vapic übernimmt Sporer PCS und setzt auf industrielles Know-how aus Sachsen

Der Schwarzwälder Reinigungsspezialist vapic baut seine Marktposition weiter aus. Zum 1. Januar 2026 hat das Familienunternehmen mit Sitz in Neubulach die Sporer Parts Cleaning Solutions GmbH aus Mühlental in Sachsen übernommen. Mit dem Schritt erweitert vapic nicht nur sein Produktportfolio, sondern stärkt zugleich seine Fertigungskapazitäten – und sichert einen traditionsreichen Industriestandort.
Blicken zuversichtlich in die gemeinsame Zukunft (v.l.n.r.): Reiner Wolf, Michael Schmetzer, Samuel Wolf, Jonas Keppler. Foto: vapic

12.01.2026

"Uns war von Beginn an wichtig, die Arbeitsplätze der 20 Mitarbeitenden zu sichern und uns klar zum Wirtschaftsstandort Deutschland zu bekennen."
Samuel Wolf, vapic-Geschäftsführer

Ausbau des Portfolios und Sicherung eines Standorts

Sporer PCS, spezialisiert auf wässrige Reinigungsanlagen für kleine und mittelgroße Anwendungen, war nach rund zehn Jahren Unternehmensgeschichte zuletzt insolvent. Der Standort im Vogtland bleibt jedoch erhalten und wird künftig als vapic-Standort vollständig in die Strukturen des baden-württembergischen Unternehmens integriert. Für vapic ist die Übernahme Teil einer langfristig angelegten Wachstumsstrategie.

Im Mittelpunkt der Übernahme steht für vapic-Geschäftsführer Samuel Wolf vor allem der Erhalt der ehemaligen Sporer PCS GmbH: „Uns war von Beginn an wichtig, die Arbeitsplätze der 20 Mitarbeitenden zu sichern und uns klar zum Wirtschaftsstandort Deutschland zu bekennen. Überdies wollen wir die bewährten Produkte von Sporer dem Markt weiterhin zur Verfügung stellen“, betont er. Zugleich hebt er die strategische Bedeutung der Akquisition hervor: „Sporer verfügt über eine hohe technische Kompetenz und Lösungen, die unser bestehendes Angebot sinnvoll ergänzen.“ Durch die Übernahme des erfahrenen Teams profitiere vapic von diesem Know-how. „Wir freuen uns, dass wir mit Michael Schmetzer einen kompetenten und erfahrenen Standortleiter gewonnen haben. Diese Stärken wollen wir gezielt weiterführen und nicht verlieren.“

Auch Michael Schmetzer, ehemaliger Geschäftsführer der Sporer GmbH, sieht die Über­nahme als zukunftsweisend: „Die letzten Jahre waren herausfordernd. Umso wichtiger ist es mit vapic einen Partner gefunden zu haben, der die Substanz des Unternehmens erkennt und weiterführt. Für Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden bedeutet das Kontinuität und eine verlässliche Perspektive.“

Durch die Verschmelzung mit dem Unternehmen Sporer erweitert vapic sein Leistungs­portfolio gezielt um kompakte Reinigungsanlagen für die manuelle Reinigung und Instand­haltung, wie sie beispielsweise in Kfz-Werkstätten sowie in Instandhaltungs- und Industriebe­trieben eingesetzt werden. Bereits im Mai 2025 hatte vapic die Marke bous integriert, deren Anlagen auf die Reinigung von Rohren und Schläuchen spezialisiert sind.

Mit diesen strategischen Erweiterungen positioniert sich vapic künftig mit einem breit aufgestellten Produkt- und Leistungsangebot. Dieses reicht von maßgeschneiderten Kammer- und Durchlaufreinigungsanlagen – wässrig, lösemittelbasiert oder kombiniert – über Flut-, Spritz-, Tauch- und Ultraschallanlagen bis hin zu manuellen Arbeitsplätzen wie Pinselwaschtischen, Top- und Frontladern, Hub-Tauchanlagen sowie Powerbox-Hochdruck­reinigungskabinen einschließlich der jeweils abgestimmten Reinigungschemie. Ein weiterer wichtiger Baustein im Angebot des Familienunternehmens ist die Lohnreinigung, die künftig auch in den neuen Bundesländern angeboten wird. Die Übernahme ist ein weiterer zukunftsweisender Schritt, um die Vision von Geschäftsführer Samuel Wolf zu realisieren, vapic als führenden Anbieter und Synonym für Teilereinigung zu etablieren.

Die Eingliederung von Sporer in die vapic-Strukturen soll schrittweise nach einem sorgfältig ausgearbeiteten Stufenplan erfolgen.

pm/tm

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