12.08.2025
von Sandra Gallian
Während ihre Schwester schon fündig geworden ist, muss Lea noch bis zur Einschulung im nächsten Jahr warten – freut sich aber jetzt schon auf ihren eigenen Schulranzen.
Während schon die nächste Familie auf ihre Beratung wartet, erklärt Inhaberin Christine Herrmann der Kundin noch geduldig, worauf es bei Tragekomfort und Passform ankommt. Denn: Die Wahl des ersten Schulranzens fühlt sich fast so wichtig an wie der erste Schultag selbst.
Seit über zehn Jahren steht die Ranzenworld in Pforzheim für Kundennähe, Qualität und persönlichen Service. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1908 als Spielwarenladen, heute ist es das Fachgeschäft für Schulranzen, Rucksäcke, Taschen und Koffer – sowohl stationär als auch online.
Christine Herrmann führt das Unternehmen in dritter Generation. Das Fachgeschäft zieht Kundinnen und Kunden aus der gesamten Region bis Stuttgart und Karlsruhe an – und hat sich auf eine individuelle Beratung spezialisiert, die nicht nur auf Design, sondern vor allem auf Ergonomie, Qualität und Nachhaltigkeit achtet. Das Sortiment reicht vom Kindergartenrucksack bis zum Reisegepäck für die ganze Familie. Jetzt in den Sommerferien und somit kurz vor dem Schulstart wird natürlich die Schulranzen-Beratung groß geschrieben.

Um jedem Kind die volle Aufmerksamkeit zu schenken, werden Beratungstermine online gebucht. „Wir testen, was gut sitzt“, erklärt Herrmann. Dabei kommen auch Test-Schulranzen mit Regenschutz und Testgewichten zum Einsatz – so steht der optimale Sitz im Fokus, nicht das Design. Der Ranzen sollte fest auf Schultern und Becken sitzen, nicht schlenkern und den Lendenbereich freihalten. Größe, Gewicht und Proportionen des Kindes spielen eine wichtige Rolle – ebenso wie das Zubehör, vom Sportbeutel über die Vesperbox bis hin zu Patches oder Kletties für die spätere Individualisierung.

Manche Kinder finden in fünf Minuten ihren Ranzen, andere brauchen zwei Termine. „Schließlich sollte es eine Liebe für vier Jahre sein“, so Herrmann. Bei der Auswahl helfen Ausschlussverfahren oder ein späterer Wiederbesuch.
Jungen greifen oft zu Raumschiff- oder Dinosauriermotiven, Mädchen zu Glitzer, Einhorn, Pferd oder Meerjungfrau. Eltern legen Wert auf reflektierende Flächen für mehr Sicherheit. Auch Modelle vom Vorjahr sind gefragt – preislich etwas günstiger, aber in der Qualität gleichwertig. Rund 300 Euro investieren Familien für Schulranzen und Zubehör. Die umsatzstärkste Zeit ist Ostern: „Ostern ist unser Weihnachten“, sagt Herrmann. Oft teilen sich Großeltern und Eltern die Ausstattung.

Auf höchste Qualität legt Christine Herrmann bei allen ihren knapp zehn Lieferanten Wert. Die Garantie ist ihr enorm wichtig. Die Ranzen sind zertifiziert, und jedes Teil – bis hin zum kleinsten Reißverschluss – lässt sich bis zum Ursprungsland zurückverfolgen, inklusive fairer Entlohnung in der Produktion. Einige Hersteller gleichen ihre Emissionen durch das Pflanzen von Bäumen aus.
„Ein Schulranzen besteht aus über 200 Einzelteilen, die alle von Hand genäht werden. Es kommt nichts aus dem 3D-Drucker“, betont Herrmann.
Neben Schulranzen finden Kundinnen und Kunden hier auch Rucksäcke für die weiterführende Schule, sportliche Freizeitmodelle und Koffer für kleine wie große Reisen. Für jedes Alter und jeden Anlass gibt es passende Modelle – vom Kindergarten bis zum Business-Trip.

