29.04.2026
von Robin Daniel Frommer
Erneut hoher Publikumszuspruch im TurmQuartier: Gastgeberin Kerstin Gatzlaff, Mitglied des Vorstands der Sparkasse Pforzheim Calw, freute sich über das offenkundig große Interesse an der Veranstaltung „Künstliche Intelligenz im Mittelstand“. In ihrer Anmoderation stellte sie zunächst die Referenten des vielfältigen Abends vor und führte aus: „Unser Anspruch ist es, sie als Unternehmen ganzheitlich zu begleiten. Heute geht es darum, Chancen zu erkennen, Möglichkeiten greifbar zu machen und vielleicht auch erste Ideen zu entwickeln, wie sie künstliche Intelligenz konkret in Ihren Unternehmen einsetzen können. Gleichzeitig möchten wir Ihnen den Weg aufzeigen, wie sie Unterstützung erhalten können: über die Hochschule, über das Steinbeis Transferzentrum und über unser Netzwerk als Sparkasse“.
Den Professoren Uwe Dittmann und Alfred Schätter ging es anschließend darum, einen, aus Sicht mittelständischer Unternehmen, pragmatischen Einstieg in die künstliche Intelligenz zu präsentieren. In ihrem 60-minütigen Hauptvortrag „Künstliche Intelligenz – Chancen erkennen, Potenziale nutzen“ ordneten sie KI als Fakt sowie als Wettbewerbsvorteil ein – und führten alltagstaugliche Beispiele an, aus der Text- und Angebotsgestaltung sowie aus der Bilderkennung.
„KI liefert nur den Entwurf“, unterstrich Professor Schätter. Und: „Sie schreiben nicht mehr selbst, sondern verbessern. Und das ist deutlich schneller“. Zur Notwendigkeit der Kontrolle sagte Professor Dittmann lächelnd, aber etwas lakonisch: „Copy-and-Paste ist auch nicht immer ganz ungefährlich“. Außerdem demonstrierten Schätter und Dittmann den verknüpften Einsatz von ChatGPT, Excel und Copilot in Excel. Auch eine komplexe Effizienzanalyse zu Produktion, Ausschuss, Maschinen und Lieferanten-Ranking wurde demonstriert. Sie versicherten: „Daten haben sie in ihrem Unternehmen genug – das Problem ist ihre Anwendung“ und mahnen: „Glauben sie der KI nicht alles. Plausibilisieren sie alles.“
Den Zugang zur Vielfalt der Fördermöglichkeiten von KI-Projekten erläuterte Fachberater Daniel Schauer (Sparkasse Pforzheim Calw). Mit Blick auf die Förderschwerpunkte 2026 bei Bund, Ländern und Banken legt er sich fest: Oft seien die regionalen Angebote der L-Bank Baden-Württemberg günstiger als die der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Den Kontakt zur Abteilung für Förderkreditgeschäft sieht Schauer gerade für KMU als optimal.
Wie Digitalisierung, Robotik und künstliche Intelligenz unsere Gegenwart bereits bestimmen und unsere Zukunft bestimmen werden, demonstrierte Tobias Danzer; (CEO der Robotikagentur NOX Robots). Ein per Film eingespieltes Beispiel zeigte den häuslichen Unterricht der krebskranken Schülerin Timia. Sie kann nicht im Klassenzimmer dabei sein, nimmt aber über einen Roboter und über ihr Smartphone an den Schulstunden teil. Was Bewegungsabläufe anlangt, ist Danzer sicher: „Mein dreijähriger Sohn würde einen Roboter beim Fußball schlagen.“ Und: „Beim Greifen nach einem transparenten Objekt kann uns die Robotik noch nicht das Wasser reichen.“
29.04.2026
von Robin Daniel Frommer
Erneut hoher Publikumszuspruch im TurmQuartier: Gastgeberin Kerstin Gatzlaff, Mitglied des Vorstands der Sparkasse Pforzheim Calw, freute sich über das offenkundig große Interesse an der Veranstaltung „Künstliche Intelligenz im Mittelstand“. In ihrer Anmoderation stellte sie zunächst die Referenten des vielfältigen Abends vor und führte aus: „Unser Anspruch ist es, sie als Unternehmen ganzheitlich zu begleiten. Heute geht es darum, Chancen zu erkennen, Möglichkeiten greifbar zu machen und vielleicht auch erste Ideen zu entwickeln, wie sie künstliche Intelligenz konkret in Ihren Unternehmen einsetzen können. Gleichzeitig möchten wir Ihnen den Weg aufzeigen, wie sie Unterstützung erhalten können: über die Hochschule, über das Steinbeis Transferzentrum und über unser Netzwerk als Sparkasse“.
Den Professoren Uwe Dittmann und Alfred Schätter ging es anschließend darum, einen, aus Sicht mittelständischer Unternehmen, pragmatischen Einstieg in die künstliche Intelligenz zu präsentieren. In ihrem 60-minütigen Hauptvortrag „Künstliche Intelligenz – Chancen erkennen, Potenziale nutzen“ ordneten sie KI als Fakt sowie als Wettbewerbsvorteil ein – und führten alltagstaugliche Beispiele an, aus der Text- und Angebotsgestaltung sowie aus der Bilderkennung.
„KI liefert nur den Entwurf“, unterstrich Professor Schätter. Und: „Sie schreiben nicht mehr selbst, sondern verbessern. Und das ist deutlich schneller“. Zur Notwendigkeit der Kontrolle sagte Professor Dittmann lächelnd, aber etwas lakonisch: „Copy-and-Paste ist auch nicht immer ganz ungefährlich“. Außerdem demonstrierten Schätter und Dittmann den verknüpften Einsatz von ChatGPT, Excel und Copilot in Excel. Auch eine komplexe Effizienzanalyse zu Produktion, Ausschuss, Maschinen und Lieferanten-Ranking wurde demonstriert. Sie versicherten: „Daten haben sie in ihrem Unternehmen genug – das Problem ist ihre Anwendung“ und mahnen: „Glauben sie der KI nicht alles. Plausibilisieren sie alles.“
Den Zugang zur Vielfalt der Fördermöglichkeiten von KI-Projekten erläuterte Fachberater Daniel Schauer (Sparkasse Pforzheim Calw). Mit Blick auf die Förderschwerpunkte 2026 bei Bund, Ländern und Banken legt er sich fest: Oft seien die regionalen Angebote der L-Bank Baden-Württemberg günstiger als die der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Den Kontakt zur Abteilung für Förderkreditgeschäft sieht Schauer gerade für KMU als optimal.
Wie Digitalisierung, Robotik und künstliche Intelligenz unsere Gegenwart bereits bestimmen und unsere Zukunft bestimmen werden, demonstrierte Tobias Danzer; (CEO der Robotikagentur NOX Robots). Ein per Film eingespieltes Beispiel zeigte den häuslichen Unterricht der krebskranken Schülerin Timia. Sie kann nicht im Klassenzimmer dabei sein, nimmt aber über einen Roboter und über ihr Smartphone an den Schulstunden teil. Was Bewegungsabläufe anlangt, ist Danzer sicher: „Mein dreijähriger Sohn würde einen Roboter beim Fußball schlagen.“ Und: „Beim Greifen nach einem transparenten Objekt kann uns die Robotik noch nicht das Wasser reichen.“
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