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WirtschaftsKRAFTplus ist in der Tat ein „Plus“ – ein Mehr an Themen, an Hintergründen und an Aktualität. Mit dieser Plattform wird die wirtschaftliche Kompetenz des Standortes Pforzheim medial begleitet und weit in die Region getragen.

Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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Pforzheimer Professor beim Salzburg Summit 2022

In der Mozartstadt wurden Ende Juli 2022 Visionen und Wege für die Zukunft des europäischen Wirtschaftsstandorts diskutiert. Über 200 CEOs sowie internationale ExpertInnen beschäftigen sich im Rahmen des Salzburg Summit 2022 mit den brennendsten Fragen Europas. Mit dabei war auch Professor Dr. Carlo Burkhardt von der Hochschule Pforzheim.
Bei seinem Vortrag auf dem Salzburg Summit forderte Professor Dr. Carlo Burkhardt ein Ende von Spekulation mit kritischen Rohstoffen. Foto: Uwe Brandl, Salzburg-cityguide.at

Das Tagungsmotto „Challenges“ adressierte die aktuelle Situation und die Herausforderungen vor denen Europa steht. Eingeteilt in die vier zentralen Themenblöcke Klima & Energie, Innovation, Geopolitik und Gesellschaft, war der Pforzheimer Hochschulprofessor Dr. Carlo Burkhardt eingeladen, um als Leiter des Instituts für strategische Technologie- und Edelmetalle (STI) in einem Panel über Herausforderungen und Lösungsansätze für eine nachhaltige Rohstoffversorgung Europas zu referieren.

Publikumswirksam eingebettet in eine Session, an der unter anderem Österreichs Ex-Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel sowie Bundesminister a.D. Karl-Theodor zu Guttenberg teilnahmen, konnte Burkhardt vor vollem Haus in einem Impulsvortrag einen umfassenden Überblick über die Versorgungsrisiken von Permanentmagneten geben und die dadurch verursachte starke Abhängigkeit der europäischen Schlüsselindustrien Mobilität, grüne Energie, Automatisierung und Digitalisierung von der aufstrebenden Weltmacht China aufzeigen.

Paneldiskussion mit Dr. Carlo Burkhardt beim Salzburg Summit 2022.Foto: Uwe Brandl, Salzburg-cityguide.at



In der anschließenden Paneldiskussion, moderiert von der österreichischen Politik- und Fernsehjournalistin Alexandra Wachter, stimmte er mit dem Vize-Rektor der Montanuniverstität Leoben, Professor Dr. Peter Moser, darin überein, dass es großer Anstrengungen sowohl in der Primärversorgung mit Rohstoffen durch die Eröffnung neuer Abbaustätten als auch im Recycling durch verbesserte Rücknahmesysteme und Kennzeichnungspflichten bedarf, um die Versorgungssicherheit in Europa mittelfristig zu verbessern. „Wir brauchen die Unterstützung der Politik, die Spekulation mit kritischen Rohstoffen zu unterbinden“, sagte Burkhardt. Außerdem bedürfe es verbindlicher Rahmenbedingungen, um Sicherheit für die notwendigen Milliardeninvestitionen im Bereich der Gewinnung und Verarbeitung von kritischen Rohstoffen zu schaffen, so Burkhardt abschließend.

pm/tm

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