14.08.2024
Kommunikationsprobleme, fehlende Trennung von Arbeit und Privatleben, die Technik. Führungskräften, die selbst mobil arbeiten oder mobil arbeitende Mitarbeitende haben werden all diese Probleme bekannt vorkommen. Führen auf Distanz ist daher für viele Führungskräfte eine leidige Aufgabe. Aber in erster Linie birgt es Chancen und Vorteile für beinah jedes Unternehmen. Der richtige Umgang und einfache Regeln sind entscheidend für den Erfolg der Führung auf Distanz.
Aus gutem Grund: Mitarbeitende, die die Möglichkeit haben, mobil zu arbeiten, zeigen in vielen Befragungen eine höhere Bindung an ihre Organisation. Für Unternehmen bedeutet das weniger Fluktuation und damit weniger Know-how-Verlust, weniger Produktivitätsstaus, wenn neue Mitarbeitende eingearbeitet werden und weniger Kosten und Zeitaufwand, wenn eine Stelle neu besetzt werden muss. Und wenn doch eine Neueinstellung erfolgen soll, ist gerade für die so begehrten Fachkräfte die Gelegenheit, von zu Hause zu arbeiten, ein entscheidender Faktor bei der Wahl des Arbeitgebers. In Zeiten des Fachkräftemangels ein wichtiger Vorteil, den sich kein Unternehmen selbst nehmen sollte. In manchen Branchen, wie der IT, wäre es undenkbar, gute Mitarbeitende zu finden, ohne die Möglichkeit des mobilen Arbeitens.
Um diese Vorteile zu realisieren, braucht es allerdings gute Führung, sonst drohen Produktivitätsverluste. Aber wie sieht gute Führung auf Distanz aus? Wie hält man Mitarbeitende motiviert, bewahrt ein gutes soziales Klima im eigenen Team und verhindert dabei auch noch, dass die Produktivität sinkt? Mit diesen Fragen sind wir als Managementberater immer wieder konfrontiert – und haben uns deshalb im vergangenen Jahr dazu entschieden, uns näher mit dem Thema mobiles Arbeiten auseinanderzusetzen. Es folgten ein umfassendes Review der aktuellen wissenschaftlichen Literatur zum Thema – insgesamt 47 Studien aus den letzten zehn Jahren – und zahlreiche Interviews mit langjährigen Führungskräften, die wir teilweise selbst durchgeführt haben. Das Ergebnis: Ein Whitepaper, in dem wir auf zwölf kompakten Seiten die drei größten Herausforderungen beim Führen auf Distanz darstellen, und analysieren sowie praxisorientierte Lösungsvorschläge ausgearbeitet haben.
Hier ein kleiner Einblick in eines der Themen unseres Whitepapers, da der gesamte Inhalt zu umfangreich für den Business Hack wäre:
Die größte Herausforderung beim Führen auf Distanz ist der drohende Kommunikationsabriss. Ist das komplette Team im Büro anwesend, entsteht automatisch Kommunikation. Arbeiten dagegen viele Mitarbeitende mobil, fallen informelle Gelegenheiten zum arbeitsbezogenen Austausch einfach weg: Die berühmten Kaffeemaschinengespräche, der Plausch in der Mittagspause oder der gemeinsame Pausen-Spaziergang. Dadurch kann sich die Produktivität verschlechtern.
Zu lösen ist dieses Problem am besten durch klare Absprachen zur Erreichbarkeit, sowohl in Bezug auf Zeiten als auch auf geeignete Kommunikationswege (Telefon, E-Mail, Messenger-App, Video-Anruf etc.). Verpflichtend müssen sich an diese Absprachen dann auch alle halten. Eine Führungsperson ärgerte sich beispielsweise darüber, dass im Unternehmen die Regel gilt, die Kamera anzuschalten bei Online-Meetings. Die wenigsten hielten sich daran. In ihrer eigenen Abteilung setzte sie es durch, in abteilungsübergreifenden Veranstaltungen bleibt sie hartnäckig dran. Zwar ersetzt die Kamera kein Live-Treffen, aber Mimik und Gestik gehören einfach zur Kommunikation. Abgesehen davon ist es ein Zeichen von Respekt dem Gesprächspartner gegenüber
Darüber hinaus ist gerade von Führungskräften proaktive Kommunikation gefordert. Es lohnt sich, auch bei Kleinigkeiten kurz zum Telefon zu greifen oder eine E-Mail loszuschicken, einfach, um den Kommunikationsfluss am Laufen zu halten. Zum Beispiel jetzt in der Urlaubszeit, einen Anruf tätigen: „Schön, dass Du wieder da bist, wie war Deine Auszeit?“.
Klingt spannend? Das Whitepaper „Führen auf Distanz – der Leitfaden für erfolgreiche Führungskräfte“ ist hier gegen eine kleine Schutzgebühr erhältlich:
Zur Person Karin Bacher:
Karin Bacher, Gründerin der Managementberatungsfirma KB Consultants in Pforzheim und Autorin zahlreicher Fachpublikationen, bringt langjährige Erfahrung mit. Ihr Team aus erfahrenen BeraterInnen, Trainern und Coaches unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung von Krisen, der Entwicklung von Wachstumsstrategien und der Förderung von Führungskräften.
kb / mm
14.08.2024
Kommunikationsprobleme, fehlende Trennung von Arbeit und Privatleben, die Technik. Führungskräften, die selbst mobil arbeiten oder mobil arbeitende Mitarbeitende haben werden all diese Probleme bekannt vorkommen. Führen auf Distanz ist daher für viele Führungskräfte eine leidige Aufgabe. Aber in erster Linie birgt es Chancen und Vorteile für beinah jedes Unternehmen. Der richtige Umgang und einfache Regeln sind entscheidend für den Erfolg der Führung auf Distanz.
