Zitat Autor
WirtschaftsKRAFTplus ist in der Tat ein „Plus“ – ein Mehr an Themen, an Hintergründen und an Aktualität. Mit dieser Plattform wird die wirtschaftliche Kompetenz des Standortes Pforzheim medial begleitet und weit in die Region getragen.

Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

Newsletter Anmeldung

+ monatliche Erscheinung
+ aktuelle Themen und wichtige Termine
+ neue Unternehmensportraits und Unternehmensprofile
Datenverarbeitungshinweis*

Kulturleben durch mehr Diversität: Dialogabend betont Potenziale Baden-Badens

Sophie Kara-Ebner ist Referentin für Diversität am Nationaltheater in Mannheim. Für die Chancen einer diversen Stadtgesellschaft mit Blick auf die Weiterentwicklung des Kulturlebens in Baden-Baden warb sie im Foyer des Festspielhauses.
Baden-Baden. Sophie Kara-Ebner eröffnete den Dialogabend der Initiative „Länge mal Breite“ im Festspielhaus. Foto: Ricarda Feurer

Kara-Ebner hob hervor, dass die Frage, wer an Kultur teilhabe, in einer diversen Stadt über die gesellschaftliche Relevanz von Kulturinstitutionen mitentscheide. Da in Baden-Baden über 120 Nationen leben, könne man nur dazugewinnen, wenn Kultur „nicht von wenigen für wenige“ gemacht werde. Die Referentin für Diversität am Nationaltheater in Mannheim war auf Einladung der Initiative „Länge mal Breite“ gekommen, um den Dialogabend zum Thema „Zukunftsaufgaben für ein vielstimmiges Kulturleben“ mit einem Impulsvortrag zu eröffnen.

Aus ihrem beruflichen Alltag berichtete Kara, welche positive Wirkung eine Publikumsansprache in mehreren Sprachen haben könne, etwa als symbolische Wertschätzung der Muttersprachen von Migranten. Auch die Bevölkerung in ihrer ganzen Breite zu befragen, was sie über ein vorhandenes Programm denke, könne ein Beitrag dazu sein, die Identifikation aller mit der Kultur in der Stadt zu fördern.

Die aus unterschiedlichsten Zusammenhängen zu der Veranstaltung erschienenen internationalen Besucher, darunter Vertreter von Institutionen ebenso wie ältere und jüngere interessierte Einzelpersonen, diskutierten im Anschluss intensiv über bestehende Hürden für ein vielstimmiges Kulturleben in Baden-Baden. Im Namen der Initiative „Länge mal Breite“ bedankte sich Sasha Koura abschließend beim Team des Festspielhauses Baden-Baden um Dr. Dany Weyer, Leiter der Abteilung Partizipation, für die „angenehme Atmosphäre“ im Festspielhaus. Den Besuchern dankte sie für ihre Bereitschaft, sich mit den aufgeworfenen Fragen auseinanderzusetzen.

„Länge mal Breite“, die Initiative für ein vielstimmiges Kulturleben Baden-Baden, formierte sich 2020 mit dem Ziel, Impulse zu einer nachhaltigen Diversifizierung des Kulturlebens zu geben. Die Initiative konnte ihr Netzwerk am Rande des Dialogabends vergrößern, freut sich aber weiterhin über neue Mitstreitende. Die Ehrenamtlichen der Gruppe werden unterstützt von Hanna Panther, der Integrationsbeauftragten und Ricarda Feurer, der Ehrenamtsbeauftragten der Stadt, sowie durch das Forum der Kulturen Stuttgart.

pm/tm

Jetzt Newsletter abonnieren und von vielen Vorteilen profitieren!