Maximale Perspektive: Wenn junge Köpfe die Zukunft neu denken

Wenn an der Hochschule Pforzheim Reagenzgläser klirren, Roboter surren und angeregte Diskussionen durch die Flure der Fakultät für Technik hallen, dann ist klar: Es ist wieder „Jugend forscht“-Zeit. Am 26. und 27. Februar 2026 wird der Campus zum Ideenlabor der Region – und zum Schaufenster für die Innovationskraft junger Talente.
Gruppenbild der jungen Forscherinnen und Forscher des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ Pforzheim/Enz 2025 Foto: ©WSP; Markus Bornangeben

26.02.2026

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ lädt die 61. Wettbewerbsrunde Schülerinnen und Schüler aus Pforzheim und dem Enzkreis dazu ein, ihre Forschungsprojekte zu präsentieren – mutig, neugierig und mit dem Blick über den Tellerrand hinaus.

Neue Blickwinkel auf Naturwissenschaft und Technik

Ob clevere Softwarelösung, nachhaltiges Technikprojekt oder überraschende Erkenntnisse aus Chemie, Physik oder Mathematik: Die Bandbreite der eingereichten Arbeiten zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig und praxisnah Nachwuchsforschung heute ist.

„Maximale Perspektive“ ist dabei mehr als nur ein Motto. Es ist eine Einladung, Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, bestehende Denkweisen zu hinterfragen und eigene Ideen konsequent weiterzuentwickeln. Genau hier setzt „Jugend forscht“ seit Jahrzehnten an: junge Menschen für Wissenschaft und Technologie begeistern, Talente frühzeitig fördern und ihnen eine Bühne bieten, ihre Ergebnisse öffentlich zu präsentieren.

Der Regionalwettbewerb Pforzheim/Enz wird vom Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) gemeinsam mit der Hochschule Pforzheim und dem Patenunternehmen Witzenmann GmbH ausgerichtet – eine starke Allianz aus Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft. Sie zeigt: Nachwuchsförderung ist Teamarbeit.

Wenn die Jury genau hinschaut

Am Donnerstag, 26. Februar 2026, gehört die Bühne zunächst der Fachjury. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft prüfen die Projekte, stellen kritische Fragen und diskutieren mit den Teilnehmenden auf Augenhöhe.

Für die jungen Forschenden ist das oft der spannendste Moment: Hier zählt nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Weg dorthin – die Methodik, das Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären.

Begleitet wird der Wettbewerbstag von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das Raum für Austausch, Inspiration und neue Kontakte schafft. Denn „Jugend forscht“ ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch ein Netzwerk.

Forschung zum Anfassen

Am Freitag, 27. Februar 2026, öffnen sich die Türen für die Öffentlichkeit. Von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr sind Interessierte eingeladen, die Projekte vor Ort zu entdecken.

Gerade für Schulklassen bietet sich hier eine besondere Gelegenheit: Forschung wird greifbar, naturwissenschaftliche Themen werden lebendig – und vielleicht entsteht bei der einen oder dem anderen der Funke, selbst einmal mitzumachen.

Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sind herzlich willkommen. Denn wer wissen möchte, wie die Innovationskraft von morgen aussieht, findet hier Antworten – direkt im Gespräch mit den jungen Talenten.

Der große Moment im Audimax

Den feierlichen Höhepunkt bildet die Preisverleihung um 14.30 Uhr im Audimax der Hochschule Pforzheim. Hier werden die besten Projekte ausgezeichnet – und mit ihnen Engagement, Kreativität und wissenschaftliche Neugier.

Für die Erstplatzierten geht die Reise weiter: Sie qualifizieren sich für den Landeswettbewerb im Frühjahr 2026. Ein nächster Schritt auf dem Weg in eine mögliche wissenschaftliche oder technologische Karriere.

Starke Partner für starke Ideen

Dass ein Wettbewerb dieser Größenordnung möglich ist, verdankt sich auch dem Engagement zahlreicher regionaler Partner – von Industrieunternehmen über Institutionen bis hin zu Kammern und Verbänden. Unternehmen wie ADMEDES, Amazon Pforzheim, C.HAFNER, EHEIM, G.RAU, Heimerle + Meule, STÖBER Antriebstechnik oder WIELAND Edelmetalle stehen ebenso hinter dem Wettbewerb wie die Sparkasse Pforzheim Calw, die IHK Nordschwarzwald, die Handwerkskammer Karlsruhe und viele weitere Förderer.

Sie alle setzen ein klares Zeichen: Die Region glaubt an ihren Nachwuchs – und investiert in kluge Köpfe.

tm/pm

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