17.09.2025
von Claudia Keller
„Wir kooperieren mit unserem Stipendienprogramm „Designers in Residence“ mit dem Design Center Baden-Württemberg und der Hochschule Pforzheim“, so Almut Benkert, Fachbereichsleiterin Kreativwirtschaft im Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim, als sie den diesjährigen Bewerbungsstart bekannt gab. „Wir können dieses Projekt nur realisieren, weil wir auch Partner haben.“ Dazu gehören die Sparkasse Pforzheim Calw, die Firma C.Hafner und der Rotary Club Pforzheim-Schloßberg. „Alle Partner sind schon seit vielen Jahren dabei, weil sie ein nachhaltiges Interesse daran haben, dass sich das Programm langfristig trägt“, erklärte Benkert weiter. Im letzten Jahr habe es rund 400 Bewerbungen aus 56 Ländern gegeben. Sie hob hervor, dass es ein Alleinstellungsmerkmal für Pforzheim sei, gleich mehrere Stipendien im Design-Bereich anbieten zu können.

„Es wird uns auch immer wieder bestätigt, dass es gerade in dieser schnelllebigen und leistungsorientierten Zeit wichtig für Designer ist, einen Freiraum ohne finanziellen Druck zu haben, wo man Ideen verwirklichen kann“, so Benkert. Während des Aufenthalts in Pforzheim haben die Stipendiaten auch die Möglichkeiten sich mit Kreativschaffenden, den Jury-Mitgliedern, der Hochschule Pforzheim und den Unternehmen vor Ort zu vernetzen, was auch stets rege wahrgenommen werde.
Benkert berichtete weiter, dass gerade die Stipendiaten aus den großen Metropolen dieser Welt, die Arbeitsbedingungen und die Atmosphäre in Pforzheim als ideal empfinden, die Zeit hier sehr genießen und das dann auch nach außen tragen. Nicht zuletzt profitiere auch die hiesige Kreativszene durch die Vernetzung sowie durch die zunehmende Wahrnehmung von Pforzheim als Design-Standort.

„Die Sparkasse Pforzheim Calw ist von Anfang an dabei, weil wir überzeugt waren, als Frau Benkert das Konzept zum ersten Mal vorgetragen hat“, so Ulrich E. Haag, Abteilungsleiter Spenden & Sponsoring der Sparkasse Pforzheim Calw. „Unser Haus war auch der Meinung, dass das Thema Design in Pforzheim etabliert werden sollte und das Stipendiat dazu beitragen kann.“ Er unterstrich, dass Pforzheim dadurch auch ein zusätzliches Profil auf nationaler oder sogar auf internationaler Ebene erhalte.
Auch in diesem Jahr werden wieder drei Stipendien für verschiedenen Fachrichtungen wie Schmuck-, Mode-, Accessoire-, Industrie, Kommunikationsdesign und andere Design-Disziplinen vergeben.
Dieses Mal setzt sich die Jury auf fünf Mitgliedern verschiedener Fachbereiche zusammen. Dazu gehören neben Almut Benkert die deutsche Modedesignerin Melitta Baumeister mit Sitz in New York, die Grafikdesignerin und Künstlerin Anja Kaiser, die Schmuck und Produktdesignerin Luzia Vogel und die Materialforscherin und Industriedesignerin Charlett Wenig. Sie wählen aus den Bewerbern drei Stipendiaten aus, die drei Monate lang, von April bis Juni 2026, in Pforzheim sein werden. Ihnen stehen in dieser Zeit die Werkstätten im Emma Kreativzentrum zur Verfügung sowie bei Bedarf auch die Werkstätten der Hochschule Pforzheim. Für die Zeit des Aufenthalts wird eine Unterkunft im Kolpinghaus zur Verfügung gestellt sowie eine monatliche Unterstützungsleistung. Zudem werden die Reisekosten für An- und Abreise erstattet. Bewerbungsschluss ist der 3. November 2025. Bewerbungen können eingereicht werden unter emma-pf.de/designers-in-residence/bewerbung
Alle Fotos: Tilo Keller
17.09.2025
von Claudia Keller
„Wir kooperieren mit unserem Stipendienprogramm „Designers in Residence“ mit dem Design Center Baden-Württemberg und der Hochschule Pforzheim“, so Almut Benkert, Fachbereichsleiterin Kreativwirtschaft im Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim, als sie den diesjährigen Bewerbungsstart bekannt gab. „Wir können dieses Projekt nur realisieren, weil wir auch Partner haben.“ Dazu gehören die Sparkasse Pforzheim Calw, die Firma C.Hafner und der Rotary Club Pforzheim-Schloßberg. „Alle Partner sind schon seit vielen Jahren dabei, weil sie ein nachhaltiges Interesse daran haben, dass sich das Programm langfristig trägt“, erklärte Benkert weiter. Im letzten Jahr habe es rund 400 Bewerbungen aus 56 Ländern gegeben. Sie hob hervor, dass es ein Alleinstellungsmerkmal für Pforzheim sei, gleich mehrere Stipendien im Design-Bereich anbieten zu können.

