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Oliver Reitz

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Schwarzwälder Bodenhaftung für weltgrößtes Aussichtsrad

„Ain Dubai“, das höchste und größte Aussichtsrad der Welt gilt als das neue Wahrzeichen des Nahen Ostens. Befestigungs- und Systemlösungen der Unternehmensgruppe Fischer aus Waldachtal (Nordschwarzwald) sichern den Sockel des Aussichtsrads, das sich über den Appartements und Hotels der Insel-Destination Bluewaters in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhebt.
Für „Ain Dubai“, das höchste Aussichtsrad der Welt, kommt für den Sockel Befestigungstechnik aus dem Nordschwarzwald von der Firma Fischer. ©VictorRomero

06.09.2021

Im Oktober 2021 wird Ain Dubai seine ersten Besucher begrüßen. Wie die Fischer-Gruppe mitteilt können in dem Aussichtsrad bis zu 1.750 Fahrgäste gleichzeitig den atemberaubenden Blick über die Küste nach Dubai Marina genießen. Das neue Wahrzeichen des Nahen Ostens sei eine Sehenswürdigkeit und ein Treffpunkt, um Sonnenuntergänge und Unterhaltung zu erleben sowie Feiern zu veranstalten.

VIDEO: Ain Dubai, das welthöchste Aussichtsrad der Welt. ©GulfNews

Am höchsten Punkt angelangt, befinden sich die Besucher in mehr als 250 Metern Höhe. Zum Vergleich nennt die Fischer die Touristenattraktion London Eye: Sie sei lediglich 135 Meter hoch. Während der Umdrehungen, die jeweils etwa 38 Minuten dauerten, seien Sehenswürdigkeiten wie das Burj Al Arab, der Burj Khalifa und die Palmeninsel Jumeirah in einer der klimatisierten Kabinen zu bewundern.   

Bauherr des Projektes ist den Angaben zufolge die Dubai Holding, eine breit aufgestellte globale Investmentgesellschaft. „Wir konnten unsere Auftraggeber durch professionelle Ingenieurleistungen in den Bereichen Planung, Musterbau und Produktschulung überzeugen“, sagt Yazan Almasri, Fassadenmanager bei der Fischer Landesgesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten. „Aber auch unsere sicheren und gleichzeitig wirtschaftlichen Lösungen sowie das weltweite Vertrauen in unsere Marke waren für die Beauftragung ausschlaggebend.“

Um den Sockel des Aussichtsrads zu errichten kamen unterschiedliche Fassaden- und Installationssysteme sowie Schwerlastbefestigungen der Unternehmensgruppe zum Einsatz. Die Fischer Befestigungs- und Systemlösungen verbinden hierbei die Sockelplatten fest mit den Stahlprofilen. In Hohlkörperplatten verankerte ein chemisches Injektionssystem Anbauteile im Untergrund.

Im Beton wurden Bolzenanker bei der Errichtung des Aussichtsrad-Unterbaus aus Stahl eingesetzt. Um die Tragkonstruktion zu befestigen, wurde ein Installationssystem verwendet. Fischer Fassadensysteme verankern Zementbauplatten an der Sekundärkonstruktion, heißt es weiter.

Bei Nacht erstrahlt das Aussichtsrad in einem Lichtermeer. ©Phil Handforth

Tinu Thomas, Technical Manager bei der Fischer Landesgesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten betont. „Jedes Bauvorhaben wird von einem professionellen Team betreut, das Kunden und Partner von Beginn an über die Unterstützung auf der Baustelle vor Ort bis zum erfolgreichen Projektabschluss durch alle Bauphasen begleitet.“ (pm/gel)


Ain Dubai in Zahlen

  • Höhe: 250 Meter
  • Kabinen-Zahl: 48 Hightech-Kabinen
  • Kapazität: 1.750 Personen
  • Verlegte Kabel: 2.400 Meter Gesamtlänge

https://www.aindubai.com

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