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Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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dm spendet Wochenbettboxen für Mütter und Neugeborene in der Ukraine

„Wir möchten diesen mutigen Frauen, die vor neun Monaten noch nicht wussten, dass sie ihr Baby im Krieg zur Welt bringen, gemeinsam eine notwendige Hilfe sein – von Frauen für Frauen“, erläutert Kerstin Erbe, dm- Geschäftsführerin, die spontane Zusage an die Initiative #WeAreAllUkrainians.
dm Kooperation #WeAreAllUrkainians. In einem Berliner dm-Markt wurden am 05. Mai 2022 die ersten Wochenbettboxen mit Unterstützung starker Frauen gepackt. Foto: dm-drogerie markt

Am 08.Mai.2022 ist Muttertag. In der Ukraine bringen Mütter gerade unter extrem schwierigen Bedingungen, mitten im Krieg, ihre Babys auf die Welt.

"Es ist kaum vorstellbar, was diese Frauen und werdenden Mütter in der Ukraine gerade leisten. Jedes Lebewesen sucht sich von Natur aus einen sicheren Raum, um zu gebären, sodass eine Geburt unter Fluchtreflexen im Kriegsgebiet ausgelöst durch Stresssymptome und Adrenalinausschüttung kaum möglich ist bzw. mit großen Komplikationen verlaufen kann."
Ilka Kaufmann, Hebamme

Es ist kaum vorstellbar, was diese Frauen und werdenden Mütter in der Ukraine gerade leisten. Jedes Lebewesen sucht sich von Natur aus einen sicheren Raum, um zu gebären, sodass eine Geburt unter Fluchtreflexen im Kriegsgebiet ausgelöst durch Stresssymptome und Adrenalinausschüttung kaum möglich ist bzw. mit großen Komplikationen verlaufen kann.

Ilka Kaufmann, Hebamme

dm-drogerie markt unterstützt die Initiative #WeAreAllUkrainians von Tatjana Kiel und Wladimir Klitschko mit insgesamt rund einer Million Euro, um Mütter und Babys nach der Geburt mit den wichtigsten Produkten zu versorgen. #WeAreAllUkrainians wurde ins Leben gerufen, um in Deutschland schnell skalierbare Hilfsmaßnahmen zu entwickeln. In unterschiedlichen Task Forces wird Menschen in der Ukraine und Geflüchteten geholfen

Durch den direkten Kontakt nach Kyiv und zu Wladimir Klitschko bin ich tagtäglich über Bedarfe in der Ukraine informiert. Manchmal geht es dabei gar nicht um ein konkretes Produkt, sondern um ein sensibles Thema, das in der Gesellschaft einfach nicht offen angesprochen wird, z.B. die akute Not der Mütter und Neugeborenen und das Thema Wochenbett. In solchen Momenten krampft sich mein Herz zusammen und ich weiß, hier müssen wir dringend eine größere Lösung finden.

Tatjana Kiel, CEO von Klitschko Ventures und Initiatorin der Initiative #WeAreAllUkrainians. 

Im Rahmen der gerade neu gegründeten Task Force 5, der „Mutterschutz Initiative“, geht es um die direkte Unterstützung mit dem Ziel, dass Mütter und Säuglinge nach der Geburt im Kriegsgebiet einen schnelleren und besseren Zugang zu entsprechender Versorgung und Ernährung erhalten. „Wir haben uns dazu entschieden, Partner der Task Force zu werden und im ersten Schritt 10.000 Pakete mit den notwendigsten Produkten bereitzustellen, die in der Ukraine so dringend für die Versorgung im Wochenbett benötigt werden“, erklärt Kerstin Erbe das Engagement seitens dm. „Wir werden dann in den kommenden Wochen und Monaten gemeinsam mit unseren Partnern von #WeAreAllUkrainians prüfen, ob weitere Hilfsmaßnahmen geleistet werden können.“ Dr. Nicole Szesny-Mahlau, Psychotherapeutin und Gründerin von trauma.help, ergänzt dazu: „Um das Risiko für Mütter und Kinder zu verringern, langfristig unter den Folgen derart traumatisierender Erfahrungen zu leiden, brauchen sie so viel Solidarität und konkrete soziale Unterstützung vor Ort wie nur möglich.“

In einem Berliner dm-Markt wurden am 05.Mai 2022 die ersten Wochenbettboxen mit Unterstützung starker Frauen gepackt. Unter anderem haben Lea-Sophie Cramer, Anja Tillack, Laura Lewandowski und Stephanie Dettmann gemeinsam mit Verantwortlichen der Initiative dm-Pakete gepackt. In den kommenden Tagen und Wochen sollen diese mit 10.000 weiteren Paketen über eine Schienenbrücke mit der Deutschen Bahn in die Ukraine transportiert und nach Bedarf verteilt werden. Die ersten Pakete werden, nach Angaben von dm, an ein Krankenhaus in Kyiv gebracht und dort den betroffenen Frauen ausgehändigt.

tm/pm

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