„Es wird uns auch immer wieder bestätigt, dass es gerade in dieser schnelllebigen und leistungsorientierten Zeit wichtig für Designer ist, einen Freiraum ohne finanziellen Druck zu haben, wo man Ideen verwirklichen kann“, so Benkert. Während des Aufenthalts in Pforzheim haben die Stipendiaten auch die Möglichkeiten sich mit Kreativschaffenden, den Jury-Mitgliedern, der Hochschule Pforzheim und den Unternehmen vor Ort zu vernetzen, was auch stets rege wahrgenommen werde.
Benkert berichtete weiter, dass gerade die Stipendiaten aus den großen Metropolen dieser Welt, die Arbeitsbedingungen und die Atmosphäre in Pforzheim als ideal empfinden, die Zeit hier sehr genießen und das dann auch nach außen tragen. Nicht zuletzt profitiere auch die hiesige Kreativszene durch die Vernetzung sowie durch die zunehmende Wahrnehmung von Pforzheim als Design-Standort.

„Die Sparkasse Pforzheim Calw ist von Anfang an dabei, weil wir überzeugt waren, als Frau Benkert das Konzept zum ersten Mal vorgetragen hat“, so Ulrich E. Haag, Abteilungsleiter Spenden & Sponsoring der Sparkasse Pforzheim Calw. „Unser Haus war auch der Meinung, dass das Thema Design in Pforzheim etabliert werden sollte und das Stipendiat dazu beitragen kann.“ Er unterstrich, dass Pforzheim dadurch auch ein zusätzliches Profil auf nationaler oder sogar auf internationaler Ebene erhalte.
Auch in diesem Jahr werden wieder drei Stipendien für verschiedenen Fachrichtungen wie Schmuck-, Mode-, Accessoire-, Industrie, Kommunikationsdesign und andere Design-Disziplinen vergeben.
Dieses Mal setzt sich die Jury auf fünf Mitgliedern verschiedener Fachbereiche zusammen. Dazu gehören neben Almut Benkert die deutsche Modedesignerin Melitta Baumeister mit Sitz in New York, die Grafikdesignerin und Künstlerin Anja Kaiser, die Schmuck und Produktdesignerin Luzia Vogel und die Materialforscherin und Industriedesignerin Charlett Wenig. Sie wählen aus den Bewerbern drei Stipendiaten aus, die drei Monate lang, von April bis Juni 2026, in Pforzheim sein werden. Ihnen stehen in dieser Zeit die Werkstätten im Emma Kreativzentrum zur Verfügung sowie bei Bedarf auch die Werkstätten der Hochschule Pforzheim. Für die Zeit des Aufenthalts wird eine Unterkunft im Kolpinghaus zur Verfügung gestellt sowie eine monatliche Unterstützungsleistung. Zudem werden die Reisekosten für An- und Abreise erstattet. Bewerbungsschluss ist der 3. November 2025. Bewerbungen können eingereicht werden unter emma-pf.de/designers-in-residence/bewerbung
Alle Fotos: Tilo Keller
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