19.12.2024
Stress lass nach – Tipps für mehr Gelassenheit! Das neue Jahr steht vor der Tür und mit dem Gedanken daran kommt möglicherweise eine ganze Ladung guter Vorsätze und schlechtes Gewissen, das uns überschwemmt. Was haben wir uns am Anfang dieses Jahres alles vorgenommen – und wieviel davon haben wir vielleicht wieder nicht umgesetzt? Engelchen und Teufelchen auf unseren Schultern reden sich den Mund fusselig und meist ändert sich nichts.
Wie sollen wir damit umgehen? Was kann uns helfen, diesmal nicht in die Vorsatzfalle zu tappen?
Welchen Weg willst du gehen, wenn du dein Ziel nicht kennst? Dann rennst du wild umher, bist total erledigt und kommst nirgends an. Was hilft uns aber, gezielt unseren Weg zu gehen, dabei auch Freude zu verspüren, das Leben zu genießen und trotzdem – oder genau deshalb – dort anzukommen, wo wir hinmöchten?
Resilienz, genau! Und in diesem Fall die Zukunftsorientierung und Sinngebung für unseren Lebensweg. Fühlt sich das Leben nicht viel sinnvoller, bedeutungsvoller und erfüllter an, wenn wir daran Freude haben und nicht nur wie kleine Hamster im Kreis rennen?
Doch wie finde ich heraus, was ich will, wo ich hingehen möchte und was mich erfüllt? Manchmal ist das gar nicht so einfach, alleine den Weg zu finden. Mitunter braucht man dazu professionelle Unterstützung durch einen Berater oder Therapeuten. Dafür gibt es die ja. Nutzen Sie diese Chance für sich, für Ihr Leben und für Ihr sinnhaftes Ziel.
Sie können aber zunächst auch die SMART-Methode anwenden, die zur Zieldefinition eingesetzt werden kann. Demnach soll ein Ziel „SMART“ sein, d.h. spezifisch, messbar, ausführbar, realistisch und terminiert.
Formulieren Sie das Ziel genau. Legen Sie fest, wann Sie es erreicht haben möchten. Beachten Sie, dass es innerhalb Ihrer Möglichkeiten liegen sollte, dieses Ziel auch zu erreichen. Es muss so realistisch sein, dass es nicht gerade der Sechser im Lotto ist, von dem Sie träumen.
Stellen Sie den Ist-Zustand fest: Wo stehe ich im Moment?
Legen Sie Ihr Ziel fest: Wo will ich hin?
Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Was hindert mich daran, es jetzt gleich zu erreichen und zu leben?
Schreiben Sie Hilfsmittel auf: Was brauche ich, um dort anzukommen?
Schreiten Sie zur Tat und legen Sie die nächsten drei konkreten Handlungsschritte fest.
Bedenken Sie, scheitern gehört zum Plan. Ohne, dass Sie auf Ihrem Weg auch mal scheitern, können Sie sich nicht weiterentwickeln. Durch „Fehler“ überprüfen wir unser Vorgehen und können es dadurch verbessern. Mentale Stärke bedeutet deshalb auch, sich den eigenen Missgeschicken zu stellen und daraus zu lernen.
Und seien Sie nachsichtig mit sich selbst. Jeder ist nur ein Mensch und darf „Fehler“ machen – Sie auch!
Der Sprung in der Schüssel
Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war. Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: »Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.«
Die alte Frau lächelte. »Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.«
(Autor unbekannt)
Mehr zu Antje Holzer lesen Sie unter:
https://www.antjeholzer.de/deineauszeit
Lesen Sie auch:
19.12.2024
Stress lass nach – Tipps für mehr Gelassenheit! Das neue Jahr steht vor der Tür und mit dem Gedanken daran kommt möglicherweise eine ganze Ladung guter Vorsätze und schlechtes Gewissen, das uns überschwemmt. Was haben wir uns am Anfang dieses Jahres alles vorgenommen – und wieviel davon haben wir vielleicht wieder nicht umgesetzt? Engelchen und Teufelchen auf unseren Schultern reden sich den Mund fusselig und meist ändert sich nichts.
Wie sollen wir damit umgehen? Was kann uns helfen, diesmal nicht in die Vorsatzfalle zu tappen?
Welchen Weg willst du gehen, wenn du dein Ziel nicht kennst? Dann rennst du wild umher, bist total erledigt und kommst nirgends an. Was hilft uns aber, gezielt unseren Weg zu gehen, dabei auch Freude zu verspüren, das Leben zu genießen und trotzdem – oder genau deshalb – dort anzukommen, wo wir hinmöchten?
Resilienz, genau! Und in diesem Fall die Zukunftsorientierung und Sinngebung für unseren Lebensweg. Fühlt sich das Leben nicht viel sinnvoller, bedeutungsvoller und erfüllter an, wenn wir daran Freude haben und nicht nur wie kleine Hamster im Kreis rennen?
Doch wie finde ich heraus, was ich will, wo ich hingehen möchte und was mich erfüllt? Manchmal ist das gar nicht so einfach, alleine den Weg zu finden. Mitunter braucht man dazu professionelle Unterstützung durch einen Berater oder Therapeuten. Dafür gibt es die ja. Nutzen Sie diese Chance für sich, für Ihr Leben und für Ihr sinnhaftes Ziel.
Sie können aber zunächst auch die SMART-Methode anwenden, die zur Zieldefinition eingesetzt werden kann. Demnach soll ein Ziel „SMART“ sein, d.h. spezifisch, messbar, ausführbar, realistisch und terminiert.
Formulieren Sie das Ziel genau. Legen Sie fest, wann Sie es erreicht haben möchten. Beachten Sie, dass es innerhalb Ihrer Möglichkeiten liegen sollte, dieses Ziel auch zu erreichen. Es muss so realistisch sein, dass es nicht gerade der Sechser im Lotto ist, von dem Sie träumen.
Stellen Sie den Ist-Zustand fest: Wo stehe ich im Moment?
Legen Sie Ihr Ziel fest: Wo will ich hin?
Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Was hindert mich daran, es jetzt gleich zu erreichen und zu leben?
Schreiben Sie Hilfsmittel auf: Was brauche ich, um dort anzukommen?
Schreiten Sie zur Tat und legen Sie die nächsten drei konkreten Handlungsschritte fest.
Bedenken Sie, scheitern gehört zum Plan. Ohne, dass Sie auf Ihrem Weg auch mal scheitern, können Sie sich nicht weiterentwickeln. Durch „Fehler“ überprüfen wir unser Vorgehen und können es dadurch verbessern. Mentale Stärke bedeutet deshalb auch, sich den eigenen Missgeschicken zu stellen und daraus zu lernen.
Und seien Sie nachsichtig mit sich selbst. Jeder ist nur ein Mensch und darf „Fehler“ machen – Sie auch!
Der Sprung in der Schüssel
Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war. Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: »Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.«
Die alte Frau lächelte. »Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.«
(Autor unbekannt)
Mehr zu Antje Holzer lesen Sie unter:
https://www.antjeholzer.de/deineauszeit
Lesen Sie auch:
Jetzt Newsletter abonnieren und von vielen Vorteilen profitieren!