Ausgezeichnet: Studierende liefern Impulse für die Mobilität in Pforzheim

Wie kommen Studierende am schnellsten und am liebsten an den Campus? Mit dieser alltagsnahen Frage hat sich eine Projektgruppe der Hochschule Pforzheim beschäftigt – und dafür den Förderpreis des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) erhalten.
Verleihung der Förderpreise der Hochschule Pforzheim (von links): Maximilian Motz und Yusrea Valiyakath gemeinsam mit WSP-Direktor Oliver Reitz. Foto: Susanne Materac/Hochschule Pforzheim Pforzheim

02.06.2026

Der WSP gehört seit 2015 zu den Stiftern der Förderpreise, die jährlich an der Hochschule Pforzheim vergeben werden. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die einen konkreten Bezug zur Stadt Pforzheim haben und Impulse für ihre Weiterentwicklung liefern.

In diesem Jahr überzeugte die Studie Urban Student Mobility in Pforzheim: A Comparative Analysis of Travel Times by Car and Bus“. Erarbeitet wurde sie von Yusrea Valiyakath, Absolventin des Bachelorstudiengangs International Marketing, sowie Daniel Landes und Maximilian Motz, Studierende des Bachelorstudiengangs Controlling, Finanz- und Rechnungswesen an der Fakultät für Wirtschaft und Recht.

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht das Mobilitätsverhalten von Studierenden. Analysiert wurde insbesondere, weshalb trotz einer bestehenden Busanbindung viele Studierende den Campus an der Tiefenbronner Straße mit dem Auto ansteuern. Die Ergebnisse liefern damit wertvolle Erkenntnisse für die Diskussion über eine zukunftsfähige Mobilität in Pforzheim.

„Mit einer gemeinsamen Projektarbeit haben uns Yusrea Valiyakath, Absolventin des Bachelor-Studiengangs International Marketing, sowie Daniel Landes und Maximilian Motz, Studierende des Bachelor-Studiengangs Controlling, Finanz- und Rechnungswesen an der Fakultät für Wirtschaft und Recht, begeistert“, berichtet WSP-Direktor Oliver Reitz.

„Konkret wurde untersucht, warum trotz vorhandener Busanbindung vielfach das Auto genutzt wird, um an den Campus an der Tiefenbronner Straße zu gelangen“, fasst Reitz den Kern der Projektarbeit zusammen.

Für den WSP zeigt die Auszeichnung einmal mehr, welchen Mehrwert die Zusammenarbeit mit der Hochschule Pforzheim für die Stadtentwicklung bietet. Studierende bringen wissenschaftliche Methoden und einen frischen Blick auf Herausforderungen des städtischen Alltags ein – und entwickeln daraus praxisnahe Lösungsansätze.

„Wie bereits in all den Vorjahren hat mich erneut begeistert, wie engagiert der akademische Nachwuchs Themen aufgreift und bearbeitet, die auch außerhalb der Hochschule für uns als Stadt Pforzheim einen konkreten Mehrwert haben und Ansätze für Verbesserungen in unserem Alltag aufzeigen“, so Reitz.

pm/tm

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