22.1.2026
von Sandra Gallian
Jugend braucht mehr als gute Worte – sie braucht Menschen, die hinschauen, zuhören und handeln. Genau das war Mitte Januar im Jugendhaus Neubulach spürbar. Zwischen Pizzaduft, Gesprächen auf Augenhöhe und ehrlichen Lebensgeschichten hat man gemerkt, wie viel Kraft entsteht, wenn Erwachsene Verantwortung übernehmen und jungen Menschen echte Perspektiven geben.

Am Montag, 19. Januar, um 16.30 Uhr – ungewöhnlich früh, da das Jugendhaus sonst erst um 18 Uhr öffnet – begrüßte Jugendhausleiter André Wichert zahlreiche Unterstützer, Jugendliche und Gäste zur symbolischen Spendenübergabe von der Firma Vapic an das Jugendhaus Neubulach.
Wichert nutzte die Gelegenheit, um nicht nur Geschäftsführer Samuel Wolf von Vapic zu danken, sondern auch seinem eigenen Team: „Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen im Hintergrund, die bereits am Nachmittag alles vorbereitet haben – inklusive frischem Pizzateig“, sagte er schmunzelnd.

Gerade in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte sei externe Unterstützung wichtiger denn je, betonte Wichert. „Wenn finanzielle Mittel gekürzt werden, trifft das oft genau die jungen Menschen, die Begleitung am dringendsten brauchen.“ Umso wertvoller sei das Engagement regionaler Partner wie Vapic oder Waldhaus, die Jugendarbeit nicht nur ideell, sondern auch finanziell stärken.
Höhepunkt des Nachmittags war die Übergabe eines Schecks über 5.000 Euro durch Samuel Wolf, Geschäftsführer der Vapic GmbH. Der ortsansässige Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler versteht sein Engagement als Teil gesellschaftlicher Verantwortung.
Wolf fand dabei sehr persönliche Worte: „Ich selbst war Hauptschüler und habe eine Ausbildung zum Mechatroniker gemacht, bevor ich die Geschäftsführung des elterlichen Betriebs übernommen habe.“ Für ihn zähle nicht allein der Notendurchschnitt. „Mir liegt besonders am Herzen, dass Jugendliche nicht nur über Zahlen bewertet werden, sondern über Werte wie Motivation, Teamfähigkeit, Ehrgeiz und Ehrlichkeit.“
Seine Botschaft: Erfolg habe viele Wege – auch jenseits eines klassischen Studiums.

Auch die Waldhaus GmbH blickt auf eine lange Tradition in der Jugendarbeit zurück. Das Unternehmen existiert seit den 1970er-Jahren und engagiert sich seit rund 25 Jahren aktiv in diesem Bereich. Mit etwa 60 Mitarbeitenden ist Waldhaus in den Landkreisen Böblingen und Calw stark verwurzelt, seit vier Jahren auch in Neubulach.
„Ein Jugendhaus ist ein Stück Heimat“, betonten Geschäftsführer Philip Löffler und Michael Groh. Gerade wenn junge Menschen in Schule oder Alltag an Grenzen stoßen, sei Jugendsozialarbeit oft die erste Anlaufstelle. Gemeinderat Björn Ahsbahs unterstrich die Bedeutung dieser Arbeit und lobte die enge Verzahnung mit lokalen Unternehmen, die zugleich Ausbildungs- und Zukunftsperspektiven bieten.
Für Vapic ist die Unterstützung des Jugendhauses kein Einzelprojekt. Bereits in der Vergangenheit engagierte sich das Unternehmen beim Sommercamp und im Ferienprogramm. In Zukunft soll die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden: Geplant sind unter anderem Billard-Workshops mit Mitarbeitenden, Video- und Social-Media-Sessions sowie Betriebsbesuche bei regionalen Unternehmen wie der Bäckerei Raisch.
„Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie sich ausprobieren und wachsen können“, so Wolf. Genau dazu wolle vapic beitragen – mit Zeit, Know-how und echtem Engagement.
Auch weitere Projekte innerhalb der Kooperation mit Waldhaus sind denkbar. Für alle Beteiligten steht fest: Das Zusammenspiel von Jugendarbeit, Wirtschaft und Kommune ist ein Gewinn für Neubulach – und ein starkes Signal dafür, wie regionale Verantwortung gelebt werden kann.
Alle Fotos: Sandra Gallian
22.1.2026
„Mir liegt besonders am Herzen, dass Jugendliche nicht nur über Zahlen bewertet werden, sondern über Werte wie Motivation, Teamfähigkeit, Ehrgeiz und Ehrlichkeit.“
von Sandra Gallian
Jugend braucht mehr als gute Worte – sie braucht Menschen, die hinschauen, zuhören und handeln. Genau das war Mitte Januar im Jugendhaus Neubulach spürbar. Zwischen Pizzaduft, Gesprächen auf Augenhöhe und ehrlichen Lebensgeschichten hat man gemerkt, wie viel Kraft entsteht, wenn Erwachsene Verantwortung übernehmen und jungen Menschen echte Perspektiven geben.

