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Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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16+ im Gespräch mit Rolf-Dieter Härter, Gründer und Geschäftsführer der Keyldo GmbH

Fachmann für IT-Sicherheit und Jäger. Diesmal bei 16+ Rolf-Dieter Härter. Im Jahr 2003 gründete er sein eigenes Unternehmen. Er ist begeisterter Jäger und kümmert sich im Nordschwarzwald auch um Biotope.
Rolf-Dieter Härter, Gründer und Geschäftsführer von Keyldo GmbH. Foto: Härter / Fotostudio Guljas

Rolf-Dieter Härter nimmt als Consultant in Kundenprojekten zum einen die Rolle des Beraters für IT-Servicemanagementsysteme und Datenschutz ein, zum anderen die des (Lead) Auditors im Bereich IT Security. So unterstützte er in der Vergangenheit unter anderem Landesbanken bei der Einführung der EU-Datenschutz Grundverordnung und führte verschiedene Audits nach ISO 27001 durch.
Als Gründer und Geschäftsführer der Keyldo GmbH (gegründet 2003) weiß er auch, worauf es beim Aufbau und der Führung eines erfolgreichen Unternehmens ankommt.

Ein Lieblingszitat von Rof-Dieter Härter: "Das Leben ist nicht gerecht, und für die meisten von uns ist das gut so."
Oscar Wilde

In seinen Projekten hat Rolf-Dieter Härter, Dipl.-Inform. (FH), klare Zielvorstellungen, die er, mitunter sehr direkt, zum Ausdruck bringt. Dies schließt auch die Kommunikation von unerwünschten Wahrheiten ein, die ihm nicht immer nur Applaus einbringen.

Wenn sich Rolf-Dieter Härter nicht mit IT-Fragen, Datenschutz und Datensicherheit beschäftigt, hat er vielseitige andere Interessen: Sein Jagdrevier und die Verarbeitung des erlegten Wildes, erfordert ebenso viel Aufmerksamkeit, wie es zur Entspannung und zum Ausgleich beiträgt. Härter ist nicht nur als Jäger, Stadtjäger und Wildtierschützer, sondern besonders auch als Naturschützer unterwegs und kümmert sich um den Erhalt und den Aufbau von Biotopen in seiner Heimat im Nordschwarzwald.

1. Wann stehen Sie in der Regel morgens auf?

So zwischen 5:00 Uhr und 5:30, selten später.

2. Sind Sie ein Frühstückstyp und falls ja, was geht immer?

Zum Frühstück gibt es Kaffee und die Pforzheimer Zeitung. Die ist so früh bei uns schon da.

3. Was ist Ihr Lieblings Büro-Outfit?

Jeans, Polo und “Timberland Earth Keeper”.

4. Der erste Klick am Morgen, gilt welcher Seite?

Ich lese immer als erstes die Mails, obwohl es so früh kaum Neuigkeiten gibt.

5. Zu welcher Tageszeit sind Sie am produktivsten?

Zwischen 7:00 Uhr und 16:00 Uhr.

6. Fixer Arbeitsplatz oder smart office?

Ich hab zwei Arbeitsplätze, den Zuhause im Büro und den in unserem Keyldo Business Center. Jeder davon hat seine Vor- und Nachteile. Natürlich ist mein Büro auch Mobil, da ich auch häufig beim Kunden bin.

7. Digital Tools gibt es viele, welches ist Ihr Favorit?

Die, die ich kenne bin ich alle gewohnt, da habe ich keinen Favoriten. Das sind für mich in erster Linie reine Arbeitsmittel.

8. Wer war / ist für Sie ein Vorbild?

Das kann ich so nicht beantworten, auch da Vorbild oftmals mit Neid einhergeht. Ich habe vor einigen Menschen große Hochachtung z.B. aufgrund Ihrer Lebensleistung. Dazu gehört auch, mein Großvater der ohne Arme einen Beruf erlernt hat, eine tolle Frau geheiratet hat, drei Töchter großzog, ein Haus gebaut hat, und bis 65 Jahre als Ratschreiber arbeitete.

Genauso gehört dazu Ken Olsen, ein amerikanischer Ingenieur, der 1957 die Computerfirma Digital Equipment Corporation (DEC) gründete. In dieser Firma durfte ich 7 Jahre arbeiten. Das waren mit die schönsten Jahre meines beruflichen Lebens.

9. Die beste Strategie gegen unproduktive Meetings?

Früher ging ich dann eine Rauchen, heute geh ich halt raus, aber meistens steh ich auf und übernehme die Moderation.

10. Wie überleben Sie einen richtig schlechten Tag im Büro?

Ich gehe nach Hause.

11. Was inspiriert Sie?

Die Natur, besonders wenn ich in meinem Jagdrevier unterwegs bin.

12. Beruf und Familie lässt sich gut vereinbaren? Wo sehen Sie Handlungsbedarf?

Je mehr Freiheiten der Beruf zulässt, was bei mir ja der Fall ist, umso größer ist die Gefahr, dass die Unterscheidung zwischen Berufsleben und Privatleben nicht mehr oder nur noch schlecht gelingt. Homeoffice ist da sicherlich keine Lösung. Immer mal wieder reflektieren schadet nichts.

13. Was ist Ihnen mal gehörig misslungen?

Um Gottes willen, wo soll ich da anfangen …

14. Lieblingsfilm?

Habe ich nicht, ich habe aber seit meiner Jugend diverse Lieblingsbücher, die demzufolge nicht mehr die Jüngsten sind. Eines davon ist „Es muss nicht immer Kaviar sein“, ein anderes ist „Die Kinder von Torremolinos“ und noch eines fällt mir ein, „Zwei alte Frauen“.

15. Wen würden Sie gerne einmal treffen und was würden Sie dann gerne mit dieser Person diskutieren?

Treffen würde ich gerne Herbert Wehner, was ja leider nicht mehr geht, dem würde ich wohl auch nur zuhören. Treffen würde ich auch gerne Walter Röhrl, für mich der erfolgreichste Rallyefahrer aller Zeiten. Dieser Mann ist ein Perfektionist und er hat bestimmt viele Geschichten auf Lager, die ich mit Begeisterung gerne hören würde. Zu diesem Treffen nehme ich dann noch meinen 17-jährigen Sohn mit.

16. Was wollten Sie als Kind werden?

Forscher und Biologe

+ Angenommen Sie treffen auf eine fremde Person, die sie besser kennt, als Sie sich selbst, fänden Sie das spannend oder gruselig?

Eher ernüchternd.

Das Interview führte Tanja Meckler.

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