15.09.2025
Zudem sollen großzügige Arbeits- und Sozialräume für die rund 150 Mitarbeiter entstehen – und gezeigt werden, welche Vorteile die kluge Kombination der Baustoffe Stahl und Holz bietet. Denn der Stahlbau selbst gerate durch einseitige politische Förderung des Holzbaus zunehmend unter Druck. „Wir brauchen faire Rahmenbedingungen für alle Materialien. Unsere Klimaziele erreichen wir nur, wenn wir technologieoffen denken. Kreislaufwirtschaft funktioniert nicht nur mit Holz, auch Stahl ist hier ein Schlüsselmaterial“, betont Abgeordneter Mack.
Denn Stahl ist – zumindest im Stahlbau – besser als sein Ruf. „Baustahl ist zu 100 Prozent recyclingfähig und besteht nahezu vollständig aus Altmaterial“, sagt Volker Bühler. Bei Bühler Stahl werden jährlich bis zu 14.000 Tonnen Stahl verarbeitet. Das Leistungsspektrum reicht von Industriehallen über Anlagenbau bis hin zu komplexen, maßgeschneiderten Stahl-Verbundkonstruktionen. „Wir sind praktisch ein Teil der Kreislaufwirtschaft“, ergänzt Ulrich Bühler. Dabei kritisiert er nicht den Holzbau – im Gegenteil: Für viele Bauvorhaben, insbesondere im Wohnungsbau, sei Holz eine sinnvolle Wahl. Doch im gewerblichen Bereich – dem Kerngeschäft seines Unternehmens – beobachtet er eine problematische Schieflage. „Vor allem das Land Baden-Württemberg fördert den Holzbau deutlich stärker als den Stahlbau. Das führt dazu, dass nicht mehr objektiv nach den tatsächlichen Baukosten oder dem jeweils besten Material entschieden wird“, so Volker Bühler. Diese Entwicklung sei beunruhigend – nicht nur für sein Unternehmen, sondern für die gesamte Branche.
„Wir kommen nur aus der Rezession, wenn wir wirtschaftliches Arbeiten ermöglichen“, sagt Abgeordnete Mack. Der Wirtschaftsbooster, das jüngste Steuersenkungsprogramm der Bundesregierung, das größte seit 15 Jahren, sei ein wichtiges Signal zur finanziellen Entlastung der Unternehmen. „Gleichzeitig brauchen wir aber auch einen realistischen Blick auf die Förderpolitik von Bund und Ländern. Gerade mit Blick auf die Anstrengungen hin zu einer Kreislaufwirtschaft müssen wir die CO2-Bilanz ganzheitlich über den gesamten Lebenszyklus eines Baustoffs betrachten. Die Herausforderungen der Zukunft – vom Klimaschutz bis zur Rohstoffverfügbarkeit – lassen sich nicht mit einseitigen Lösungen bewältigen“, sagt Mack.
pm
15.09.2025
Zudem sollen großzügige Arbeits- und Sozialräume für die rund 150 Mitarbeiter entstehen – und gezeigt werden, welche Vorteile die kluge Kombination der Baustoffe Stahl und Holz bietet. Denn der Stahlbau selbst gerate durch einseitige politische Förderung des Holzbaus zunehmend unter Druck. „Wir brauchen faire Rahmenbedingungen für alle Materialien. Unsere Klimaziele erreichen wir nur, wenn wir technologieoffen denken. Kreislaufwirtschaft funktioniert nicht nur mit Holz, auch Stahl ist hier ein Schlüsselmaterial“, betont Abgeordneter Mack.
Denn Stahl ist – zumindest im Stahlbau – besser als sein Ruf. „Baustahl ist zu 100 Prozent recyclingfähig und besteht nahezu vollständig aus Altmaterial“, sagt Volker Bühler. Bei Bühler Stahl werden jährlich bis zu 14.000 Tonnen Stahl verarbeitet. Das Leistungsspektrum reicht von Industriehallen über Anlagenbau bis hin zu komplexen, maßgeschneiderten Stahl-Verbundkonstruktionen. „Wir sind praktisch ein Teil der Kreislaufwirtschaft“, ergänzt Ulrich Bühler. Dabei kritisiert er nicht den Holzbau – im Gegenteil: Für viele Bauvorhaben, insbesondere im Wohnungsbau, sei Holz eine sinnvolle Wahl. Doch im gewerblichen Bereich – dem Kerngeschäft seines Unternehmens – beobachtet er eine problematische Schieflage. „Vor allem das Land Baden-Württemberg fördert den Holzbau deutlich stärker als den Stahlbau. Das führt dazu, dass nicht mehr objektiv nach den tatsächlichen Baukosten oder dem jeweils besten Material entschieden wird“, so Volker Bühler. Diese Entwicklung sei beunruhigend – nicht nur für sein Unternehmen, sondern für die gesamte Branche.
„Wir kommen nur aus der Rezession, wenn wir wirtschaftliches Arbeiten ermöglichen“, sagt Abgeordnete Mack. Der Wirtschaftsbooster, das jüngste Steuersenkungsprogramm der Bundesregierung, das größte seit 15 Jahren, sei ein wichtiges Signal zur finanziellen Entlastung der Unternehmen. „Gleichzeitig brauchen wir aber auch einen realistischen Blick auf die Förderpolitik von Bund und Ländern. Gerade mit Blick auf die Anstrengungen hin zu einer Kreislaufwirtschaft müssen wir die CO2-Bilanz ganzheitlich über den gesamten Lebenszyklus eines Baustoffs betrachten. Die Herausforderungen der Zukunft – vom Klimaschutz bis zur Rohstoffverfügbarkeit – lassen sich nicht mit einseitigen Lösungen bewältigen“, sagt Mack.
pm
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