26.06.2025
von Sandra Gallian
Auf rund 4.000 Quadratmetern setzt das Autohaus neue Maßstäbe für Markeninszenierung, Digitalisierung und Kundenerlebnis – mit klarer Trennung, aber gemeinsamer Identität für SEAT und CUPRA.
Mit Beton- und Holzelementen, klaren Lichtachsen und offener Raumführung wurden zwei markenspezifische Erlebniswelten geschaffen. Der CUPRA-Bereich zeigt sich in erdigen Tönen, Betonoptik, Holz und dunkler Eleganz, während der SEAT-Bereich mit rötlichen Akzenten und helleren Materialien das Markenbild unterstreicht. „Die Hersteller achten penibel auf die Einhaltung ihres Corporate Designs“, erklärt Udo Rahner Serviceleiter Audi Zentrum Pforzheim. „Da wird sogar überprüft, ob jede Lampe in exakt der richtigen Höhe hängt.“

Bereits im Eingangsbereich fällt die digitale Annahmestation ins Auge. Kundinnen und Kunden können sich nach Terminvergabe schon zuhause online einchecken. Vor Ort genügt dann die Eingabe des Kennzeichens – der Schlüssel wird kontaktlos abgegeben. Für die Abholung nach Werkstattbesuch steht ein weiteres Outdoor-Terminal zur Verfügung. Das Auto wird per Code zugänglich gemacht – ganz ohne persönlichen Kontakt.

„Wir möchten Emotionen wecken, nicht nur Autos verkaufen“, erklärt Roberto Gomez, Serviceleiter Pforzheim. Das zeigt sich im offen gehaltenen Verkaufsraum, wo rund 20 Neuwagen der beiden Marken präsentiert werden. Verkäufer*innen treten proaktiv an die Kunden heran – statt festem Schreibtisch gibt es freie Beweglichkeit im Raum. Rückzugsorte für individuelle Beratung und Vertragsabschluss befinden sich diskret im Backoffice.

Zwischen beiden Markenbereichen befindet sich die sogenannte QuickCheck-Anlage – eine moderne Dialogannahme, die mithilfe von KI selbst kleinste Schäden am Fahrzeug sichtbar machen kann. Der Servicebereich ist markenübergreifend organisiert. In der Werkstatt arbeiten bis zu 17 spezialisierte Fachkräfte unter simuliertem Tageslicht. „Schnelligkeit, Transparenz und Effizienz stehen für uns im Mittelpunkt“, so Roberto Gomez.


Ein besonderes Augenmerk lag auf der Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben – ein echtes Bekenntnis zur Region. Die Interiordesign-Ideen stammen größtenteils von der Firma Pfirmann Industriebau, die maßgeblich das architektonische Konzept mitentwickelt hat. „Uns war wichtig, mit Partnern aus der Region zu arbeiten“, betont Gomez stolz. So stammt das extravagante Treppengeländer von der Firma Bleiholder, während Mössinger Stahl-Metallbau sowie Elektro-Eckert entscheidend am Innenausbau beteiligt waren. „Es war ein starkes Miteinander – und das sieht man dem Gebäude auch an.“

Auch das großzügige Parkdeck auf dem Gebäudedach beeindruckt: Bis zu 120 Fahrzeuge finden hier Platz – nicht nur für Kundenpräsentationen, sondern auch als Lagerfläche. Insgesamt können auf dem Gelände 230 Fahrzeuge präsentiert werden. Für die Belegschaft gibt es ebenfalls ausreichend Stellplätze. Der Frauenanteil im Unternehmen liegt bei rund 30 Prozent – für die Automobilbranche ein überdurchschnittlicher Wert.

