17.06.2026
Was die beiden Eisinger Unternehmen IsabelleFa und Laib jedoch verbindet, ist die Leidenschaft für traditionelle Handwerkskunst – und die Fähigkeit, sich mit hochspezialisierten Produkten am Markt erfolgreich zu behaupten. Davon überzeugte sich Landrat Bastian Rosenau bei einem Unternehmensbesuch gemeinsam mit Eisingens Bürgermeister Sascha-Felipe Hottinger, Wirtschaftsförderer Jochen Enke sowie Vertretern des Jobcenters und des Hochformclusters.
Wer die Werkstätten von IsabelleFa betritt, taucht in eine Welt ein, in der Zeit eine andere Rolle spielt. Hier entstehen keine Schmuckstücke vom Fließband, sondern Unikate, die in oft wochenlanger Handarbeit gefertigt werden. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1955 zurück, als Goldschmiedemeister Emil Mössner die „Emil Mössner Goldwarenfabrik“ gründete. Aus ihr entwickelte sich später die Marke IsabelleFa, die heute international für hochwertige Goldketten und exklusiven Schmuck steht.

Inzwischen führen Alexandre und Patrick Mössner das Familienunternehmen in dritter Generation. Besonders stolz sind sie auf eine Fertigungstechnik, die kaum noch beherrscht wird. „Wir haben als einziger Anbieter noch die gleichen Fertigungsprozesse, mit denen schon die Kettenhemden der Ritter angefertigt wurden,“ erklärten die Brüder Mössner. Die konsequente Ausrichtung als Luxusmarke und Qualitätsführer wird im Unternehmen beeindruckend umgesetzt – was die Delegation während der exklusiven Betriebsführung überall sehen und spüren konnte, nicht zuletzt in der Werkstatt, wo sich das Handwerk hautnah erleben ließ.
Für Landrat Rosenau ist genau das ein Alleinstellungsmerkmal: „IsabelleFa setzt weltweit Maßstäbe in der Kunst des Kettengoldschmiedens. Hier wird ein fast vergessenes Handwerk am Leben erhalten, das damit hinsichtlich der Qualität nicht mit maschineller Massenproduktion vergleichbar ist.“
Traditionelles Handwerk steht auch bei der Firma Laib im Mittelpunkt – allerdings in einer ganz anderen Form. Das Familienunternehmen fertigt seit 1965 repräsentative Ehrenartikel aus hochwertigen Metallen und hat sich als Spezialist für individuelle Auszeichnungen etabliert.
Zum Sortiment gehören Diademe, Zepter, Orden, Ehrennadeln und Medaillen. Kunden sind Sportverbände, Vereine, Kommunen und große Organisationen. Viele Produkte entstehen als Einzelanfertigungen nach den Vorstellungen der Auftraggeber.
Bei ihrem Besuch konnten die Gäste zahlreiche bedeutende Pokale und Trophäen aus nächster Nähe betrachten. „Es muss nicht alles Gold sein, was glänzt“, bemerkte Rosenau mit einem Augenzwinkern.
Geschäftsführer Alexander Schickle berichtete jedoch auch von einer Herausforderung, die viele Handwerksbetriebe teilen: dem Fachkräftemangel. „Es wird zunehmend schwieriger, zuverlässige Hilfskräfte für dieses spezialisierte Handwerk zu finden“, sagte er. Gleichzeitig werde das Unternehmen regelmäßig als Experte hinzugezogen, wenn beschädigte Pokale oder Trophäen begutachtet und restauriert werden müssen.
Für die Besucher wurde deutlich, wie vielfältig und zugleich hochspezialisiert die Wirtschaftsstruktur im Enzkreis ist. Beide Unternehmen verbinden traditionelles Handwerk mit modernen Geschäftsmodellen und bedienen Märkte weit über die Region hinaus.
„Diese Besuche sind unverzichtbar, um die Vielfalt unserer lokalen Wirtschaft hautnah zu erleben“, betonte Landrat Rosenau. Nur im direkten Austausch lasse sich erkennen, wo Unternehmen Unterstützung benötigen – sei es bei der Fachkräftegewinnung oder beim Erhalt besonderer handwerklicher Kompetenzen.
