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Mit der Ornamenta als „krachendes Ausrufezeichen“ will die Region Nordschwarzwald den Standort stärken – Start: 2024

Der Nordschwarzwald mit dem Oberzentrum Pforzheim will sich als starke und attraktive Kultur-, Hochschul- und Wirtschaftsregion positionieren. Den Weg dorthin soll der Verein OrnamentaBund ebnen.
Das neue Präsidiums des Vereins OrnamentaBund präsentiert sich nach der Wahl hygienegerecht (von links): Philip Paschen, Raphael Mürle, Katja Loewer, Petra Bauknecht, Prof. Dr. Ulrich Jautz, Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler (nicht im Präsidium) sowie Liane Bley, Georg Leicht, Jean-Marc Weiser, Dr. Philipp Reisert undStephan Scholl. © EleniEngeser

Von Gerd Lache | 06.04.2021

Als zeitgemäße Weiterentwicklung der ORNAMENTA 1 soll die ORNAMENTA 2024 die Weitergabe des Feuers darstellen.
Georg Leicht, Präsidiumsmitglied und Juwelier aus Pforzheim

OrnamentaBund, das ist nach eigener Definition ein kulturpolitisches und ein wirtschaftspolitisches Projekt. Erstmals 2024 soll die ORNAMENTA als großangelegtes Format ein „krachendes“ Ausrufezeichen auf die Landkarte setzen und eine starke Marke für Pforzheim und die Region entwickeln, heißt es in der Ausschreibung für die Stellensuche einer kuratorische Leitung. Danach ist die Veranstaltung „alle fünf Jahre als Kristallisationspunkt“ vorgesehen.

2024 wird den Angaben zufolge über die Themenbereiche Schmuck, Design und Zukunft ein Brückenschlag vorgenommen, und zwar von der tradierten Goldstadt Pforzheim hin zu den Potentialen der Stadt und der Region Nordschwarzwald sowie zu aktuellen Zukunftstrends. Das Projekt sei eine Weiterentwicklung der Weltausstellung ORNAMENTA 1, die 1989 in Pforzheim stattfand.

Mit der aktiven Einbindung von Wirtschaftsunternehmen, wissenschaftlichen Institutionen wie etwa der Hochschule Pforzheim (Business/Design/Engineering), den verschiedenen (kulturellen) Einrichtungen vor Ort, der Region, Bürgerschaft, Studierenden und Jugendlichen, soll neben einer kulturellen Strahlkraft auch ein wirtschaftlicher Mehrwert erreicht werden, der zur Stärkung des Standorts beitrage.

Aus Ornamenta wird OrnamentaBund. ©StadtPforzheim/Composing_GerdLache

Bisher unterstützte der Förderverein ORNAMENTA das Projekt. Dieser hat sich in der jüngsten Mitgliederversammlung Ende März 2021 umbenannt in OrnamentaBund e.V. Gleichzeitig wurde ein neues Präsidium gewählt. Sein erklärtes Ziel: Gemeinsam Pforzheim und die Region Nordschwarzwald voranzubringen, lebenswert zu machen und etwas Nachhaltiges, physisch und ideell zu erschaffen- das sind die erklärten Ziele der Präsidiumsmitglieder.

Die Umfirmierung mache deutlich, dass die Mitglieder des Fördervereins und weitere Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Design und der Stadtgesellschaft hinter der Idee der „ORNAMENTA Pforzheim und der Region Nordschwarzwald“ stünden und sich aktiv zum OrnamentaBund e.V. zusammenschließen, um für den Standort Pforzheim Nachhaltiges zu schaffen und wegweisende Impulse zu initiieren, heißt es in einer Mitteilung.

Das neue Präsidium des Vereines besteht demnach aus Vertreterinnen und Vertretern der Bereiche Hochschule, Stadtverwaltung, Wirtschaft, Kultur, Politik und Region. Sie stünden hinter dem Bekenntnis des Bündnisses, für die Stadt und die Region „wegweisende Impulse zu setzen und Zukunftsthemen interdisziplinär, innovativ und im Schulterschluss mit der kuratorischen Leitung anzugehen.

Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch und Sibylle Schüssler, Kulturbürgermeistern der Stadt,  begrüßen das breite Engagement der Bürgerschaft und der Wirtschaft. „Nun sind die besten Voraussetzungen geschaffen, um gemeinsam unsere Stadt und die gesamte Region identitätsstiftend und zukunftsweisend voranzubringen“, sagt Boch. Die Kulturbürgermeistern unterstreicht die im Vordergrund stehende Interdisziplinarität des Formats ORNAMENTA, welche dazu beitrage, dass die ORNAMENTA auf einem breiten Fundament basiere und sich identitätsstiftend auf die Stadt und die Region Nordschwarzwald auswirke. Schüssler: „Die Zusammensetzung des Präsidiums ist ein klares Zeichen der einzelnen Bereiche, sich gemeinsam als Stadt und Region weiterzuentwickeln und sich als starke und attraktive Kultur-, Hochschul- und Wirtschaftsregion zu positionieren.“ Das Projektteam um Kulturamtsleiterin Angelika Drescher und Wirtschaftsförderer Markus Epple hat die Umfirmierung begleitet und sieht darin das Erreichen eines weiteren wichtigen Meilensteins.

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