13.7.2026
von Sandra Gallian
Den Auftakt des Abends bildete eine Moderation, die sofort zeigte, dass diese Veranstaltung ihren ganz eigenen Charakter haben würde. Durch das Programm führten Geschäftsführer Simeon Ruck und sein Bruder Samuel Ruck, der die Bereiche Vertrieb und Bildung leitet. Beide moderierten barfuß – ein ungewöhnliches Detail, das perfekt zu einem Unternehmen passte, das sich seit Jahrzehnten der Fußgesundheit verschrieben hat.
Dass RUCK ein echtes Familienunternehmen ist, zeigte sich an diesem Abend nicht nur auf der Bühne. Mehrere Generationen der Familie waren vor Ort – von Vater Hellmut Ruck jun. bis hin zu den Enkeln. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden prägten sie die persönliche und herzliche Atmosphäre. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen vier Themenbereiche, die die unterschiedlichen Facetten der RUCK-Entwicklungsarbeit zeigen – von der Weiterführung einer langen Unternehmensgeschichte bis hin zu neuen technologischen Möglichkeiten für die podologische Praxis.

Den Auftakt machte der rolo spin, ein neues Trainings- und Therapiegerät zur Mobilisation der Plantarfaszie. Das Produkt führt die Idee des legendären rolo-Fußrollers fort, den Firmengründer Hellmut Ruck senior bereits vor rund 70 Jahren entwickelte. Statt einer klassischen Präsentation wurde die Innovation auf dem Laufsteg von barfüßigen, ganz in weiß gekleideten Models in Szene gesetzt.
„Mir war es wichtig, zur Mobilisation der Plantarfaszie einen sicheren Ersatz für Golf- und Tennisbälle zu entwickeln – ein Produkt, das funktional überzeugt und zugleich in die Fußstapfen des von meinem Großvater entwickelten rolo Fußrollers tritt“, erklärte Simeon Ruck.

Auch die Naturkosmetikmarke peclavus entwickelt sich weiter. Künftig präsentieren sich alle acht Produktserien in einem einheitlichen Verpackungsdesign, das die Orientierung im Sortiment erleichtern soll. Yvonne Jost, verantwortlich für Produktentwicklung und Einkauf der Marke peclavus, moderiert und beschreibt – ebenfalls barfuß – den Anspruch hinter der kontinuierlichen Weiterentwicklung: „Bei peclavus geht es für mich nie nur um ein Produkt. Sondern um Vertrauen, Qualität und Lösungen, die im Praxisalltag überzeugen. Diese Werte müssen in jedem Detail spürbar sein – von der Rezeptur bis zur Anwendung.“ Die fünf neue Fußschäume, die unterschiedliche Pflegebedürfnisse abdecken wurden insbesondere für den professionellen Einsatz entwickelt.

Einen Blick in die Zukunft der podologischen Behandlung ermöglichte nachfolgend das RUCK ViroCap Kaltplasma-System, dessen Vorstellung in Form einer kleinen Bühnenshow inszeniert war. Auf schwarzen Stelen und unter schwarzen Tüchern verbarg es sich und wurde dann von Simeon Ruck enthüllt. Das akkubetriebene Handgerät soll Praxen künftig bei der Behandlung von Haut- und Nagelpilz unterstützen und kann dank seines geringen Gewichts sowohl in der Praxis als auch bei Hausbesuchen eingesetzt werden.

Fachlich begleitet wurde die Vorstellung durch Testergebnisse einer In-vitro-Studie. Dabei zeigte insbesondere die Kombination aus Kaltplasma und antimykotischer Pflege ein reduziertes Pilzwachstum im Vergleich zu Einzelanwendungen. RUCK sieht darin Potenzial für eine kombinierte Anwendung im Praxisumfeld.
„Eine Innovation muss nicht nur technisch spannend sein. Sie muss im Alltag funktionieren, einen echten Nutzen bieten und sich zuverlässig in bestehende Abläufe integrieren lassen – dieser Anspruch begleitet uns bei jeder Produktentwicklung“, erklärte Michael Fürtsch, Leitung Entwicklung bei RUCK.

Zum Abschluss rückte ein besonderes Projekt in den Mittelpunkt: Der neue Gesamtkatalog von RUCK. Mit 1.060 Seiten, rund 13.500 Artikeln und einem Gewicht von etwa 2,5 Kilogramm steht er sinnbildlich für die Sortimentsvielfalt des Unternehmens.
„Wir haben zugehört und festgestellt, dass viele Kunden wieder ein Werkzeug möchten, in dem sie blättern, nachschlagen und sich Notizen machen können“, erklärte Samuel Ruck.
Für RUCK ist das kein Schritt zurück, sondern Teil einer klaren Strategie. Der Katalog dient als Ergänzung zum Online-Shop und verbindet klassisches Nachschlagen mit digitalen Services. Print und digitale Angebote sollen sich künftig sinnvoll ergänzen.

Mit „RUCK next live“ zeigte das Pforzheimer Familienunternehmen, dass Innovation nicht nur aus neuen Produkten besteht. Es geht ebenso um Haltung, um den engen Austausch mit Anwendern und um den Mut, Bewährtes weiterzuentwickeln. Die besondere Inszenierung des Abends, die familiäre Atmosphäre und die vorgestellten Neuheiten machten deutlich, wie RUCK seine fast 100-jährige Unternehmensgeschichte mit einem klaren Blick auf die Zukunft verbindet.

