Der Standort? Kein Zufall: Mit einem Zirkel auf der Landkarte wählte Rudel Ispringen, weil sich von dort aus 70 Prozent seiner potenziellen Kunden innerhalb von zwei Stunden erreichen ließen.
Mit strategischem Feingefühl baute er das Unternehmen konsequent aus. Bald ergänzten Halbleiter das Sortiment, später kamen internationale Logistikzentren und technische Beratungsservices hinzu. Immer im Fokus: die Bedürfnisse der Kunden und ein partnerschaftlicher Umgang mit Herstellern, Mitarbeitenden und Geschäftspartnern.
Heute zählt Rutronik zu den führenden Distributionsunternehmen für elektronische Bauelemente weltweit. Über 1.900 Mitarbeitende, mehr als 80 Büros in 37 Ländern und ein Umsatz von 1,24 Milliarden Euro im Jahr 2023 sprechen für sich.
Was Helmut Rudel auszeichnet, ist nicht nur sein unternehmerischer Erfolg, sondern seine Haltung: Leistungsbereitschaft, Unabhängigkeit und Nähe zum Menschen. Während sich die Branche zunehmend konsolidierte, setzte Rutronik auf organisches Wachstum und den Erhalt als Familienunternehmen – ein bewusster Gegenpol zu kurzfristigem Renditedenken.
„Überzeugen durch Leistung“ – dieser Leitsatz begleitet Rudel seit dem ersten Tag. Er prägte eine Unternehmenskultur, die auf Vertrauen basiert. Auch sein Sohn Thomas, seit 2008 an der Spitze des Unternehmens, führt diese Philosophie weiter. Der 87-Jährige Helmut Rudel ist Präsident des Familienunternehmens.
Die Auszeichnung wurde im feierlichen Rahmen in der Sparkassenakademie Baden-Württemberg in Stuttgart übergeben. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Sparkassenpräsident Dr. Matthias Neth ehrten nicht nur fünf junge Unternehmensgründungen aus dem Land, sondern setzten mit der Kategorie „Lebenswerk“ auch ein Zeichen für gelebten Unternehmergeist. Über 50 Jahre nach der Gründung ist Helmut Rudels unternehmerische Handschrift noch deutlich zu erkennen. „Ihre persönliche Leistung über Jahrzehnte hinweg ist ein beeindruckendes Zeugnis von Ausdauer, Mut, Anpassungsbereitschaft, Integrität und unternehmerischem Können. Sie waren nie nur Unternehmer – Sie waren auch Visionär und Möglichmacher. Sie haben sich nicht auf andere verlassen, sondern immer selbst Verantwortung übernommen“, betonte Sparkassen-Präsident Matthias Neth in seiner Laudatio. „Gerade in unserer Zeit, geprägt von vielen Unwägbarkeiten, ist Ihre Haltung besonders wertvoll. Denn wir wissen: Mehr Leistung – im Betrieb, in der Forschung, in der Gesellschaft – ist die Voraussetzung für Innovation, Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität. Gerade in einer hochentwickelten Volkswirtschaft wie der unseren. Ihr Beispiel zeigt, dass Leistung kein leeres Wort, sondern ein gelebter Wert ist.“
Der Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW) fördert das öffentliche Sparkassenwesen und die Zusammenarbeit innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Er stärkt die Position der 50 baden-württembergischen Mitgliedssparkassen als
Dienstleister für ihre Kunden und verbessert gemeinsam mit den Sparkassen das Service- und Produktangebot. Der SVBW unterstützt die Sparkassen bei der Ausrichtung auf veränderte Rahmenbedingungen und ermöglicht den gemeinschaftlichen öffentlichen Auftritt mit den Verbundunternehmen.
pm/tm
10.07.2025
Was haben ein Smartphone, ein Fernseher und eine Waschmaschine gemeinsam? In allen stecken passive elektronische Bauelemente – unscheinbar, aber essenziell. Einer, der das schon früh erkannt hat, ist Helmut Rudel. Der heute 87-jährige Unternehmer aus Ispringen bei Pforzheim gehört zu den Pionieren seiner Branche.
