Schopfloch: HOMAG investiert 40 Millionen in Kundencenter und Betriebsrestaurant

Mit dem Spatenstich für zwei Neubauten setzt der Maschinenbauer HOMAG in Schopfloch ein Zeichen für Innovation, Mitarbeiterorientierung und Regionalbindung.
v.l.n.r.: Jörg Wörner, Geschäftsführer w:architekten GmbH, Jan-Marc Schlenker, Bereichsleiter Schlüsselfertigbau Süd, Leonhard Weiss GmbH & Co. KG, Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender Dürr AG, Dr. Daniel Schmitt, Vorstandsvorsitzender HOMAG Group AG, Marco Huber, Sprecher der Geschäftsführung HOMAG GmbH, Carmen Hettich-Günther, Betriebsratsvorsitzende HOMAG GmbH, Thomas Staubitzer, Bürgermeister Schopfloch und Reinhard Geiser, erster Landesbeamter des Landkreises Freudenstadt. Foto: HOMAG Group AG

10.07.2025

Rund 40 Millionen Euro fließen in zwei neue Gebäude: ein Kundencenter, das sich bewusst als „Experience Center“ versteht, sowie ein großzügiges Betriebsrestaurant. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.

HOMAG_Neubauten_Visualisierung“ sehen Sie, wie die Neubauten einmal aussehen sollen – oben das Betriebsrestaurant und unten das Kundencenter Quelle: w:architekten GmbH

Ein Ort der Begegnung – für Kunden wie für Mitarbeitende

„Von Schopfloch ausgehend sind wir zum Weltmarktführer aufgestiegen“, sagte HOMAG-Chef Daniel Schmitt beim Spatenstich. „Hier präsentieren wir künftig unser gesamtes Leistungsspektrum – für Handwerk und Industrie.“ Gemeint ist damit das geplante Kundencenter: Auf 4.500 Quadratmetern sollen mehr als 25 Maschinen, digitale Lösungen und modulare Anlagen gezeigt werden. Ergänzt wird der Bau durch Schulungs- und Veranstaltungsräume – ein Treffpunkt für Kunden aus aller Welt.

Fast ebenso viel Aufmerksamkeit widmet das Unternehmen dem zweiten Neubau: einem modernen Betriebsrestaurant mit 500 Sitzplätzen, Cafégarten, Terrasse und offener Küche. Die derzeitige Kantine ist in die Jahre gekommen, zu klein, zu funktional. Jetzt geht es um mehr: um Aufenthaltsqualität, um Raum für Austausch – vielleicht auch um ein Stück Wertschätzung gegenüber den rund 700 Mitarbeitenden am Standort.

Regional verbunden, ökologisch gedacht

Architektonisch will HOMAG ein Zeichen setzen: Beide Gebäude entstehen in Holzbauweise, mit einer Fassadenverkleidung aus dem nachwachsenden Rohstoff. Auf den Dächern wird eine große Photovoltaikanlage installiert. Auch politisch wurde der Spatenstich aufmerksam begleitet. Vertreter des Landkreises Freudenstadt sowie der Bürgermeister von Schopfloch würdigten das klare Bekenntnis des Unternehmens zum Standort. Ebenfalls am Spatenstich teilgenommen haben Vertreterinnen und Vertreter des Generalplaners w:architekten GmbH aus Freudenstadt und des Generalunternehmers Leonhard Weiss GmbH & Co. KG aus Göppingen. Dieser will die Aufträge für die einzelnen Bauleistungen vor allem an regionale Unternehmen vergeben.

Langfristige Perspektive für einen Industriestandort

Die Neubauten sind Teil eines größeren Plans. Seit 2021 investiert HOMAG am Stammsitz in Schopfloch rund 100 Millionen Euro: Zunächst in zusätzliche Produktionsflächen, dann in ein neues Logistikzentrum. Aktuell läuft die Sanierung der Bürogebäude – mit modernen Arbeitsplätzen, offenen Raumkonzepten und einem eigenen Cafébereich.

Unternehmenshintergrund

Die HOMAG Group ist der weltweit führende Anbieter von integrierten Lösungen für die Produktion in der holzbearbeitenden Industrie und dem Handwerk. Mit weltweit 13 spezialisierten Produktionswerken sowie rund 20 konzerneigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften und ca. 60 exklusiven Vertriebspartnern ist das Unternehmen ein einzigartiger Systemanbieter und beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die HOMAG Group bietet ihren Kunden mit der digitalen Durchgängigkeit der Daten vom Point of Sale bis hin zum gesamten Produktionsprozess und einer umfassenden Software-Suite Lösungen für eine digitalisierte Produktion. Das Ökosystem „tapio“ (offene Internet-of-Things-Plattform) bildet zudem den Datenfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Holzindustrie ab. Seit Oktober 2014 gehört die HOMAG Group mehrheitlich zum Dürr-Konzern.

pm/tm

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