13.7.2026
von Sandra Gallian
Den Auftakt des Abends bildete eine Moderation, die sofort zeigte, dass diese Veranstaltung ihren ganz eigenen Charakter haben würde. Durch das Programm führten Geschäftsführer Simeon Ruck und sein Bruder Samuel Ruck, der die Bereiche Vertrieb und Bildung leitet. Beide moderierten barfuß – ein ungewöhnliches Detail, das perfekt zu einem Unternehmen passte, das sich seit Jahrzehnten der Fußgesundheit verschrieben hat.
Dass RUCK ein echtes Familienunternehmen ist, zeigte sich an diesem Abend nicht nur auf der Bühne. Mehrere Generationen der Familie waren vor Ort – von Vater Hellmut Ruck jun. bis hin zu den Enkeln. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden prägten sie die persönliche und herzliche Atmosphäre. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen vier Themenbereiche, die die unterschiedlichen Facetten der RUCK-Entwicklungsarbeit zeigen – von der Weiterführung einer langen Unternehmensgeschichte bis hin zu neuen technologischen Möglichkeiten für die podologische Praxis.

Den Auftakt machte der rolo spin, ein neues Trainings- und Therapiegerät zur Mobilisation der Plantarfaszie. Das Produkt führt die Idee des legendären rolo-Fußrollers fort, den Firmengründer Hellmut Ruck senior bereits vor rund 70 Jahren entwickelte. Statt einer klassischen Präsentation wurde die Innovation auf dem Laufsteg von barfüßigen, ganz in weiß gekleideten Models in Szene gesetzt.
„Mir war es wichtig, zur Mobilisation der Plantarfaszie einen sicheren Ersatz für Golf- und Tennisbälle zu entwickeln – ein Produkt, das funktional überzeugt und zugleich in die Fußstapfen des von meinem Großvater entwickelten rolo Fußrollers tritt“, erklärte Simeon Ruck.

Auch die Naturkosmetikmarke peclavus entwickelt sich weiter. Künftig präsentieren sich alle acht Produktserien in einem einheitlichen Verpackungsdesign, das die Orientierung im Sortiment erleichtern soll. Yvonne Jost, verantwortlich für Produktentwicklung und Einkauf der Marke peclavus, moderiert und beschreibt – ebenfalls barfuß – den Anspruch hinter der kontinuierlichen Weiterentwicklung: „Bei peclavus geht es für mich nie nur um ein Produkt. Sondern um Vertrauen, Qualität und Lösungen, die im Praxisalltag überzeugen. Diese Werte müssen in jedem Detail spürbar sein – von der Rezeptur bis zur Anwendung.“ Die fünf neue Fußschäume, die unterschiedliche Pflegebedürfnisse abdecken wurden insbesondere für den professionellen Einsatz entwickelt.

Einen Blick in die Zukunft der podologischen Behandlung ermöglichte nachfolgend das RUCK ViroCap Kaltplasma-System, dessen Vorstellung in Form einer kleinen Bühnenshow inszeniert war. Auf schwarzen Stelen und unter schwarzen Tüchern verbarg es sich und wurde dann von Simeon Ruck enthüllt. Das akkubetriebene Handgerät soll Praxen künftig bei der Behandlung von Haut- und Nagelpilz unterstützen und kann dank seines geringen Gewichts sowohl in der Praxis als auch bei Hausbesuchen eingesetzt werden.

Fachlich begleitet wurde die Vorstellung durch Testergebnisse einer In-vitro-Studie. Dabei zeigte insbesondere die Kombination aus Kaltplasma und antimykotischer Pflege ein reduziertes Pilzwachstum im Vergleich zu Einzelanwendungen. RUCK sieht darin Potenzial für eine kombinierte Anwendung im Praxisumfeld.
„Eine Innovation muss nicht nur technisch spannend sein. Sie muss im Alltag funktionieren, einen echten Nutzen bieten und sich zuverlässig in bestehende Abläufe integrieren lassen – dieser Anspruch begleitet uns bei jeder Produktentwicklung“, erklärte Michael Fürtsch, Leitung Entwicklung bei RUCK.

Zum Abschluss rückte ein besonderes Projekt in den Mittelpunkt: Der neue Gesamtkatalog von RUCK. Mit 1.060 Seiten, rund 13.500 Artikeln und einem Gewicht von etwa 2,5 Kilogramm steht er sinnbildlich für die Sortimentsvielfalt des Unternehmens.
„Wir haben zugehört und festgestellt, dass viele Kunden wieder ein Werkzeug möchten, in dem sie blättern, nachschlagen und sich Notizen machen können“, erklärte Samuel Ruck.
Für RUCK ist das kein Schritt zurück, sondern Teil einer klaren Strategie. Der Katalog dient als Ergänzung zum Online-Shop und verbindet klassisches Nachschlagen mit digitalen Services. Print und digitale Angebote sollen sich künftig sinnvoll ergänzen.

Mit „RUCK next live“ zeigte das Pforzheimer Familienunternehmen, dass Innovation nicht nur aus neuen Produkten besteht. Es geht ebenso um Haltung, um den engen Austausch mit Anwendern und um den Mut, Bewährtes weiterzuentwickeln. Die besondere Inszenierung des Abends, die familiäre Atmosphäre und die vorgestellten Neuheiten machten deutlich, wie RUCK seine fast 100-jährige Unternehmensgeschichte mit einem klaren Blick auf die Zukunft verbindet.

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