Auch Bürgermeister Sascha-Felipe Hottinger sieht in den beiden Betrieben wichtige Botschafter der Gemeinde: „Wir sind stolz auf diese hochspezialisierten Unternehmen, die weit über unsere Gemeindegrenzen hinaus für Qualität und Tradition stehen. Der Austausch hat erneut gezeigt, wie wichtig eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Kommune und Landkreis ist.“
tm/pm
17.06.2026
Was die beiden Eisinger Unternehmen IsabelleFa und Laib jedoch verbindet, ist die Leidenschaft für traditionelle Handwerkskunst – und die Fähigkeit, sich mit hochspezialisierten Produkten am Markt erfolgreich zu behaupten. Davon überzeugte sich Landrat Bastian Rosenau bei einem Unternehmensbesuch gemeinsam mit Eisingens Bürgermeister Sascha-Felipe Hottinger, Wirtschaftsförderer Jochen Enke sowie Vertretern des Jobcenters und des Hochformclusters.
Wer die Werkstätten von IsabelleFa betritt, taucht in eine Welt ein, in der Zeit eine andere Rolle spielt. Hier entstehen keine Schmuckstücke vom Fließband, sondern Unikate, die in oft wochenlanger Handarbeit gefertigt werden. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1955 zurück, als Goldschmiedemeister Emil Mössner die „Emil Mössner Goldwarenfabrik“ gründete. Aus ihr entwickelte sich später die Marke IsabelleFa, die heute international für hochwertige Goldketten und exklusiven Schmuck steht.

Inzwischen führen Alexandre und Patrick Mössner das Familienunternehmen in dritter Generation. Besonders stolz sind sie auf eine Fertigungstechnik, die kaum noch beherrscht wird. „Wir haben als einziger Anbieter noch die gleichen Fertigungsprozesse, mit denen schon die Kettenhemden der Ritter angefertigt wurden,“ erklärten die Brüder Mössner. Die konsequente Ausrichtung als Luxusmarke und Qualitätsführer wird im Unternehmen beeindruckend umgesetzt – was die Delegation während der exklusiven Betriebsführung überall sehen und spüren konnte, nicht zuletzt in der Werkstatt, wo sich das Handwerk hautnah erleben ließ.
Für Landrat Rosenau ist genau das ein Alleinstellungsmerkmal: „IsabelleFa setzt weltweit Maßstäbe in der Kunst des Kettengoldschmiedens. Hier wird ein fast vergessenes Handwerk am Leben erhalten, das damit hinsichtlich der Qualität nicht mit maschineller Massenproduktion vergleichbar ist.“
Traditionelles Handwerk steht auch bei der Firma Laib im Mittelpunkt – allerdings in einer ganz anderen Form. Das Familienunternehmen fertigt seit 1965 repräsentative Ehrenartikel aus hochwertigen Metallen und hat sich als Spezialist für individuelle Auszeichnungen etabliert.
Zum Sortiment gehören Diademe, Zepter, Orden, Ehrennadeln und Medaillen. Kunden sind Sportverbände, Vereine, Kommunen und große Organisationen. Viele Produkte entstehen als Einzelanfertigungen nach den Vorstellungen der Auftraggeber.
Bei ihrem Besuch konnten die Gäste zahlreiche bedeutende Pokale und Trophäen aus nächster Nähe betrachten. „Es muss nicht alles Gold sein, was glänzt“, bemerkte Rosenau mit einem Augenzwinkern.
Geschäftsführer Alexander Schickle berichtete jedoch auch von einer Herausforderung, die viele Handwerksbetriebe teilen: dem Fachkräftemangel. „Es wird zunehmend schwieriger, zuverlässige Hilfskräfte für dieses spezialisierte Handwerk zu finden“, sagte er. Gleichzeitig werde das Unternehmen regelmäßig als Experte hinzugezogen, wenn beschädigte Pokale oder Trophäen begutachtet und restauriert werden müssen.
Für die Besucher wurde deutlich, wie vielfältig und zugleich hochspezialisiert die Wirtschaftsstruktur im Enzkreis ist. Beide Unternehmen verbinden traditionelles Handwerk mit modernen Geschäftsmodellen und bedienen Märkte weit über die Region hinaus.
„Diese Besuche sind unverzichtbar, um die Vielfalt unserer lokalen Wirtschaft hautnah zu erleben“, betonte Landrat Rosenau. Nur im direkten Austausch lasse sich erkennen, wo Unternehmen Unterstützung benötigen – sei es bei der Fachkräftegewinnung oder beim Erhalt besonderer handwerklicher Kompetenzen.
Auch Bürgermeister Sascha-Felipe Hottinger sieht in den beiden Betrieben wichtige Botschafter der Gemeinde: „Wir sind stolz auf diese hochspezialisierten Unternehmen, die weit über unsere Gemeindegrenzen hinaus für Qualität und Tradition stehen. Der Austausch hat erneut gezeigt, wie wichtig eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Kommune und Landkreis ist.“
tm/pm
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