02.03.2026
Nachdem der Supreme Court die zuvor eingeführten IEEPA-Zölle für rechtswidrig erklärt hatte, setzt US-Präsident Donald Trump nun neue Einfuhrzölle in Höhe von 10 Prozent fest. Diese gelten weltweit und sollen mit bestehenden MFN-Zollsätzen kombiniert werden. Für viele Unternehmen bedeutet das: höhere Zollabgaben als bislang.
Hinzu kommt die Möglichkeit, dass der neue Basiszoll von 10 Prozent sogar auf 15 Prozent angehoben werden kann. Bestehende Sonderzölle auf Stahl, Aluminium sowie Fahrzeuge bleiben weiterhin bestehen.
Für deutsche – und damit auch für zahlreiche regionale – Unternehmen ergeben sich daraus konkret:
Viele exportierende Betriebe müssen sich nun kurzfristig auf veränderte Kostenstrukturen einstellen.
IHK-Hauptgeschäftsführerin Tanja Traub warnt vor den Folgen der erneuten Zollmaßnahmen für die regionale Wirtschaft:
„Die erneute Einführung zusätzlicher Zölle schafft erhebliche Unsicherheit für die exportorientierten Unternehmen unserer Region. Das andauernde Zoll-Chaos belastet die wirtschaftliche Entwicklung und untergräbt das Vertrauen in verlässliche Rahmenbedingungen im transatlantischen Handel. Unsere Unternehmen brauchen jetzt Stabilität und klare Entscheidungen – keine ständig wechselnden Vorgaben.“
Gerade für Baden-Württemberg haben die USA eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung. Trotz rückläufiger Zahlen im vergangenen Jahr bleiben sie der wichtigste Exportmarkt des Landes. Eine weitere Eskalation im Handelskonflikt könnte daher erhebliche Folgen haben.
Traub betont:
„Trotz der Rückgänge im vergangenen Jahr bleiben die USA für Baden-Württemberg der wichtigste Exportmarkt. Eine weitere handelspolitische Eskalation wäre für unsere Unternehmen äußerst schädlich.“
Parallel zu den Entwicklungen in den USA hat das Europäische Parlament die Abstimmung über den bereits ausgehandelten EU-US-Zolldeal vorläufig ausgesetzt. Damit wächst der politische Druck, möglichst schnell für stabile und verlässliche Rahmenbedingungen im transatlantischen Handel zu sorgen.
Auch hier plädiert die IHK für pragmatische Lösungen statt neuer Verhandlungen. Traub erklärt:
„Der Zoll-Deal mag aus europäischer Sicht sicher nicht in allen Punkten ideal sein, aber jetzt ist nicht der Moment, die Verhandlungen neu zu starten. Die Unternehmen brauchen endlich Klarheit, wie es im transatlantischen Handel weitergeht.“
Für viele Betriebe im Nordschwarzwald bedeutet die aktuelle Situation vor allem eines: Unsicherheit. Investitionsentscheidungen, Lieferketten und Preisgestaltungen hängen stark von stabilen Handelsbedingungen ab. Ständige Änderungen erschweren die Planung und belasten die Wettbewerbsfähigkeit.
Abschließend unterstreicht Traub:
„Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau und setzen uns dafür ein, dass die transatlantischen Handelsbeziehungen wieder auf eine verlässliche Grundlage gestellt werden.“
Um Unternehmen bei der Einordnung der aktuellen Lage zu unterstützen, bieten die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) und Germany Trade & Invest (GTAI) am 12. März von 10:00 bis 11:00 Uhr ein Webinar an:
„Transatlantisch wirtschaften in 2026: Politik & Praxis“.
Dort werden das Supreme-Court-Urteil, die Entwicklungen im Europäischen Parlament sowie die neuen US-Zölle näher erläutert und praxisnah eingeordnet.
Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung:
www.dihk.de/de/newsroom/transatlantisch-wirtschaften-in-2026-politik-praxis-169964
pm/tm
02.03.2026
Nachdem der Supreme Court die zuvor eingeführten IEEPA-Zölle für rechtswidrig erklärt hatte, setzt US-Präsident Donald Trump nun neue Einfuhrzölle in Höhe von 10 Prozent fest. Diese gelten weltweit und sollen mit bestehenden MFN-Zollsätzen kombiniert werden. Für viele Unternehmen bedeutet das: höhere Zollabgaben als bislang.
Hinzu kommt die Möglichkeit, dass der neue Basiszoll von 10 Prozent sogar auf 15 Prozent angehoben werden kann. Bestehende Sonderzölle auf Stahl, Aluminium sowie Fahrzeuge bleiben weiterhin bestehen.
Für deutsche – und damit auch für zahlreiche regionale – Unternehmen ergeben sich daraus konkret:
Viele exportierende Betriebe müssen sich nun kurzfristig auf veränderte Kostenstrukturen einstellen.
IHK-Hauptgeschäftsführerin Tanja Traub warnt vor den Folgen der erneuten Zollmaßnahmen für die regionale Wirtschaft:
„Die erneute Einführung zusätzlicher Zölle schafft erhebliche Unsicherheit für die exportorientierten Unternehmen unserer Region. Das andauernde Zoll-Chaos belastet die wirtschaftliche Entwicklung und untergräbt das Vertrauen in verlässliche Rahmenbedingungen im transatlantischen Handel. Unsere Unternehmen brauchen jetzt Stabilität und klare Entscheidungen – keine ständig wechselnden Vorgaben.“
Gerade für Baden-Württemberg haben die USA eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung. Trotz rückläufiger Zahlen im vergangenen Jahr bleiben sie der wichtigste Exportmarkt des Landes. Eine weitere Eskalation im Handelskonflikt könnte daher erhebliche Folgen haben.
Traub betont:
„Trotz der Rückgänge im vergangenen Jahr bleiben die USA für Baden-Württemberg der wichtigste Exportmarkt. Eine weitere handelspolitische Eskalation wäre für unsere Unternehmen äußerst schädlich.“
Parallel zu den Entwicklungen in den USA hat das Europäische Parlament die Abstimmung über den bereits ausgehandelten EU-US-Zolldeal vorläufig ausgesetzt. Damit wächst der politische Druck, möglichst schnell für stabile und verlässliche Rahmenbedingungen im transatlantischen Handel zu sorgen.
Auch hier plädiert die IHK für pragmatische Lösungen statt neuer Verhandlungen. Traub erklärt:
„Der Zoll-Deal mag aus europäischer Sicht sicher nicht in allen Punkten ideal sein, aber jetzt ist nicht der Moment, die Verhandlungen neu zu starten. Die Unternehmen brauchen endlich Klarheit, wie es im transatlantischen Handel weitergeht.“
Für viele Betriebe im Nordschwarzwald bedeutet die aktuelle Situation vor allem eines: Unsicherheit. Investitionsentscheidungen, Lieferketten und Preisgestaltungen hängen stark von stabilen Handelsbedingungen ab. Ständige Änderungen erschweren die Planung und belasten die Wettbewerbsfähigkeit.
Abschließend unterstreicht Traub:
„Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau und setzen uns dafür ein, dass die transatlantischen Handelsbeziehungen wieder auf eine verlässliche Grundlage gestellt werden.“
Um Unternehmen bei der Einordnung der aktuellen Lage zu unterstützen, bieten die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) und Germany Trade & Invest (GTAI) am 12. März von 10:00 bis 11:00 Uhr ein Webinar an:
„Transatlantisch wirtschaften in 2026: Politik & Praxis“.
Dort werden das Supreme-Court-Urteil, die Entwicklungen im Europäischen Parlament sowie die neuen US-Zölle näher erläutert und praxisnah eingeordnet.
Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung:
www.dihk.de/de/newsroom/transatlantisch-wirtschaften-in-2026-politik-praxis-169964
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