
Oliver Reitz
Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)
23.07.2025
„Weder konjunkturell noch geopolitisch gab es im dritten Krisenjahr in Folge Anzeichen für eine echte Trendwende“, sagte Geschäftsführerin Nicola Leibinger-Kammüller. Und dennoch: Man sehe nun eine Stabilisierung – wenn auch auf niedrigem Niveau. Die Talsohle sei erreicht.
Besonders deutlich zeigen sich die Rückgänge in den internationalen Märkten. In den USA sank der Umsatz um 17 Prozent, in China sogar um 22 Prozent. Auch im Heimatmarkt Deutschland, der mit rund 700 Millionen Euro weiterhin wichtigster Einzelmarkt ist, betrug das Minus 15 Prozent. Der zuletzt spürbare konjunkturelle Gegenwind traf den Maschinenbau mit besonderer Wucht – und TRUMPF keine Ausnahme.
Das Unternehmen hat auf die Lage mit einem harten Sparkurs reagiert. Einsparungen bei Dienstleistungen, Investitionen in Infrastruktur – und auch ein Abbau von Stellen. Laut TRUMPF wurde auf diesem Weg ein Einsparvolumen von rund 350 Millionen Euro erzielt. Eine Zahl, die zeigt, wie ernst die Lage offenbar war – und wie entschlossen die Maßnahmen. „Wir haben fast Unglaubliches vollbracht“, so Leibinger-Kammüller, die von einer Leistung sprach, „die bisweilen an eine Rosskur erinnerte“.
Zum Stichtag 30. Juni 2025 beschäftigte TRUMPF weltweit 17.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 8.900 in Deutschland. Am Stammsitz in Ditzingen arbeiten etwa 5.900 Menschen.
Das Unternehmen, das mit seinen Lasern und Maschinen zu den führenden Anbietern für die Blechbearbeitung gehört, setzt langfristig auf Innovationen im Bereich Industrie 4.0 und auf seine internationale Aufstellung. Die endgültigen Geschäftszahlen will TRUMPF im Oktober vorstellen.
pm/tm
23.07.2025
„Weder konjunkturell noch geopolitisch gab es im dritten Krisenjahr in Folge Anzeichen für eine echte Trendwende“, sagte Geschäftsführerin Nicola Leibinger-Kammüller. Und dennoch: Man sehe nun eine Stabilisierung – wenn auch auf niedrigem Niveau. Die Talsohle sei erreicht.
Besonders deutlich zeigen sich die Rückgänge in den internationalen Märkten. In den USA sank der Umsatz um 17 Prozent, in China sogar um 22 Prozent. Auch im Heimatmarkt Deutschland, der mit rund 700 Millionen Euro weiterhin wichtigster Einzelmarkt ist, betrug das Minus 15 Prozent. Der zuletzt spürbare konjunkturelle Gegenwind traf den Maschinenbau mit besonderer Wucht – und TRUMPF keine Ausnahme.
Das Unternehmen hat auf die Lage mit einem harten Sparkurs reagiert. Einsparungen bei Dienstleistungen, Investitionen in Infrastruktur – und auch ein Abbau von Stellen. Laut TRUMPF wurde auf diesem Weg ein Einsparvolumen von rund 350 Millionen Euro erzielt. Eine Zahl, die zeigt, wie ernst die Lage offenbar war – und wie entschlossen die Maßnahmen. „Wir haben fast Unglaubliches vollbracht“, so Leibinger-Kammüller, die von einer Leistung sprach, „die bisweilen an eine Rosskur erinnerte“.
Zum Stichtag 30. Juni 2025 beschäftigte TRUMPF weltweit 17.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 8.900 in Deutschland. Am Stammsitz in Ditzingen arbeiten etwa 5.900 Menschen.
Das Unternehmen, das mit seinen Lasern und Maschinen zu den führenden Anbietern für die Blechbearbeitung gehört, setzt langfristig auf Innovationen im Bereich Industrie 4.0 und auf seine internationale Aufstellung. Die endgültigen Geschäftszahlen will TRUMPF im Oktober vorstellen.
pm/tm
Jetzt Newsletter abonnieren und von vielen Vorteilen profitieren!