Auch für Fünftklässler gibt es Angebote wie den „Spray-Day“: Ein Sprayer gestaltete Schlampermäppchen oder Ranzen nach Wunsch – kostenlos für Kunden, alle Termine waren ausgebucht.
Besonders bewegt hat Herrmann die Begegnung mit einem Mädchen mit Down-Syndrom, das seine Beraterin vor Freude umarmte, als es seinen perfekten Ranzen gefunden hatte. „Das sind die Momente, für die wir das machen.“


12.08.2025
„Ein Schulranzen besteht aus über 200 Einzelteilen, die alle von Hand genäht werden. Es kommt nichts aus dem 3D-Drucker.“
von Sandra Gallian
Während ihre Schwester schon fündig geworden ist, muss Lea noch bis zur Einschulung im nächsten Jahr warten – freut sich aber jetzt schon auf ihren eigenen Schulranzen.
Während schon die nächste Familie auf ihre Beratung wartet, erklärt Inhaberin Christine Herrmann der Kundin noch geduldig, worauf es bei Tragekomfort und Passform ankommt. Denn: Die Wahl des ersten Schulranzens fühlt sich fast so wichtig an wie der erste Schultag selbst.
Seit über zehn Jahren steht die Ranzenworld in Pforzheim für Kundennähe, Qualität und persönlichen Service. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1908 als Spielwarenladen, heute ist es das Fachgeschäft für Schulranzen, Rucksäcke, Taschen und Koffer – sowohl stationär als auch online.
Christine Herrmann führt das Unternehmen in dritter Generation. Das Fachgeschäft zieht Kundinnen und Kunden aus der gesamten Region bis Stuttgart und Karlsruhe an – und hat sich auf eine individuelle Beratung spezialisiert, die nicht nur auf Design, sondern vor allem auf Ergonomie, Qualität und Nachhaltigkeit achtet. Das Sortiment reicht vom Kindergartenrucksack bis zum Reisegepäck für die ganze Familie. Jetzt in den Sommerferien und somit kurz vor dem Schulstart wird natürlich die Schulranzen-Beratung groß geschrieben.

Um jedem Kind die volle Aufmerksamkeit zu schenken, werden Beratungstermine online gebucht. „Wir testen, was gut sitzt“, erklärt Herrmann. Dabei kommen auch Test-Schulranzen mit Regenschutz und Testgewichten zum Einsatz – so steht der optimale Sitz im Fokus, nicht das Design. Der Ranzen sollte fest auf Schultern und Becken sitzen, nicht schlenkern und den Lendenbereich freihalten. Größe, Gewicht und Proportionen des Kindes spielen eine wichtige Rolle – ebenso wie das Zubehör, vom Sportbeutel über die Vesperbox bis hin zu Patches oder Kletties für die spätere Individualisierung.

Manche Kinder finden in fünf Minuten ihren Ranzen, andere brauchen zwei Termine. „Schließlich sollte es eine Liebe für vier Jahre sein“, so Herrmann. Bei der Auswahl helfen Ausschlussverfahren oder ein späterer Wiederbesuch.
Jungen greifen oft zu Raumschiff- oder Dinosauriermotiven, Mädchen zu Glitzer, Einhorn, Pferd oder Meerjungfrau. Eltern legen Wert auf reflektierende Flächen für mehr Sicherheit. Auch Modelle vom Vorjahr sind gefragt – preislich etwas günstiger, aber in der Qualität gleichwertig. Rund 300 Euro investieren Familien für Schulranzen und Zubehör. Die umsatzstärkste Zeit ist Ostern: „Ostern ist unser Weihnachten“, sagt Herrmann. Oft teilen sich Großeltern und Eltern die Ausstattung.

Auf höchste Qualität legt Christine Herrmann bei allen ihren knapp zehn Lieferanten Wert. Die Garantie ist ihr enorm wichtig. Die Ranzen sind zertifiziert, und jedes Teil – bis hin zum kleinsten Reißverschluss – lässt sich bis zum Ursprungsland zurückverfolgen, inklusive fairer Entlohnung in der Produktion. Einige Hersteller gleichen ihre Emissionen durch das Pflanzen von Bäumen aus.
„Ein Schulranzen besteht aus über 200 Einzelteilen, die alle von Hand genäht werden. Es kommt nichts aus dem 3D-Drucker“, betont Herrmann.
Neben Schulranzen finden Kundinnen und Kunden hier auch Rucksäcke für die weiterführende Schule, sportliche Freizeitmodelle und Koffer für kleine wie große Reisen. Für jedes Alter und jeden Anlass gibt es passende Modelle – vom Kindergarten bis zum Business-Trip.

Auch für Fünftklässler gibt es Angebote wie den „Spray-Day“: Ein Sprayer gestaltete Schlampermäppchen oder Ranzen nach Wunsch – kostenlos für Kunden, alle Termine waren ausgebucht.
Besonders bewegt hat Herrmann die Begegnung mit einem Mädchen mit Down-Syndrom, das seine Beraterin vor Freude umarmte, als es seinen perfekten Ranzen gefunden hatte. „Das sind die Momente, für die wir das machen.“


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