Aus gutem Grund: Mitarbeitende, die die Möglichkeit haben, mobil zu arbeiten, zeigen in vielen Befragungen eine höhere Bindung an ihre Organisation. Für Unternehmen bedeutet das weniger Fluktuation und damit weniger Know-how-Verlust, weniger Produktivitätsstaus, wenn neue Mitarbeitende eingearbeitet werden und weniger Kosten und Zeitaufwand, wenn eine Stelle neu besetzt werden muss. Und wenn doch eine Neueinstellung erfolgen soll, ist gerade für die so begehrten Fachkräfte die Gelegenheit, von zu Hause zu arbeiten, ein entscheidender Faktor bei der Wahl des Arbeitgebers. In Zeiten des Fachkräftemangels ein wichtiger Vorteil, den sich kein Unternehmen selbst nehmen sollte. In manchen Branchen, wie der IT, wäre es undenkbar, gute Mitarbeitende zu finden, ohne die Möglichkeit des mobilen Arbeitens.
Um diese Vorteile zu realisieren, braucht es allerdings gute Führung, sonst drohen Produktivitätsverluste. Aber wie sieht gute Führung auf Distanz aus? Wie hält man Mitarbeitende motiviert, bewahrt ein gutes soziales Klima im eigenen Team und verhindert dabei auch noch, dass die Produktivität sinkt? Mit diesen Fragen sind wir als Managementberater immer wieder konfrontiert – und haben uns deshalb im vergangenen Jahr dazu entschieden, uns näher mit dem Thema mobiles Arbeiten auseinanderzusetzen. Es folgten ein umfassendes Review der aktuellen wissenschaftlichen Literatur zum Thema – insgesamt 47 Studien aus den letzten zehn Jahren – und zahlreiche Interviews mit langjährigen Führungskräften, die wir teilweise selbst durchgeführt haben. Das Ergebnis: Ein Whitepaper, in dem wir auf zwölf kompakten Seiten die drei größten Herausforderungen beim Führen auf Distanz darstellen, und analysieren sowie praxisorientierte Lösungsvorschläge ausgearbeitet haben.
Hier ein kleiner Einblick in eines der Themen unseres Whitepapers, da der gesamte Inhalt zu umfangreich für den Business Hack wäre:
Die größte Herausforderung beim Führen auf Distanz ist der drohende Kommunikationsabriss. Ist das komplette Team im Büro anwesend, entsteht automatisch Kommunikation. Arbeiten dagegen viele Mitarbeitende mobil, fallen informelle Gelegenheiten zum arbeitsbezogenen Austausch einfach weg: Die berühmten Kaffeemaschinengespräche, der Plausch in der Mittagspause oder der gemeinsame Pausen-Spaziergang. Dadurch kann sich die Produktivität verschlechtern.
Zu lösen ist dieses Problem am besten durch klare Absprachen zur Erreichbarkeit, sowohl in Bezug auf Zeiten als auch auf geeignete Kommunikationswege (Telefon, E-Mail, Messenger-App, Video-Anruf etc.). Verpflichtend müssen sich an diese Absprachen dann auch alle halten. Eine Führungsperson ärgerte sich beispielsweise darüber, dass im Unternehmen die Regel gilt, die Kamera anzuschalten bei Online-Meetings. Die wenigsten hielten sich daran. In ihrer eigenen Abteilung setzte sie es durch, in abteilungsübergreifenden Veranstaltungen bleibt sie hartnäckig dran. Zwar ersetzt die Kamera kein Live-Treffen, aber Mimik und Gestik gehören einfach zur Kommunikation. Abgesehen davon ist es ein Zeichen von Respekt dem Gesprächspartner gegenüber
Darüber hinaus ist gerade von Führungskräften proaktive Kommunikation gefordert. Es lohnt sich, auch bei Kleinigkeiten kurz zum Telefon zu greifen oder eine E-Mail loszuschicken, einfach, um den Kommunikationsfluss am Laufen zu halten. Zum Beispiel jetzt in der Urlaubszeit, einen Anruf tätigen: „Schön, dass Du wieder da bist, wie war Deine Auszeit?“.
Klingt spannend? Das Whitepaper „Führen auf Distanz – der Leitfaden für erfolgreiche Führungskräfte“ ist hier gegen eine kleine Schutzgebühr erhältlich:
Zur Person Karin Bacher:
Karin Bacher, Gründerin der Managementberatungsfirma KB Consultants in Pforzheim und Autorin zahlreicher Fachpublikationen, bringt langjährige Erfahrung mit. Ihr Team aus erfahrenen BeraterInnen, Trainern und Coaches unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung von Krisen, der Entwicklung von Wachstumsstrategien und der Förderung von Führungskräften.
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