12.03.2026
Der Fahrradbestand in Deutschland wächst weiterhin: 90,6 Millionen Fahrräder und E-Bikes sind inzwischen im Einsatz – mehr als 25 Prozent mehr als vor zehn Jahren, wie die Verbände mitteilen. Die Produktion blieb insgesamt stabil. Während klassische Fahrräder um drei Prozent auf 658.000 Stück zulegten, sank die E-Bike-Produktion leicht um drei Prozent auf 1,285 Millionen Einheiten. Insgesamt wurden 3,8 Millionen Fahrräder und E-Bikes verkauft, rund 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr.
Trotz der leichten Delle bleibt das E-Bike das prägende Segment: 52,7 Prozent Marktanteil entfallen auf elektrische Modelle. Rund 17 Millionen E-Bikes sind inzwischen in Deutschland unterwegs – deutlich mehr als die rund zwei Millionen E-Autos.
Burkhard Stork, Geschäftsführer des Branchenverbands ZIV – Die Fahrradindustrie, bewertet die Entwicklung positiv:
«Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich die Fahrradbranche auf einem stabilen Niveau einpendelt. Natürlich gibt es Schwankungen, doch beweist die Branche auch 2025 ihre Robustheit. Besonders bemerkenswert: Die Nachfrage nach Fahrrädern ist weniger konjunkturabhängig als oft angenommen. Der Mix verschiebt sich etwas – aktuell steigt der Anteil klassischer Räder, während der E-Bike-Markt sich auf hohem Niveau leicht korrigiert. Insgesamt bleibt die Fahrradwirtschaft ein verlässlicher Garant für langfristige Wertschöpfung.»

Ein wichtiger Wachstumstreiber bleibt das Dienstradleasing. Laut einer Studie von Deloitte und Zukunft Fahrrad lag der Umsatz 2025 bei 2,8 Milliarden Euro. Zwar wurden mit 720.000 Diensträdern etwas weniger neue Leasingräder abgeschlossen als im Vorjahr, die Gesamtflotte wuchs dennoch auf 2,2 Millionen Räder. Mehr als 340.000 Arbeitgeber bieten ihren Beschäftigten inzwischen ein solches Modell an.
Gleichzeitig entsteht ein neuer Markt: Immer mehr Leasingrückläufer werden professionell aufbereitet und wieder verkauft. Die Zahl der jährlich verkauften Refurbished-Räder ist laut den Verbänden seit 2023 um rund 192 Prozent gestiegen.
Auch der stationäre Fachhandel setzt zunehmend auf Service. Das Werkstattgeschäft entwickelte sich 2025 besonders dynamisch und legte um 13,5 Prozent beim Umsatz zu.

«Aus unserer Sicht ist die Servicequalität entscheidend für die Entwicklung des stationären Fachhandels», sagt Uwe Wöll, Geschäftsführer des VSF. Stimme das Angebot – etwa durch Leasingmodelle, neue Produktkategorien oder schnelle Werkstattleistungen – müsse sich der Fahrradhandel keine Sorgen um seine Zukunft machen.
pm/tm
12.03.2026
Der Fahrradbestand in Deutschland wächst weiterhin: 90,6 Millionen Fahrräder und E-Bikes sind inzwischen im Einsatz – mehr als 25 Prozent mehr als vor zehn Jahren, wie die Verbände mitteilen. Die Produktion blieb insgesamt stabil. Während klassische Fahrräder um drei Prozent auf 658.000 Stück zulegten, sank die E-Bike-Produktion leicht um drei Prozent auf 1,285 Millionen Einheiten. Insgesamt wurden 3,8 Millionen Fahrräder und E-Bikes verkauft, rund 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr.
Trotz der leichten Delle bleibt das E-Bike das prägende Segment: 52,7 Prozent Marktanteil entfallen auf elektrische Modelle. Rund 17 Millionen E-Bikes sind inzwischen in Deutschland unterwegs – deutlich mehr als die rund zwei Millionen E-Autos.
Burkhard Stork, Geschäftsführer des Branchenverbands ZIV – Die Fahrradindustrie, bewertet die Entwicklung positiv:
«Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich die Fahrradbranche auf einem stabilen Niveau einpendelt. Natürlich gibt es Schwankungen, doch beweist die Branche auch 2025 ihre Robustheit. Besonders bemerkenswert: Die Nachfrage nach Fahrrädern ist weniger konjunkturabhängig als oft angenommen. Der Mix verschiebt sich etwas – aktuell steigt der Anteil klassischer Räder, während der E-Bike-Markt sich auf hohem Niveau leicht korrigiert. Insgesamt bleibt die Fahrradwirtschaft ein verlässlicher Garant für langfristige Wertschöpfung.»

Ein wichtiger Wachstumstreiber bleibt das Dienstradleasing. Laut einer Studie von Deloitte und Zukunft Fahrrad lag der Umsatz 2025 bei 2,8 Milliarden Euro. Zwar wurden mit 720.000 Diensträdern etwas weniger neue Leasingräder abgeschlossen als im Vorjahr, die Gesamtflotte wuchs dennoch auf 2,2 Millionen Räder. Mehr als 340.000 Arbeitgeber bieten ihren Beschäftigten inzwischen ein solches Modell an.
Gleichzeitig entsteht ein neuer Markt: Immer mehr Leasingrückläufer werden professionell aufbereitet und wieder verkauft. Die Zahl der jährlich verkauften Refurbished-Räder ist laut den Verbänden seit 2023 um rund 192 Prozent gestiegen.
Auch der stationäre Fachhandel setzt zunehmend auf Service. Das Werkstattgeschäft entwickelte sich 2025 besonders dynamisch und legte um 13,5 Prozent beim Umsatz zu.

«Aus unserer Sicht ist die Servicequalität entscheidend für die Entwicklung des stationären Fachhandels», sagt Uwe Wöll, Geschäftsführer des VSF. Stimme das Angebot – etwa durch Leasingmodelle, neue Produktkategorien oder schnelle Werkstattleistungen – müsse sich der Fahrradhandel keine Sorgen um seine Zukunft machen.
pm/tm
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