20.11.2025
Zwei Jahre später stand in Mühlacker eine kleine Lehrwerkstatt bereit, ausgestattet mit Werkbänken, einer Drehmaschine und zwei Säulenbohrmaschinen. Vier Auszubildende starteten in den Beruf des Mechatronikers – damals ein fast neuer Ausbildungsweg.

Heute, ein Vierteljahrhundert später, ist aus diesem Anfang eine feste Größe der regionalen Ausbildungslandschaft geworden. CNC-Technik, digitale Lernplattformen, zusätzliche Räume: Die Abteilung hat mit der technologischen Entwicklung Schritt gehalten, ohne ihren Grundgedanken zu verlieren. „Unsere Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen – und darauf legen wir seit 25 Jahren größten Wert“, sagt Hadamofsky, der die Ausbildungsabteilung aufgebaut hat und sie bis heute leitet.
Rund 140 junge Menschen haben seit 2000 ihre Ausbildung bei elumatec abgeschlossen oder befinden sich aktuell in Ausbildung. Mehr als die Hälfte ist dem Unternehmen treu geblieben. Einer von ihnen ist Johannes Gleich, er ist der Azubi der ersten Stunde. Gleich kam im Jahr 2000 über das Arbeitsamt zu elumatec. Die Atmosphäre beschreibt er heute als „familiär und hoch motiviert“ – eine Mischung, die gerade in einer kleinen Ausbildungsgruppe wirkt wie ein Verstärker. „Wir durften in jede Abteilung hineinschnuppern, und überall wurden wir freundlich aufgenommen“, sagt er. Das Unternehmen habe sich verändert, gewandelt, neue Maschinen eingeführt, neue Wege gesucht. Gleich ist geblieben. „Bis heute kann ich hier sehr viel lernen“, sagt er. Über manche Anekdoten schweigt er allerdings lieber und lächelt dabei.
Vieles, was früher selbstverständlich war, ist es heute nicht mehr. Bewerbungen kommen nicht mehr in Stapeln, Nachwuchs will umworben sein. Digitalisierung, Fachkräftemangel, neue Lernformen – die Ausbildungsarbeit ist komplexer geworden. Auch die Corona-Jahre haben Spuren hinterlassen. Als die Berufsschulen geschlossen waren, verlagerte sich die Verantwortung komplett ins Unternehmen. Luftreiniger, Tests, viel Organisation – und das Gefühl, als Team zusammenzurücken.

Hadamofsky spricht offen darüber, wie sich das Berufsbild des Ausbilders verändert hat: Technik, Organisation, Pädagogik – heute muss alles miteinander funktionieren. Und doch bleibt für ihn ein Gedanke zentral: „Wer als Unternehmen nicht selbst ausbildet, darf sich später nicht beschweren, wenn die Fachkräfte fehlen.“
Auch die Geschäftsführung steht klar hinter diesem Kurs. CEO Nebojsa Wosel, der selbst seit 30 Jahren
im Unternehmen ist, sagt: „Wir sind fest in der Region verwurzelt und verstehen uns als Teil der wirtschaftlichen Stärke. Daraus erwächst für uns eine klare Verantwortung – als Arbeitgeber, als Ausbilder und als verlässlicher Partner. Die Ausbildung junger Menschen sehen wir dabei als entscheidenden Baustein für eine erfolgreiche Zukunft – für unser Unternehmen ebenso wie für die Region.“
Wenn Hadamofsky heute die Kinder seiner ersten Auszubildenden trifft, wird ihm bewusst, wie lang 25 Jahre sein können – und wie schnell sie vergehen. Und Johannes Gleich? Der sagt einen Satz, der vielleicht am besten beschreibt, was Ausbildung bei elumatec für viele bedeutet: „Ich arbeite meistens gerne hier.“ Ein Satz, der ehrlich klingt, nicht groß, aber bodenständig – und vielleicht gerade deshalb so gut passt.
tm/pm
20.11.2025
„Mit jungen Menschen zu arbeiten, hält einen selbst jung. Wenn ich heute die Kinder meiner ersten Auszubildenden sehe, weiß ich: Wir haben ihnen eine Zukunft gegeben.“
Zwei Jahre später stand in Mühlacker eine kleine Lehrwerkstatt bereit, ausgestattet mit Werkbänken, einer Drehmaschine und zwei Säulenbohrmaschinen. Vier Auszubildende starteten in den Beruf des Mechatronikers – damals ein fast neuer Ausbildungsweg.

