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WirtschaftsKRAFTplus ist in der Tat ein „Plus“ – ein Mehr an Themen, an Hintergründen und an Aktualität. Mit dieser Plattform wird die wirtschaftliche Kompetenz des Standortes Pforzheim medial begleitet und weit in die Region getragen.

Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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Was Arbeitgeberbewertungen mit Bewerbungen zu tun haben

Negative Einträge über ein Unternehmen auf Bewertungsplattformen können zur Folge haben, dass Wunsch-Bewerberinnen und -Bewerber verloren gehen. Aber auch eigene Mitarbeitende könnten ins Grübeln kommen, wenn sie schlechte Kommentare über die eigene Firma lesen – vor allem dann, wenn diese vom Unternehmen unkommentiert bleiben.
Schlechte Bewertungen auf Job-Portalen können das Image eines Unternehmens beschädigen und in der Folge begehrte Fachkräfte abschrecken. ©Composing_GerdLache

11.02.2022

Will sich ein Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber etablieren, muss insbesondere die Präsenz und Darstellung nach außen gepflegt werden, sagt Melanie Madaus, Referentin, Dozentin, Mentorin und zertifizierte Employer Brand Managerin. Sie rät, mehr Zeit und Ressourcen in Bewertungs-Plattformen zu investieren und sich intensiv mit den Bewertungen zu beschäftigen.

„Employer Branding – Was Arbeitgeberbewertungen mit Bewerbungen zu tun haben“, unter diesem Motto stand die virtuelle Veranstaltung der Fachkräfteallianz Pforzheim Nordschwarzwald mit rund 70 Personalverantwortlichen.

Employer Brand Managerin Melanie Madaus referierte bei der Fachkräfteallianz Nordschwarzwald. ©wfg

Es war bereits die zehnte Veranstaltung in der Reihe für HR-Verantwortliche, mit der die Fachkräfteallianz Nordschwarzwald Unternehmen und HR-Verantwortliche am  Wirtschaftsstandort Nordschwarzwald dabei unterstützt, sich optimal am Arbeitsmarkt zu positionieren und zu etablieren. Als Beispiel in der jüngsten Veranstaltung wurde insbesondere „Kununu“ thematisiert, die derzeit bekannteste Plattform im deutschsprachigen Raum.

Lars Schäfer, Prokurist bei der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG), fasst zusammen: „Arbeitgeberbewertungsplattformen können ein wichtiger Baustein der Fachkräftegewinnung und -sicherung sein, der in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wenn Arbeitgeber diese Bewertungen als wertvolles Feedback annehmen, kann dies zu positiven Veränderungen in den Unternehmen führen. Dies birgt großes Potential für die Gewinnung qualifizierter und motivierter Fachkräfte.“


Siehe zum Thema auch diesen Beitrag auf WirtschaftsKRAFT

Arbeitgeber unter Beobachtung – schlechte Online-Bewertungen bringen das Employer Branding ins Wanken


Mehr als Obstkorb und O-Saft

Die nächste Veranstaltung der Fachkräfteallianz findet virtuell am Donnerstag, 3. März 2022, um 16 Uhr statt. Hier geht es schwerpunktmäßig um die Fragestellung, mit welchen Schlüsselfaktoren Unternehmen die Mitarbeiterbindung umsetzen können.  „Mehr als nur Obstkorb und O-Saft“ lautet das Motto von Sibylle Stippler, Referentin dieser Veranstaltung.  Sie ist Senior Economist im Institut der deutschen Wirtschaft und Teamleiterin im Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA).

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung HIER

Die Zugangsdaten zur Veranstaltung werden nach der Anmeldung zugestellt.

(pm/gel)


Fachkräfteallianz Pforzheim Nordschwarzwald

Aufgrund der demographischen Entwicklung wird sich in der Region Nordschwarzwald der bereits bestehende Fachkräftemangel zukünftig weiter verschärfen. In erster Linie schließt dies Personen ein, die  über eine Berufsausbildung verfügen. In einem geringeren Maße sind auch Absolventen einer Hochschulausbildung betroffen.

Gleichzeitig wird sich der interregionale Wettbewerb um Fachkräfte intensivieren. Daher ist es wichtig, dass es die Wirtschaftsregion Nordschwarzwald mit Hilfe der Unternehmen, wirtschaftsnahen Institutionen und Kommunen Rahmenbedingungen schafft zu vermitteln, wie interessant sie für Fachkräfte als Arbeits- und Wohnort ist.

Ziel ist es, durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass den in der Region ansässigen Unternehmen dauerhaft Fachkräfte in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Dazu haben die Allianzpartner vereinbart, ihre Fachkräfteaktivitäten abzustimmen, um Kräfte und Wissen zu bündeln sowie die Transparenz des regionalen Arbeitsmarkts zu erhöhen.

Weitere Handlungsfelder ergeben sich aus den Zielen die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten weiter voran zu treiben und die Beschäftigung von Frauen, Älteren, Langzeitarbeitslosen, Geringqualifizierten und Menschen mit Migrationshintergrund zu steigern. Des Weiteren sollen Hochschulabsolventen stärker an den Standort gebunden werden. (pm/gel)

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