02.10.2025
von Sandra Gallian
Am 1. Oktober 2025 öffnete der Pop-up-Store „Lückenfüller — Zwischenraum auf Zeit“ offiziell seine Türen. Das Projekt ist ein Baustein des von Oberbürgermeister Peter Boch initiierten Fünf-Punkte-Plans zur Belebung der Innenstadt und knüpft an die Leerstandsoffensive des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) an. Rund 50 Gäste kamen zur feierlichen Eröffnung, stießen bei Cocktails und kleinen Häppchen an und nutzten die Gelegenheit für angeregte Gespräche – eine Atmosphäre, die Lust auf mehr machte. „Mir geht persönlich das Herz auf“, sagt Boch. „Hier ist etwas geglückt, das uns seit Monaten bewegt: Leerstand als Chance zu begreifen. „Mit dem ‚Lückenfüller‘ zeigen wir, wie kreative Zwischennutzungen die Innenstadt lebendig machen können.

Die Idee: Für drei Monate können Start-ups und Gründer*innen die Räume zu günstigen Konditionen bespielen. Montags bis freitags ist der Store von 10 bis 18 Uhr geöffnet, samstags bis 16 Uhr. Die Miete beträgt 250 Euro pro Monat – bewusst niedrig, um jungen Unternehmen den Start zu erleichtern.
WSP-Direktor Oliver Reitz sieht im Projekt vor allem ein Experimentierfeld: „Der Pop-up-Store ist eine Zwischenlösung für ein Jahr. Für die jungen Unternehmen ist es ein guter Test, ob ihre Ideen marktfähig sind. Im besten Fall verstetigen sich die Konzepte später in der Innenstadt.“
Schon seit 1. September bespielt das Keramikgeschäft „Casa Lourenço Ceramics“ die Ladenfläche. Mitinhaber Tim Bauer aus Ispringen ist positiv gestimmt: „Wir wollten das Lebensgefühl von Portugal nach Pforzheim bringen. Die Resonanz empfinden wir als sehr gut – viele freuen sich über etwas Neues und Einzigartiges.“
Zum offiziellen Start am 1. Oktober zog „bloomwood“ ein – ein junges Label für Naturkosmetik von Gründerin Cindy Fernandez. Ihr Ziel: mehr Vielfalt und Diversität in die Innenstadt bringen. „Viele sind gespannt, ob sich so etwas hier etabliert. Die Rückmeldungen machen uns aber sehr optimistisch.“
Abgerundet wird das Angebot durch ein Yoga-Programm von Chantelle Henn (Gracefulmotion). „Die Leute freuen sich, einen Ort zu haben, an dem sie ankommen können. Wohlbefinden ist ansteckend, wenn wir es teilen“, sagt sie.
Nach den ersten Wochen ziehen Stadt und Eigentümer ein zufriedenes Fazit. „Die positiven Rückmeldungen stimmen mich zuversichtlich“, so WSP-Direktor Reitz.
Auch Immobilienbesitzer Matthias Unholzer begrüßt das Konzept: „Ob etwas funktioniert, kann man nur herausfinden, indem man es macht. Auf neue Herausforderungen müssen wir auch mit neuen Ideen reagieren.“
Bis Juni 2026 soll der „Lückenfüller“ Raum für wechselnde Konzepte bieten. Bewerbungen können jederzeit beim WSP eingereicht werden. „Wir sind gespannt auf neue Konzepte, die unsere Stadt weiterhin bereichern“, sagt Boch.

Alle Fotos: Sandra Gallian
02.10.2025
von Sandra Gallian
Am 1. Oktober 2025 öffnete der Pop-up-Store „Lückenfüller — Zwischenraum auf Zeit“ offiziell seine Türen. Das Projekt ist ein Baustein des von Oberbürgermeister Peter Boch initiierten Fünf-Punkte-Plans zur Belebung der Innenstadt und knüpft an die Leerstandsoffensive des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) an. Rund 50 Gäste kamen zur feierlichen Eröffnung, stießen bei Cocktails und kleinen Häppchen an und nutzten die Gelegenheit für angeregte Gespräche – eine Atmosphäre, die Lust auf mehr machte. „Mir geht persönlich das Herz auf“, sagt Boch. „Hier ist etwas geglückt, das uns seit Monaten bewegt: Leerstand als Chance zu begreifen. „Mit dem ‚Lückenfüller‘ zeigen wir, wie kreative Zwischennutzungen die Innenstadt lebendig machen können.

Die Idee: Für drei Monate können Start-ups und Gründer*innen die Räume zu günstigen Konditionen bespielen. Montags bis freitags ist der Store von 10 bis 18 Uhr geöffnet, samstags bis 16 Uhr. Die Miete beträgt 250 Euro pro Monat – bewusst niedrig, um jungen Unternehmen den Start zu erleichtern.
WSP-Direktor Oliver Reitz sieht im Projekt vor allem ein Experimentierfeld: „Der Pop-up-Store ist eine Zwischenlösung für ein Jahr. Für die jungen Unternehmen ist es ein guter Test, ob ihre Ideen marktfähig sind. Im besten Fall verstetigen sich die Konzepte später in der Innenstadt.“
Schon seit 1. September bespielt das Keramikgeschäft „Casa Lourenço Ceramics“ die Ladenfläche. Mitinhaber Tim Bauer aus Ispringen ist positiv gestimmt: „Wir wollten das Lebensgefühl von Portugal nach Pforzheim bringen. Die Resonanz empfinden wir als sehr gut – viele freuen sich über etwas Neues und Einzigartiges.“
Zum offiziellen Start am 1. Oktober zog „bloomwood“ ein – ein junges Label für Naturkosmetik von Gründerin Cindy Fernandez. Ihr Ziel: mehr Vielfalt und Diversität in die Innenstadt bringen. „Viele sind gespannt, ob sich so etwas hier etabliert. Die Rückmeldungen machen uns aber sehr optimistisch.“
Abgerundet wird das Angebot durch ein Yoga-Programm von Chantelle Henn (Gracefulmotion). „Die Leute freuen sich, einen Ort zu haben, an dem sie ankommen können. Wohlbefinden ist ansteckend, wenn wir es teilen“, sagt sie.
Nach den ersten Wochen ziehen Stadt und Eigentümer ein zufriedenes Fazit. „Die positiven Rückmeldungen stimmen mich zuversichtlich“, so WSP-Direktor Reitz.
Auch Immobilienbesitzer Matthias Unholzer begrüßt das Konzept: „Ob etwas funktioniert, kann man nur herausfinden, indem man es macht. Auf neue Herausforderungen müssen wir auch mit neuen Ideen reagieren.“
Bis Juni 2026 soll der „Lückenfüller“ Raum für wechselnde Konzepte bieten. Bewerbungen können jederzeit beim WSP eingereicht werden. „Wir sind gespannt auf neue Konzepte, die unsere Stadt weiterhin bereichern“, sagt Boch.

Alle Fotos: Sandra Gallian
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