Heute, ein Vierteljahrhundert später, ist aus diesem Anfang eine feste Größe der regionalen Ausbildungslandschaft geworden. CNC-Technik, digitale Lernplattformen, zusätzliche Räume: Die Abteilung hat mit der technologischen Entwicklung Schritt gehalten, ohne ihren Grundgedanken zu verlieren. „Unsere Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen – und darauf legen wir seit 25 Jahren größten Wert“, sagt Hadamofsky, der die Ausbildungsabteilung aufgebaut hat und sie bis heute leitet.
Rund 140 junge Menschen haben seit 2000 ihre Ausbildung bei elumatec abgeschlossen oder befinden sich aktuell in Ausbildung. Mehr als die Hälfte ist dem Unternehmen treu geblieben. Einer von ihnen ist Johannes Gleich, er ist der Azubi der ersten Stunde. Gleich kam im Jahr 2000 über das Arbeitsamt zu elumatec. Die Atmosphäre beschreibt er heute als „familiär und hoch motiviert“ – eine Mischung, die gerade in einer kleinen Ausbildungsgruppe wirkt wie ein Verstärker. „Wir durften in jede Abteilung hineinschnuppern, und überall wurden wir freundlich aufgenommen“, sagt er. Das Unternehmen habe sich verändert, gewandelt, neue Maschinen eingeführt, neue Wege gesucht. Gleich ist geblieben. „Bis heute kann ich hier sehr viel lernen“, sagt er. Über manche Anekdoten schweigt er allerdings lieber und lächelt dabei.
Vieles, was früher selbstverständlich war, ist es heute nicht mehr. Bewerbungen kommen nicht mehr in Stapeln, Nachwuchs will umworben sein. Digitalisierung, Fachkräftemangel, neue Lernformen – die Ausbildungsarbeit ist komplexer geworden. Auch die Corona-Jahre haben Spuren hinterlassen. Als die Berufsschulen geschlossen waren, verlagerte sich die Verantwortung komplett ins Unternehmen. Luftreiniger, Tests, viel Organisation – und das Gefühl, als Team zusammenzurücken.

Hadamofsky spricht offen darüber, wie sich das Berufsbild des Ausbilders verändert hat: Technik, Organisation, Pädagogik – heute muss alles miteinander funktionieren. Und doch bleibt für ihn ein Gedanke zentral: „Wer als Unternehmen nicht selbst ausbildet, darf sich später nicht beschweren, wenn die Fachkräfte fehlen.“
Auch die Geschäftsführung steht klar hinter diesem Kurs. CEO Nebojsa Wosel, der selbst seit 30 Jahren
im Unternehmen ist, sagt: „Wir sind fest in der Region verwurzelt und verstehen uns als Teil der wirtschaftlichen Stärke. Daraus erwächst für uns eine klare Verantwortung – als Arbeitgeber, als Ausbilder und als verlässlicher Partner. Die Ausbildung junger Menschen sehen wir dabei als entscheidenden Baustein für eine erfolgreiche Zukunft – für unser Unternehmen ebenso wie für die Region.“
Wenn Hadamofsky heute die Kinder seiner ersten Auszubildenden trifft, wird ihm bewusst, wie lang 25 Jahre sein können – und wie schnell sie vergehen. Und Johannes Gleich? Der sagt einen Satz, der vielleicht am besten beschreibt, was Ausbildung bei elumatec für viele bedeutet: „Ich arbeite meistens gerne hier.“ Ein Satz, der ehrlich klingt, nicht groß, aber bodenständig – und vielleicht gerade deshalb so gut passt.
tm/pm
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