Im Jahr 1973, als andere noch über die erste Ölkrise diskutierten, schritt Rudel zur Tat: Gemeinsam mit seiner Frau Uta startete er den Vertrieb passiver Bauelemente – nicht etwa aus einem schicken Büro, sondern aus einer Doppelgarage. Der Standort? Kein Zufall: Mit einem Zirkel auf der Landkarte wählte Rudel Ispringen, weil sich von dort aus 70 Prozent seiner potenziellen Kunden innerhalb von zwei Stunden erreichen ließen.
Mit strategischem Feingefühl baute er das Unternehmen konsequent aus. Bald ergänzten Halbleiter das Sortiment, später kamen internationale Logistikzentren und technische Beratungsservices hinzu. Immer im Fokus: die Bedürfnisse der Kunden und ein partnerschaftlicher Umgang mit Herstellern, Mitarbeitenden und Geschäftspartnern.
Heute zählt Rutronik zu den führenden Distributionsunternehmen für elektronische Bauelemente weltweit. Über 1.900 Mitarbeitende, mehr als 80 Büros in 37 Ländern und ein Umsatz von 1,24 Milliarden Euro im Jahr 2023 sprechen für sich.
Was Helmut Rudel auszeichnet, ist nicht nur sein unternehmerischer Erfolg, sondern seine Haltung: Leistungsbereitschaft, Unabhängigkeit und Nähe zum Menschen. Während sich die Branche zunehmend konsolidierte, setzte Rutronik auf organisches Wachstum und den Erhalt als Familienunternehmen – ein bewusster Gegenpol zu kurzfristigem Renditedenken.
„Überzeugen durch Leistung“ – dieser Leitsatz begleitet Rudel seit dem ersten Tag. Er prägte eine Unternehmenskultur, die auf Vertrauen basiert. Auch sein Sohn Thomas, seit 2008 an der Spitze des Unternehmens, führt diese Philosophie weiter. Der 87-Jährige Helmut Rudel ist Präsident des Familienunternehmens.
Die Auszeichnung wurde im feierlichen Rahmen in der Sparkassenakademie Baden-Württemberg in Stuttgart übergeben. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Sparkassenpräsident Dr. Matthias Neth ehrten nicht nur fünf junge Unternehmensgründungen aus dem Land, sondern setzten mit der Kategorie „Lebenswerk“ auch ein Zeichen für gelebten Unternehmergeist. Über 50 Jahre nach der Gründung ist Helmut Rudels unternehmerische Handschrift noch deutlich zu erkennen. „Ihre persönliche Leistung über Jahrzehnte hinweg ist ein beeindruckendes Zeugnis von Ausdauer, Mut, Anpassungsbereitschaft, Integrität und unternehmerischem Können. Sie waren nie nur Unternehmer – Sie waren auch Visionär und Möglichmacher. Sie haben sich nicht auf andere verlassen, sondern immer selbst Verantwortung übernommen“, betonte Sparkassen-Präsident Matthias Neth in seiner Laudatio. „Gerade in unserer Zeit, geprägt von vielen Unwägbarkeiten, ist Ihre Haltung besonders wertvoll. Denn wir wissen: Mehr Leistung – im Betrieb, in der Forschung, in der Gesellschaft – ist die Voraussetzung für Innovation, Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität. Gerade in einer hochentwickelten Volkswirtschaft wie der unseren. Ihr Beispiel zeigt, dass Leistung kein leeres Wort, sondern ein gelebter Wert ist.“
Der Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW) fördert das öffentliche Sparkassenwesen und die Zusammenarbeit innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Er stärkt die Position der 50 baden-württembergischen Mitgliedssparkassen als
Dienstleister für ihre Kunden und verbessert gemeinsam mit den Sparkassen das Service- und Produktangebot. Der SVBW unterstützt die Sparkassen bei der Ausrichtung auf veränderte Rahmenbedingungen und ermöglicht den gemeinschaftlichen öffentlichen Auftritt mit den Verbundunternehmen.
pm/tm
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