Am Montag, 19. Januar, um 16.30 Uhr – ungewöhnlich früh, da das Jugendhaus sonst erst um 18 Uhr öffnet – begrüßte Jugendhausleiter André Wichert zahlreiche Unterstützer, Jugendliche und Gäste zur symbolischen Spendenübergabe von der Firma Vapic an das Jugendhaus Neubulach.
Wichert nutzte die Gelegenheit, um nicht nur Geschäftsführer Samuel Wolf von Vapic zu danken, sondern auch seinem eigenen Team: „Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen im Hintergrund, die bereits am Nachmittag alles vorbereitet haben – inklusive frischem Pizzateig“, sagte er schmunzelnd.

Gerade in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte sei externe Unterstützung wichtiger denn je, betonte Wichert. „Wenn finanzielle Mittel gekürzt werden, trifft das oft genau die jungen Menschen, die Begleitung am dringendsten brauchen.“ Umso wertvoller sei das Engagement regionaler Partner wie Vapic oder Waldhaus, die Jugendarbeit nicht nur ideell, sondern auch finanziell stärken.
Höhepunkt des Nachmittags war die Übergabe eines Schecks über 5.000 Euro durch Samuel Wolf, Geschäftsführer der Vapic GmbH. Der ortsansässige Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler versteht sein Engagement als Teil gesellschaftlicher Verantwortung.
Wolf fand dabei sehr persönliche Worte: „Ich selbst war Hauptschüler und habe eine Ausbildung zum Mechatroniker gemacht, bevor ich die Geschäftsführung des elterlichen Betriebs übernommen habe.“ Für ihn zähle nicht allein der Notendurchschnitt. „Mir liegt besonders am Herzen, dass Jugendliche nicht nur über Zahlen bewertet werden, sondern über Werte wie Motivation, Teamfähigkeit, Ehrgeiz und Ehrlichkeit.“
Seine Botschaft: Erfolg habe viele Wege – auch jenseits eines klassischen Studiums.

Auch die Waldhaus GmbH blickt auf eine lange Tradition in der Jugendarbeit zurück. Das Unternehmen existiert seit den 1970er-Jahren und engagiert sich seit rund 25 Jahren aktiv in diesem Bereich. Mit etwa 60 Mitarbeitenden ist Waldhaus in den Landkreisen Böblingen und Calw stark verwurzelt, seit vier Jahren auch in Neubulach.
„Ein Jugendhaus ist ein Stück Heimat“, betonten Geschäftsführer Philip Löffler und Michael Groh. Gerade wenn junge Menschen in Schule oder Alltag an Grenzen stoßen, sei Jugendsozialarbeit oft die erste Anlaufstelle. Gemeinderat Björn Ahsbahs unterstrich die Bedeutung dieser Arbeit und lobte die enge Verzahnung mit lokalen Unternehmen, die zugleich Ausbildungs- und Zukunftsperspektiven bieten.
Für Vapic ist die Unterstützung des Jugendhauses kein Einzelprojekt. Bereits in der Vergangenheit engagierte sich das Unternehmen beim Sommercamp und im Ferienprogramm. In Zukunft soll die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden: Geplant sind unter anderem Billard-Workshops mit Mitarbeitenden, Video- und Social-Media-Sessions sowie Betriebsbesuche bei regionalen Unternehmen wie der Bäckerei Raisch.
„Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie sich ausprobieren und wachsen können“, so Wolf. Genau dazu wolle vapic beitragen – mit Zeit, Know-how und echtem Engagement.
Auch weitere Projekte innerhalb der Kooperation mit Waldhaus sind denkbar. Für alle Beteiligten steht fest: Das Zusammenspiel von Jugendarbeit, Wirtschaft und Kommune ist ein Gewinn für Neubulach – und ein starkes Signal dafür, wie regionale Verantwortung gelebt werden kann.
Alle Fotos: Sandra Gallian
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