Starkes Engagement für den Sport: Heimerle + Meule

Ob Basketball, Handball, Fußball oder American Football – das Pforzheimer Traditionsunternehmen Heimerle + Meule baut sein Engagement im Sportsponsoring kontinuierlich aus. Dabei geht es nicht nur um Sichtbarkeit für Vereine, sondern auch um Werte wie Teamgeist, Nachwuchsförderung und Arbeitgeberattraktivität. Ein Besuch der Rutronik Stars im Unternehmen bot zudem spannende Einblicke – und ein persönliches Interview mit Nationalspielerin Alexandra Wilke.
Die Rutronik Stars Keltern zu Besuch bei Heimerle + Meule. Foto: H+M

17.4.2026

von Sandra Gallian

Das Sportsponsoring von Heimerle + Meule ist tief in der Region verankert. Das Unternehmen engagiert sich gezielt bei lokalen Vereinen und unterstützt aktuell drei sportliche Aushängeschilder aus Pforzheim:

  • Rutronik Stars Keltern (Damen-Basketball, 1. Bundesliga)
  • SG Pforzheim Eutingen (Handball, 3. Liga)
  • CfR Pforzheim (Fußball)
  • Wilddogs 1. Bundesliga American Football 

„Wir freuen uns, unsere Sponsoring-Aktivitäten bei diesen großartigen Vereinen weiter auszubauen“, so Andrea Grosse, die für die Bereiche eCommerce und Marketing im Unternehmen verantwortlich ist. Ein besonderes Plus: Mitarbeitende profitieren direkt vom Engagement. Für Spiele und Veranstaltungen stehen exklusive Freikarten zur Verfügung, die unkompliziert über das Marketing-Team angefragt werden können. So wird das Sponsoring auch intern erlebbar.

Die Basketballdamen bei der Unternehmensbegehung. Foto: H+M

Mehr als Sichtbarkeit: Warum Unternehmen in Sport investieren

Das Engagement von Heimerle + Meule verfolgt mehrere Ziele. Einerseits soll die Aufmerksamkeit für die Vereine gesteigert und der regionale Sport gestärkt werden. Andererseits spielt auch das Thema Employer Branding eine wichtige Rolle.

Gerade im Austausch mit den Teams entstehen Berührungspunkte, die über das Spielfeld hinausgehen. „Natürlich kann es auch sein, dass sich die eine oder andere Sportlerin oder ein Sportler für eine Ausbildung bei uns interessiert“, so der Gedanke hinter dem Engagement.

Partnerschaft mit den Rutronik Stars wird sichtbar

Besonders intensiv zeigt sich die Zusammenarbeit mit den Rutronik Stars Keltern. In der Basketballhalle ist Heimerle + Meule prominent vertreten – unter anderem mit LED-Dauerbannern und als Bodenpartner. Auch auf den Trikots ist das Unternehmen präsent: Der sogenannte „Gießer“, eine historische Symbolfigur des Unternehmens, ziert die Hosen der Spielerinnen.

Was es mit dieser Figur auf sich hat, konnten die Basketballerinnen bei einem Besuch vor Ort hautnah erleben. Im Rahmen einer Unternehmensführung erhielten sie Einblicke in die Geschichte und Arbeitswelt von Heimerle + Meule – ein Austausch, der beide Seiten verbindet.

Alexandra Wilke hat sich mit ihrem Team für die Weltmeisterschaft 2026 in Berlin qualifiziert. Foto: H+M

Zu Besuch: Nationalspielerin Alexandra Wilke im Interview

Im Rahmen dieses Besuchs stellte sich auch Alexandra Wilke, Spielerin der Rutronik Stars und Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, den Fragen von Andrea Grosse.

Die Rutronik Stars zählen zu den erfolgreichsten Teams im deutschen Frauenbasketball und haben sich als echtes sportliches Aushängeschild der Region etabliert. Auch die Nationalmannschaft sorgt aktuell für Aufmerksamkeit: Bei der Europameisterschaft 2025 erreichte das Team mit Platz fünf das beste Ergebnis seit Jahrzehnten und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft 2026 in Berlin.

Mit Blick auf die kommende Saison formuliert Wilke klare Ziele: „Wir wollen die deutsche Meisterschaft gewinnen.“ Persönlich gehe es für sie darum, „alles für das Team zu geben – die Teamziele stehen immer über den eigenen“.

Frauen im Sport: Aufbruch und Herausforderungen

Rund um den Weltfrauentag betont Wilke die besondere Situation von Frauen im Sport: „Es ist schon etwas Besonderes, weil Frauen noch nicht die gleiche Aufmerksamkeit bekommen wie Männer.“ Gleichzeitig sieht sie eine positive Entwicklung: „Gerade durch die EM und die kommende WM ist viel Bewegung drin.“

Dennoch gebe es weiterhin strukturelle Herausforderungen. Viele Spielerinnen müssten parallel studieren oder eine Ausbildung absolvieren – ein Spagat, den es im Männersport so kaum gebe. „Auch bei Trainingsbedingungen oder Physiotherapie gibt es noch Verbesserungsbedarf“, so Wilke.

Ihre Rolle als Vorbild nimmt die Nationalspielerin bewusst wahr: „Es bedeutet mir viel, wenn kleine Mädchen zu den Spielen kommen.“ Ihr Rat an den Nachwuchs ist klar: „Nie aufgeben, immer Spaß haben und auch in schwierigen Phasen dranbleiben.“

Mehr Sichtbarkeit, mehr Chancen

Ein entscheidender Faktor für die Entwicklung des Frauenbasketballs ist aus Wilkes Sicht die steigende mediale Präsenz. „Die Berichterstattung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen – auch durch Social Media. Das ist extrem wichtig, um den Sport bekannter zu machen.“

Auch beim Thema Gleichberechtigung sieht sie Fortschritte: Initiativen innerhalb des Verbands zielen darauf ab, gleiche Prämien für Frauen und Männer zu etablieren – ein wichtiges Signal für die Zukunft.

Durch gezieltes Sponsoring werden bei Heimerle + Meule nicht nur Vereine unterstützt, sondern auch Menschen inspiriert – auf und neben dem Spielfeld.

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