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WirtschaftsKRAFTplus ist in der Tat ein „Plus“ – ein Mehr an Themen, an Hintergründen und an Aktualität. Mit dieser Plattform wird die wirtschaftliche Kompetenz des Standortes Pforzheim medial begleitet und weit in die Region getragen.

Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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Mittelstand hat Nachholbedarf bei Künstlicher Intelligenz

„Digitalisierung für BürgerInnen und UnternehmerInnen erlebbar und verständlich machen“ – unter diesem Motto stand der bundesweite Aktionstag am 18. Juni 2021 mit mehr als 1.400 angemeldeten Veranstaltungen verschiedenster Akteure. Dabei war auch der Digital Hub Nordschwarzwald mit seinen drei Standorten in Pforzheim/Enzkreis, Nagold und Horb, der gemeinsam mit der Hochschule Pforzheim und dem KI-Lab Nordschwarzwald Einblicke in die zielgerichtete Nutzung der Digitalen Transformation und Künstlichen Intelligenz (KI) gab.
Künstliche Intelligenz war das bestimmende Thema beim Digitaltag 2021 im Nordschwarzwald.(c)Screenshot/Composing_GerdLache

Mitteilung der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald | 21.06.2021

Digitale Transformation und künstliche Intelligenz (KI) schreiten in großen Schritten voran. Die damit verbundenen Technologien und Veränderungen gelten für Unternehmen verschiedener Branchen gleichermaßen und gehen mit beträchtlichen Chancen der zukünftigen Entwicklung der Unternehmen einher. Bedenken und Unwissenheit über die Voraussetzungen und betrieblichen Einsatzmöglichkeiten erschweren aber noch zu oft den Zugang. 

Im Rahmen des bundesweiten Digitaltags 2021 beinhaltete die Online-Veranstaltung des Digital Hub Nordschwarzwald, der Hochschule Pforzheim und des KI-Labs Nordschwarzwald das Thema „Zukunftssicherheit durch Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz“.

Akteure beim Digitaltag im Nordschwarzwald (von links oben): Daniel Fissl (WFG/KI-Lab Nordschwarzwald) und Patrice Glaser (Digital Hub Nordschwarzwald) sowie die Professoren Bernhard Kölmel und Thomas Schuster (beide Hochschule Pforzheim). ©Screenshot_GerdLache

Patrice Glaser vom Digital Hub Nordschwarzwald und Daniel Fissl von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) und Referent KI-Lab Nordschwarzwald führten ins Thema ein.

Professor Bernhard Kölmel von der Hochschule Pforzheim zeigte in seinem Vortrag auf, wie Unternehmen bestehende Geschäftsmodelle durch den Einsatz von KI anpassen oder neue KI-basierte Geschäftsmodelle entwickeln können.

„Die Digitalisierung verändert bereits seit einigen Jahren die Geschäftsmodelle von Unternehmen. Die zunehmende Verbreitung von Künstlicher Intelligenz läutet dabei eine neue Phase ein: Produkte und Dienstleistungen lassen sich künftig den individuellen Wünschen von Kundinnen und Kunden anpassen“, so Kölmel.

©Screenshot_GerdLache

Über Notwendigkeit und Nutzen der Digitalen Transformation und Künstlichen Intelligenz insgesamt referierte Professor Thomas Schuster. „Künstliche Intelligenz ist derzeit in aller Munde.“Auch wenn es oftmals anders dargestellt werde, so werde KI derzeit (besonders im Mittelstand) noch eher zurückhaltend eingesetzt.

Einerseits mag dies an mangelndem Wissen über die Verfahren und Möglichkeiten liegen, andererseits sind vielfach auch mangelhafte oder nicht vorhandene Datengrundlagen ein Hinderungsgrund.

In einer zunehmend vernetzten, datenorientierten Welt wird KI den Arbeitsalltag in den nächsten Jahren entscheidend prägen und dabei auch viele Chancen eröffnen.

Professor Thomas Schuster, Hochschule Pforzheim

Der Digitaltag 2021 sei ein guter Anlass, sich aus erster Hand über die Chancen und Einsatzmöglichkeiten des Wachstumstreibers Nummer 1, der Digitalen Transformation und der Künstlichen Intelligenz zu informieren, sagte WFG-Geschäftsführer Jochen Protzer. Die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald habe in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Pforzheim „eine ganze Reihe von Projekten und Ideen im Köcher, die den Unternehmen der Region bei den massiven Herausforderungen konkret helfen kann“. (gel)


Digital Hub und KI-Lab Nordschwarzwald

Mit dem Ziel, Baden-Württemberg auch im digitalen Zeitalter als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu erhalten, unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die beiden Förderprojekte Digital Hub Nordschwarzwald und KI-Lab Nordschwarzwald.

Der Digital Hub Nordschwarzwald ging im Oktober 2018 als einer von zehn regionalen Digital Hubs an den Start. Das Projekt wird getragen von 11 Konsortialpartnern und steht in der Projektträgerschaft der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald. Mit seinen drei Standorten Pforzheim, Nagold und Horb bietet der Digital Hub passgenaue Informations- und Unterstützungsangebote für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Existenzgründer und Start-ups und agiert als Plattform für Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, Beratung und Kollaboration. Als zentrale Anlaufstelle für alle Themen im Bereich Digitalisierung eröffnet er Netzwerkmöglichkeiten und bietet einen Mehrwert für die regionale Wirtschaft.

Das KI-Lab Nordschwarzwald, eines von 19 Einrichtungen im Land, hat das Ziel, in der Region die Künstliche Intelligenz als eine Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung der Zukunft zu fördern. Das Projekt steht in der Projektträgerschaft der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald. In enger Zusammenarbeit mit dem Projekt Digital Hub Nordschwarzwald soll das KI-Lab Anwendung und Kommerzialisierung von KI im Mittelstand branchenübergreifend unterstützen.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in der Region Nordschwarzwald sollen das Potenzial von KI erkennen und für konkrete Einsatzmöglichkeiten in ihrem Umfeld sensibilisiert werden.

Kontakt Digital Hub: Patrice Glaser
digitalhub@nordschwarzwald.de oder 0159.01871963

Kontakt KI-Lab Nordschwarzwald: Daniel Fissl
ki-lab@nordschwarzwald.de oder 07231.154 369 34


VIDEO Digital Hub Nagold: Regionale kleine und mittlere Unternehmen berichten von ihren erfolgreichen Digitalisierungsprojekten aus dem vergangenen Jahr. In einer Talkrunde erzählen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Handel, Dienstleistung und Industrie, wie sie mittels digitaler Tools ihr Geschäftsmodell digitaler aufgebaut haben, welche Hürden es zu bewältigen gab und von den Chancen der Digitalisierung für kleinere Unternehmen.

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