05.08.2026
Sprache ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Einstieg in Ausbildung und Beruf. Deshalb setzt der Landkreis Calw seit Jahren gemeinsam mit der vhs Oberes Nagoldtal und der vhs Calw auf das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg „VwV-Deutsch“. Es ermöglicht Menschen mit internationaler Geschichte, kostenlos Deutsch zu lernen und ein anerkanntes Sprachzertifikat zu erwerben.
Die Kurse decken nahezu alle Sprachniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens ab – von der Alphabetisierung bis hin zu fortgeschrittenen Sprachkenntnissen. Voraussetzung für die Förderung ist eine Kofinanzierung durch den Landkreis. Trotz angespannter Haushaltslage beteiligt sich das Landratsamt Calw kontinuierlich an dem Programm und arbeitet bereits seit 2017 eng mit den beiden Volkshochschulen zusammen.
In der aktuellen Förderperiode, die seit Sommer 2025 läuft und bis Ende 2026 fortgesetzt wird, konnten im Landkreis bereits vier Kurse erfolgreich umgesetzt werden. Zwei Sommerintensivkurse bereiteten Schülerinnen und Schüler mit jeweils 150 Unterrichtsstunden gezielt auf den Einstieg in Ausbildung oder Beruf vor.
Ergänzend fanden in diesem Frühjahr und Sommer zwei berufsbegleitende B1-Kurse für Erwachsene statt. Mit jeweils 300 Unterrichtseinheiten boten sie den Teilnehmenden ausreichend Zeit, sich intensiv auf die B1-Prüfung vorzubereiten. Insgesamt nutzten fast 40 Menschen an den Standorten Nagold und Calw dieses Angebot.
Für viele Teilnehmende ist das B1-Zertifikat weit mehr als ein persönlicher Erfolg. Es entscheidet häufig darüber, welche beruflichen Möglichkeiten sich eröffnen und ist zugleich eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Aufenthaltsstatus. Einige setzen ihren Weg anschließend in Berufssprachkursen auf B2-Niveau fort.
Davon profitiert auch der regionale Arbeitsmarkt. Denn mit steigenden Sprachkenntnissen verbessern sich die Chancen auf qualifizierte Beschäftigung deutlich. Während in vielen Branchen das B1-Niveau inzwischen als Mindestanforderung gilt, setzen zahlreiche Arbeitgeber – insbesondere im Fachkräftebereich – bereits Sprachkenntnisse auf B2-Niveau voraus.
pm/tm
05.08.2026
Sprache ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Einstieg in Ausbildung und Beruf. Deshalb setzt der Landkreis Calw seit Jahren gemeinsam mit der vhs Oberes Nagoldtal und der vhs Calw auf das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg „VwV-Deutsch“. Es ermöglicht Menschen mit internationaler Geschichte, kostenlos Deutsch zu lernen und ein anerkanntes Sprachzertifikat zu erwerben.
Die Kurse decken nahezu alle Sprachniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens ab – von der Alphabetisierung bis hin zu fortgeschrittenen Sprachkenntnissen. Voraussetzung für die Förderung ist eine Kofinanzierung durch den Landkreis. Trotz angespannter Haushaltslage beteiligt sich das Landratsamt Calw kontinuierlich an dem Programm und arbeitet bereits seit 2017 eng mit den beiden Volkshochschulen zusammen.
In der aktuellen Förderperiode, die seit Sommer 2025 läuft und bis Ende 2026 fortgesetzt wird, konnten im Landkreis bereits vier Kurse erfolgreich umgesetzt werden. Zwei Sommerintensivkurse bereiteten Schülerinnen und Schüler mit jeweils 150 Unterrichtsstunden gezielt auf den Einstieg in Ausbildung oder Beruf vor.
Ergänzend fanden in diesem Frühjahr und Sommer zwei berufsbegleitende B1-Kurse für Erwachsene statt. Mit jeweils 300 Unterrichtseinheiten boten sie den Teilnehmenden ausreichend Zeit, sich intensiv auf die B1-Prüfung vorzubereiten. Insgesamt nutzten fast 40 Menschen an den Standorten Nagold und Calw dieses Angebot.
Für viele Teilnehmende ist das B1-Zertifikat weit mehr als ein persönlicher Erfolg. Es entscheidet häufig darüber, welche beruflichen Möglichkeiten sich eröffnen und ist zugleich eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Aufenthaltsstatus. Einige setzen ihren Weg anschließend in Berufssprachkursen auf B2-Niveau fort.
Davon profitiert auch der regionale Arbeitsmarkt. Denn mit steigenden Sprachkenntnissen verbessern sich die Chancen auf qualifizierte Beschäftigung deutlich. Während in vielen Branchen das B1-Niveau inzwischen als Mindestanforderung gilt, setzen zahlreiche Arbeitgeber – insbesondere im Fachkräftebereich – bereits Sprachkenntnisse auf B2-Niveau voraus.
pm/tm
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