Vapic unterstützt Jugendhaus Neubulach mit großzügigem Spendenscheck

Mitte Januar hat Vapic das Jugendhaus Neubulach mit einer Spende von 5.000 Euro unterstützt. Für Geschäftsführer Samuel Wolf ist das mehr als ein finanzieller Beitrag: Es ist ein Bekenntnis zu jungen Menschen, ihren Talenten und Möglichkeiten. Im Jugendhaus wurde deutlich, wie viel positive Energie entsteht, wenn Unternehmen, Kommune und Jugendarbeit Hand in Hand arbeiten – und wie wichtig Räume sind, in denen Jugendliche wachsen, ausprobieren und Perspektiven entwickeln können.
V.l.n.r.: Michael Groh, Bettina Kern, Samuel Wolf,, André Wichert, Björn Ahsbahs, Philip Löffler und zwei Mitarbeiterinnen des Jugendhauses freuen sich über den Spendenscheck. Foto: Sandra Gallian

22.1.2026

„Mir liegt besonders am Herzen, dass Jugendliche nicht nur über Zahlen bewertet werden, sondern über Werte wie Motivation, Teamfähigkeit, Ehrgeiz und Ehrlichkeit.“
Samuel Wolf

von Sandra Gallian

Jugend braucht mehr als gute Worte – sie braucht Menschen, die hinschauen, zuhören und handeln. Genau das war Mitte Januar im Jugendhaus Neubulach spürbar. Zwischen Pizzaduft, Gesprächen auf Augenhöhe und ehrlichen Lebensgeschichten hat man gemerkt, wie viel Kraft entsteht, wenn Erwachsene Verantwortung übernehmen und jungen Menschen echte Perspektiven geben.

Die Jugendlichen im Jugendhaus Neubulach freuen sich über die Spende von 5.000 Euro und dürfen nun gemeinsam entscheiden, wofür sie das Geld einsetzen möchten.

Symbolische Spendenübergabe im Jugendhaus Neubulach

Am Montag, 19. Januar, um 16.30 Uhr – ungewöhnlich früh, da das Jugendhaus sonst erst um 18 Uhr öffnet – begrüßte Jugendhausleiter André Wichert zahlreiche Unterstützer, Jugendliche und Gäste zur symbolischen Spendenübergabe von der Firma Vapic an das Jugendhaus Neubulach.

Wichert nutzte die Gelegenheit, um nicht nur Geschäftsführer Samuel Wolf von Vapic zu danken, sondern auch seinem eigenen Team: „Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen im Hintergrund, die bereits am Nachmittag alles vorbereitet haben – inklusive frischem Pizzateig“, sagte er schmunzelnd.

Schon am Nachmittag wurde Pizza vorbereitet vom Team des Jugendhauses Neubulach.

Finanzielle Hilfe, die zur richtigen Zeit kommt

Gerade in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte sei externe Unterstützung wichtiger denn je, betonte Wichert. „Wenn finanzielle Mittel gekürzt werden, trifft das oft genau die jungen Menschen, die Begleitung am dringendsten brauchen.“ Umso wertvoller sei das Engagement regionaler Partner wie Vapic oder Waldhaus, die Jugendarbeit nicht nur ideell, sondern auch finanziell stärken.

Vapic: Verantwortung über das Kerngeschäft hinaus

Höhepunkt des Nachmittags war die Übergabe eines Schecks über 5.000 Euro durch Samuel Wolf, Geschäftsführer der Vapic GmbH. Der ortsansässige Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler versteht sein Engagement als Teil gesellschaftlicher Verantwortung.

Wolf fand dabei sehr persönliche Worte: „Ich selbst war Hauptschüler und habe eine Ausbildung zum Mechatroniker gemacht, bevor ich die Geschäftsführung des elterlichen Betriebs übernommen habe.“ Für ihn zähle nicht allein der Notendurchschnitt. „Mir liegt besonders am Herzen, dass Jugendliche nicht nur über Zahlen bewertet werden, sondern über Werte wie Motivation, Teamfähigkeit, Ehrgeiz und Ehrlichkeit.“

Seine Botschaft: Erfolg habe viele Wege – auch jenseits eines klassischen Studiums.

Samuel Wolf (Mitte) unterstützt die Waldhaus GmbH von Herzen.

Waldhaus: Jugendarbeit als gesellschaftlicher Auftrag

Auch die Waldhaus GmbH blickt auf eine lange Tradition in der Jugendarbeit zurück. Das Unternehmen existiert seit den 1970er-Jahren und engagiert sich seit rund 25 Jahren aktiv in diesem Bereich. Mit etwa 60 Mitarbeitenden ist Waldhaus in den Landkreisen Böblingen und Calw stark verwurzelt, seit vier Jahren auch in Neubulach.

„Ein Jugendhaus ist ein Stück Heimat“, betonten Geschäftsführer Philip Löffler und Michael Groh. Gerade wenn junge Menschen in Schule oder Alltag an Grenzen stoßen, sei Jugendsozialarbeit oft die erste Anlaufstelle. Gemeinderat Björn Ahsbahs unterstrich die Bedeutung dieser Arbeit und lobte die enge Verzahnung mit lokalen Unternehmen, die zugleich Ausbildungs- und Zukunftsperspektiven bieten.

Ein Versprechen für die Zukunft

Für Vapic ist die Unterstützung des Jugendhauses kein Einzelprojekt. Bereits in der Vergangenheit engagierte sich das Unternehmen beim Sommercamp und im Ferienprogramm. In Zukunft soll die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden: Geplant sind unter anderem Billard-Workshops mit Mitarbeitenden, Video- und Social-Media-Sessions sowie Betriebsbesuche bei regionalen Unternehmen wie der Bäckerei Raisch.

„Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie sich ausprobieren und wachsen können“, so Wolf. Genau dazu wolle vapic beitragen – mit Zeit, Know-how und echtem Engagement.

Ein gemeinsamer Glücksgriff für die Region

Auch weitere Projekte innerhalb der Kooperation mit Waldhaus sind denkbar. Für alle Beteiligten steht fest: Das Zusammenspiel von Jugendarbeit, Wirtschaft und Kommune ist ein Gewinn für Neubulach – und ein starkes Signal dafür, wie regionale Verantwortung gelebt werden kann.

Alle Fotos: Sandra Gallian

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