26.02.2026
Am Anfang steht kein Industriegebiet, kein hochmodernes Firmengebäude, sondern eine kleine Werkshalle in Pforzheim. 1926 übernimmt Eugen Geyer sen. eine ehemalige Schmuckproduktion und fertigt dort Metallhülsen für Drehbleistifte. Es ist die Zeit der feinen Mechanik, der kleinen Teile, der großen Sorgfalt. Bald kommen Rohre aus edlen und unedlen Metallen für die Schmuckindustrie hinzu.

Dann der Bruch: Beim Luftangriff auf Pforzheim im Februar 1945 wird die Werkshalle vollständig zerstört. Was bleibt, sind Maschinen – geborgen mit großem Einsatz der Mitarbeitenden. Mit amerikanischer Genehmigung werden sie in eine ehemalige Militärhalle nach Königsbach verlagert. 1946 läuft die Produktion wieder an. Ein Neuanfang zwischen Trümmern.
1954 tritt Eugen Fritz Geyer in das Unternehmen ein. Das Sortiment wächst: Rohrabschnitte für Kugelschreiber, Metallhalbzeuge für Maschinenbau und Modeschmuck. 1962 entsteht am Ortsrand von Königsbach eine Fabrikhalle, finanziert durch einen Kredit des Landes Baden-Württemberg.


In diesen Jahren formt sich das, was die Eugen Geyer GmbH bis heute prägt: die Konzentration auf Nischenmärkte. Keine Massenproduktion, sondern Flexibilität. Kleine Bestellmengen, hohe Innovationsfreude, individuelle Lösungen. Ein Unternehmen, das dort liefert, wo andere abwinken. Und damit zu einem geschätzten Partner des Metallhandels wird.
Zum 75-jährigen Jubiläum zog das Unternehmen mit rund 45 Mitarbeitenden und dem kompletten Maschinenpark in einen Neubau im Industriegebiet Allmendwiesen in Königsbach-Stein. Das moderne Firmengebäude bot deutlich größere Produktionsflächen, zeitgemäße Sozial- und Verwaltungsräume sowie eine optimale Verkehrsanbindung. 2018 wurde der langjährige Produktionsleiter und Prokurist Andreas Schwender zum Geschäftsführer ernannt. Seither bildet er gemeinsam mit Lorenz Geyer die Geschäftsführung.

Heute beschäftigt das Unternehmen rund 75 Mitarbeitende in Königsbach-Stein. Gefertigt werden Rohre, Profilrohre, Rohrformteile, Verbundteile und einbaufertige Komponenten aus Edelstahl, Nickel, Kupfer, Aluminium, Messing, Bronze und weiteren Metallen – oft in kleinen Losgrößen.
Die Präzisions-Metallhalbzeuge finden sich in der Mess- und Sensortechnik, in der Wärmetechnik, im Induktions- und Induktorbau, in der Medizintechnik sowie im Maschinenbau.
„Unsere Mission ist es, agil und flexibel zu sein, um qualitativ hochwertige Produkte und erstklassigen Service anzubieten“, betonen die Geschäftsführer Lorenz Geyer und Andreas Schwender. „Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir innovative Lösungen zur Realisierung von Ideen und Anforderungen. Wir legen großen Wert auf ein motiviertes und engagiertes Team und entwickeln uns durch kontinuierliche Verbesserung stetig weiter. Wir wollen, dass hinter jedem Erfolg ein Teil von uns steckt – ein Teil in jedem Orchester, jeder laufenden Maschine, jedem abhebenden Flugzeug, jeder Operation sowie in der Energieversorgung der nächsten Generationen.“
tm/pm
26.02.2026
Am Anfang steht kein Industriegebiet, kein hochmodernes Firmengebäude, sondern eine kleine Werkshalle in Pforzheim. 1926 übernimmt Eugen Geyer sen. eine ehemalige Schmuckproduktion und fertigt dort Metallhülsen für Drehbleistifte. Es ist die Zeit der feinen Mechanik, der kleinen Teile, der großen Sorgfalt. Bald kommen Rohre aus edlen und unedlen Metallen für die Schmuckindustrie hinzu.

Dann der Bruch: Beim Luftangriff auf Pforzheim im Februar 1945 wird die Werkshalle vollständig zerstört. Was bleibt, sind Maschinen – geborgen mit großem Einsatz der Mitarbeitenden. Mit amerikanischer Genehmigung werden sie in eine ehemalige Militärhalle nach Königsbach verlagert. 1946 läuft die Produktion wieder an. Ein Neuanfang zwischen Trümmern.
1954 tritt Eugen Fritz Geyer in das Unternehmen ein. Das Sortiment wächst: Rohrabschnitte für Kugelschreiber, Metallhalbzeuge für Maschinenbau und Modeschmuck. 1962 entsteht am Ortsrand von Königsbach eine Fabrikhalle, finanziert durch einen Kredit des Landes Baden-Württemberg.


In diesen Jahren formt sich das, was die Eugen Geyer GmbH bis heute prägt: die Konzentration auf Nischenmärkte. Keine Massenproduktion, sondern Flexibilität. Kleine Bestellmengen, hohe Innovationsfreude, individuelle Lösungen. Ein Unternehmen, das dort liefert, wo andere abwinken. Und damit zu einem geschätzten Partner des Metallhandels wird.
Zum 75-jährigen Jubiläum zog das Unternehmen mit rund 45 Mitarbeitenden und dem kompletten Maschinenpark in einen Neubau im Industriegebiet Allmendwiesen in Königsbach-Stein. Das moderne Firmengebäude bot deutlich größere Produktionsflächen, zeitgemäße Sozial- und Verwaltungsräume sowie eine optimale Verkehrsanbindung. 2018 wurde der langjährige Produktionsleiter und Prokurist Andreas Schwender zum Geschäftsführer ernannt. Seither bildet er gemeinsam mit Lorenz Geyer die Geschäftsführung.

Heute beschäftigt das Unternehmen rund 75 Mitarbeitende in Königsbach-Stein. Gefertigt werden Rohre, Profilrohre, Rohrformteile, Verbundteile und einbaufertige Komponenten aus Edelstahl, Nickel, Kupfer, Aluminium, Messing, Bronze und weiteren Metallen – oft in kleinen Losgrößen.
Die Präzisions-Metallhalbzeuge finden sich in der Mess- und Sensortechnik, in der Wärmetechnik, im Induktions- und Induktorbau, in der Medizintechnik sowie im Maschinenbau.
„Unsere Mission ist es, agil und flexibel zu sein, um qualitativ hochwertige Produkte und erstklassigen Service anzubieten“, betonen die Geschäftsführer Lorenz Geyer und Andreas Schwender. „Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir innovative Lösungen zur Realisierung von Ideen und Anforderungen. Wir legen großen Wert auf ein motiviertes und engagiertes Team und entwickeln uns durch kontinuierliche Verbesserung stetig weiter. Wir wollen, dass hinter jedem Erfolg ein Teil von uns steckt – ein Teil in jedem Orchester, jeder laufenden Maschine, jedem abhebenden Flugzeug, jeder Operation sowie in der Energieversorgung der nächsten Generationen.“
tm/pm
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