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App-Entwicklung zwischen Altar und Kirchenbänken

Hackathon in der Schlosskirche Pforzheim setzt die Themen Diversität und Inklusion in digitale Lösungen um / Veranstaltung des Digital Hub
Teamarbeit beim Hackathon - Schlosskirche wird zur digitalen Ideenwerkstatt © Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH

Ein Gotteshaus als kreative Ideenwerkstatt, ist das möglich? Ja! Beim Hackathon in der Schlosskirche Pforzheim entwickelten mehr als 60 Teilnehmende aus Umfeld von Software und Programmierung übers Wochenende innovative Lösungen. Hackathon, was bedeutet das eigentlich? Es ist ein sogenanntes Kofferwort. Die Kombination aus den beiden Begriffen Hacken und Marathon ergibt eine neue Bedeutung. Konkret: Die Teilnehmenden bekommen eine Aufgabe aus dem IT-Bereich, die sie in einer fest umrissenen Zeitspanne erledigen müssen. Außerdem wird oft ein bestimmtes Thema vorgegeben. 

„Die einmalige Dynamik, die spannenden Ergebnisse und gute Zusammenarbeit beim diesjährigen Hackathon haben wieder einmal gezeigt, dass Diversität ein klarer Wettbewerbsvorteil ist.“
Philipp Bauknecht, Gründer und Geschäftsführer von medialesson Pforzheim

Beim Hackathon in der Schlosskirche entwickelten mehr als 60 Teilnehmende verschiedener Nationen –  mit und ohne Behinderung – als Teams im Zeitraum von 28 Stunden acht innovative Lösungen zu den Themen „Diversität und Inklusion“. Auch ein virtuelles sowie ein hybrides Team mit Ideengebern aus Berlin sowie Programmierern und Umsetzern in der Schlosskirche nahmen am Hackathon teil. Ebenfalls mit dabei: Anita Gondek, Integrationsbeauftragte der Stadt Pforzheim, Anne Marie Rouvière-Petruzzi, Inklusionsbeauftragte des Enzkreises und ihr Kollege Mohamed Zakzak.

Philipp Bauknecht, Gründer und Geschäftsführer von medialesson Pforzheim, moderierte als Technik-Partner das Event. Er sagt: „Die einmalige Dynamik, die spannenden Ergebnisse und gute Zusammenarbeit beim diesjährigen Hackathon haben wieder einmal gezeigt, dass Diversität ein klarer Wettbewerbsvorteil ist.“ Und der Pforzheimer Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn sieht in den Hackathon-Ergebnissen „sowohl für alle Bürgerinnen und Bürger als auch für die regionale Wirtschaft unserer Stadt ein großer Gewinn – beispielsweise um Diversität als Vorteil zu nutzen und die Digitalisierung in allen Bereichen voranzutreiben“. 

Laut einer Mitteilung der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) gewann Verbalize den ersten Platz - eine  App zum gemeinsamen Erlernen der Gebärdensprache mit Fokus auf Gehörlose. Platz zwei ging an eine Anwendung, die Rollstuhlfahrern Auskunft über die Barrierefreiheit des nächsten Busses geben kann. Die App LocalSign soll ein gemeinsames Erlernen der Gebärdensprache ermöglichen, konzentriert sich allerdings auf Menschen deren Gehör noch vorhanden ist. Sie kam auf den dritten Platz. Carsten Kraus, Gründer von Omikron und Unterstützer des Hackathons, bot den drei Erstplatzierten Teams je 1000 Euro für technisches Equipment, damit diese ihre Ideen weiterverfolgen können. 

Veranstaltet wurde die digitale Denkfabrik vom Digital Hub Standort Pforzheim/Enzkreis, der nach eigenen Angaben in der Region als erste Anlaufstelle für Digitalisierungsfragestellungen dient. „Der Hackathon ist eine Art Innovationswerkstatt für neue Ideen und soll einen nachhaltigen, positiven Effekt auf Teilnehmer, Wirtschaft und Gesellschaft haben. Wir werden die Teams auch nach dem Hackathon unterstützen, um die spannenden Ideen und Ansätze in die Tat umzusetzen und sie möglicherweise sogar in ein Start-Up zu verwandeln“, bekräftigt Lukas Waidelich, Gesamtprojektleiter des Digital Hub Nordschwarzwald. Gemeinsam mit Markus Meser, Standortleiter Digital Hub Pforzheim/Enzkreis plant er bereits die Fortsetzung des erfolgreichen Formats im kommenden Jahr mit einem Hackathon unter neuem Motto. 

Eine solche Veranstaltung solle darüber hinaus die Medien- und IT-Wirtschaft in der Region zusammenbringen, den Wirtschaftraum Pforzheim/Enzkreis attraktiver machen und damit einen Mehrwert für die hiesige Wirtschaft bieten, hieß es weiter. Ermöglicht werden könne dies nur mit der Hilfe von Sponsoren. Unterstützer des Hackatohons in der Schlosskirche waren demnach neben kommunalen Ansprechpartnern weitere Partner aus der Wirtschaft, namentlich  Intersport Schrey, medialesson, Meyle+Müller, Microsoft, Omikron Sternad Software und Arvato Financial.

gel/pm

Digital Hub Nordschwarzwald
Der Digital Hub Nordschwarzwald ging im Oktober 2018 als einer von zehn regionalen Digital Hubs an den Start. Mit dem Ziel, Baden-Württemberg auch im digitalen Zeitalter als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu erhalten, unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau dieses Förderprojekt. Der Digital Hub Nordschwarzwald wird getragen von 11 Konsortialpartnern und steht in der Projektträgerschaft der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald mit Geschäftsführer Jochen Protzer. Mit seinen drei Standorten Pforzheim, Nagold und Horb bietet der Digital Hub nach eigenen Angaben passgenaue Informations- und Unterstützungsangebote für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Existenzgründer und Start-ups und agiert als Plattform für Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, Beratung und Kollaboration. Als zentrale Anlaufstelle für alle Themen im Bereich Digitalisierung eröffnet er Netzwerkmöglichkeiten und bietet einen Mehrwert für die regionale Wirtschaft. 

Projektleiter des Digital Hubs Nordschwarzwald und Gesamtkoordinator aller Hub-Aktivitäten Lukas Waidelich steht für weitere Informationen zur Verfügung: via Mail über digitalhub@nordschwarzwald.de oder unter 0159/01871963. 

Hackathon Team Verbalize freut sich über den ersten Platz © Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH
Kreative Apps und innovative Anwendungen für mehr Integration und Inklusion © Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH

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