03.03.2026
von Claudia Keller
Der erste Schäfer der Familie Bauer war im Nonnenkloster in Wildberg angestellt. Neben den Schafen des Klosters hütete er auch die Schafe der Bauern aus dem Ort. Als das Kloster aufgelöst wurde, hat er sich selbständig gemacht und wurde damit zum Stadtschäfer. Ein Titel, der quasi in der Familie weitergegeben wurde. Karl-Martin Bauer ist der aktuelle Stadtschäfer, dessen Merino-Landschafe die Hanglagen in Wildberg beweiden. „Wir haben 850 Mutterschafe“, erklärt er. Der Sohn hat sich beruflich anders orientiert, aber die Tochter, die noch zur Schule geht, kann sich vorstellen, in die Fußstapfen ihrer Vorfahren zu treten.


Die Schafe stehen auf einer umzäunten Koppel, deren Zaun beinahe täglich versetzt wird, damit die Tiere immer genug zu fressen haben. Über die Wintermonate kommen die Schafe in den Stall. Deshalb werden sie zweimal im Jahr mitten durch den Ort getrieben, im Herbst in den Stall und im Frühjahr wieder auf die Weide. Neben den Schafen zur Fleischproduktion hat die Familie auch noch einen Landschafts-Pflegetrupp mit 15 Ziegen und fünf Fuchs-Schafen, die überall dort zum Einsatz kommen, wo Hecken überhandnehmen.
Alle zwei Jahre findet in Wildberg der traditionelle Schäferlauf statt, der zum UNESCO Kulturerbe gehört und an drei Tagen mehrere tausend Besucher anzieht. Karl-Martin Bauer stellt seine Schafe für das Leistungshüten zur Verfügung. „Wir bereiten auch das Hütegelände vor“, erklärt er. „Und natürlich laufen wir auch beim Umzug mit.“

03.03.2026
von Claudia Keller
Der erste Schäfer der Familie Bauer war im Nonnenkloster in Wildberg angestellt. Neben den Schafen des Klosters hütete er auch die Schafe der Bauern aus dem Ort. Als das Kloster aufgelöst wurde, hat er sich selbständig gemacht und wurde damit zum Stadtschäfer. Ein Titel, der quasi in der Familie weitergegeben wurde. Karl-Martin Bauer ist der aktuelle Stadtschäfer, dessen Merino-Landschafe die Hanglagen in Wildberg beweiden. „Wir haben 850 Mutterschafe“, erklärt er. Der Sohn hat sich beruflich anders orientiert, aber die Tochter, die noch zur Schule geht, kann sich vorstellen, in die Fußstapfen ihrer Vorfahren zu treten.


Die Schafe stehen auf einer umzäunten Koppel, deren Zaun beinahe täglich versetzt wird, damit die Tiere immer genug zu fressen haben. Über die Wintermonate kommen die Schafe in den Stall. Deshalb werden sie zweimal im Jahr mitten durch den Ort getrieben, im Herbst in den Stall und im Frühjahr wieder auf die Weide. Neben den Schafen zur Fleischproduktion hat die Familie auch noch einen Landschafts-Pflegetrupp mit 15 Ziegen und fünf Fuchs-Schafen, die überall dort zum Einsatz kommen, wo Hecken überhandnehmen.
Alle zwei Jahre findet in Wildberg der traditionelle Schäferlauf statt, der zum UNESCO Kulturerbe gehört und an drei Tagen mehrere tausend Besucher anzieht. Karl-Martin Bauer stellt seine Schafe für das Leistungshüten zur Verfügung. „Wir bereiten auch das Hütegelände vor“, erklärt er. „Und natürlich laufen wir auch beim Umzug mit.“

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