Oberbürgermeister Peter Boch zeigte sich bei der Begehung begeistert: „Es ist der Hammer! Wir sind sehr froh, ein architektonisches Schmuckstück wie dieses hier am Standort zu haben. Das wertet nicht nur diese Ecke Pforzheims auf – es ist auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort. Darüber sind wir sehr dankbar.“
Am 5. und 6. Juli 2025 lädt das Autohaus Hahn zum Tag der offenen Tür. Nach zweijähriger Verzögerung – verursacht durch die Insolvenz des ursprünglichen Generalunternehmers – ist die Freude im gesamten Team groß. „Die Mitarbeiter können es kaum erwarten, endlich richtig loszulegen“, heißt es aus dem Unternehmen.
Alle Fotos: Sandra Gallian
26.06.2025
von Sandra Gallian
Auf rund 4.000 Quadratmetern setzt das Autohaus neue Maßstäbe für Markeninszenierung, Digitalisierung und Kundenerlebnis – mit klarer Trennung, aber gemeinsamer Identität für SEAT und CUPRA.
Mit Beton- und Holzelementen, klaren Lichtachsen und offener Raumführung wurden zwei markenspezifische Erlebniswelten geschaffen. Der CUPRA-Bereich zeigt sich in erdigen Tönen, Betonoptik, Holz und dunkler Eleganz, während der SEAT-Bereich mit rötlichen Akzenten und helleren Materialien das Markenbild unterstreicht. „Die Hersteller achten penibel auf die Einhaltung ihres Corporate Designs“, erklärt Udo Rahner Serviceleiter Audi Zentrum Pforzheim. „Da wird sogar überprüft, ob jede Lampe in exakt der richtigen Höhe hängt.“

Bereits im Eingangsbereich fällt die digitale Annahmestation ins Auge. Kundinnen und Kunden können sich nach Terminvergabe schon zuhause online einchecken. Vor Ort genügt dann die Eingabe des Kennzeichens – der Schlüssel wird kontaktlos abgegeben. Für die Abholung nach Werkstattbesuch steht ein weiteres Outdoor-Terminal zur Verfügung. Das Auto wird per Code zugänglich gemacht – ganz ohne persönlichen Kontakt.

„Wir möchten Emotionen wecken, nicht nur Autos verkaufen“, erklärt Roberto Gomez, Serviceleiter Pforzheim. Das zeigt sich im offen gehaltenen Verkaufsraum, wo rund 20 Neuwagen der beiden Marken präsentiert werden. Verkäufer*innen treten proaktiv an die Kunden heran – statt festem Schreibtisch gibt es freie Beweglichkeit im Raum. Rückzugsorte für individuelle Beratung und Vertragsabschluss befinden sich diskret im Backoffice.

Zwischen beiden Markenbereichen befindet sich die sogenannte QuickCheck-Anlage – eine moderne Dialogannahme, die mithilfe von KI selbst kleinste Schäden am Fahrzeug sichtbar machen kann. Der Servicebereich ist markenübergreifend organisiert. In der Werkstatt arbeiten bis zu 17 spezialisierte Fachkräfte unter simuliertem Tageslicht. „Schnelligkeit, Transparenz und Effizienz stehen für uns im Mittelpunkt“, so Roberto Gomez.


Ein besonderes Augenmerk lag auf der Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben – ein echtes Bekenntnis zur Region. Die Interiordesign-Ideen stammen größtenteils von der Firma Pfirmann Industriebau, die maßgeblich das architektonische Konzept mitentwickelt hat. „Uns war wichtig, mit Partnern aus der Region zu arbeiten“, betont Gomez stolz. So stammt das extravagante Treppengeländer von der Firma Bleiholder, während Mössinger Stahl-Metallbau sowie Elektro-Eckert entscheidend am Innenausbau beteiligt waren. „Es war ein starkes Miteinander – und das sieht man dem Gebäude auch an.“

Auch das großzügige Parkdeck auf dem Gebäudedach beeindruckt: Bis zu 120 Fahrzeuge finden hier Platz – nicht nur für Kundenpräsentationen, sondern auch als Lagerfläche. Insgesamt können auf dem Gelände 230 Fahrzeuge präsentiert werden. Für die Belegschaft gibt es ebenfalls ausreichend Stellplätze. Der Frauenanteil im Unternehmen liegt bei rund 30 Prozent – für die Automobilbranche ein überdurchschnittlicher Wert.

Oberbürgermeister Peter Boch zeigte sich bei der Begehung begeistert: „Es ist der Hammer! Wir sind sehr froh, ein architektonisches Schmuckstück wie dieses hier am Standort zu haben. Das wertet nicht nur diese Ecke Pforzheims auf – es ist auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort. Darüber sind wir sehr dankbar.“
Am 5. und 6. Juli 2025 lädt das Autohaus Hahn zum Tag der offenen Tür. Nach zweijähriger Verzögerung – verursacht durch die Insolvenz des ursprünglichen Generalunternehmers – ist die Freude im gesamten Team groß. „Die Mitarbeiter können es kaum erwarten, endlich richtig loszulegen“, heißt es aus dem Unternehmen.
Alle Fotos: Sandra Gallian
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