31.07.2025
Bis 2035 drohen allein in Baden-Württemberg rund 860.000 Fachkräfte zu fehlen. Das Welcome Center der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) und die städtische Wirtschaftsförderung hatten deshalb zu einem hochkarätigen Austausch eingeladen. Ziel: Die Region als Magnet und Drehscheibe für internationales Talent zu etablieren.
„Die Zusammenarbeit mit Maharashtra ist ein wichtiger Baustein, um dem Fachkräftemangel nachhaltig zu begegnen“, betonte Ministerialdirektor Michael Kleiner vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium. Denn: Die Partnerschaft mit dem indischen Bundesstaat eröffnet neue Wege für gezielte Arbeitsmigration – und bringt insbesondere die Städte Karlsruhe und Pune als Innovationszentren enger zusammen.
Auch Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, zugleich Vorsitzender des India Boards Karlsruhe, sieht großes Potenzial: „Indien ist für uns ein strategischer Partner – sowohl wegen des Potenzials an Talenten, als auch wegen der gewachsenen Beziehungen, die wir als Stadt und Region seit vielen Jahren pflegen und so voneinander lernen.“
In fünf interaktiven Fokusgruppen diskutierten die Teilnehmenden branchenspezifische Herausforderungen – von Pflege über Handwerk bis IT. Besonders ein Beispiel aus dem südbadischen Fleischerhandwerk sorgte für Aufmerksamkeit: Hier wurden bereits erfolgreich indische Auszubildende integriert
Petra Bender, Leiterin des Welcome Centers TRK, zog ein positives Fazit: „Diese Veranstaltung war ein Katalysator für neue Kooperationen und das Vertiefen von Netzwerken. Heute war ein nächster Schritt, um die TechnologieRegion Karlsruhe als Drehscheibe für globales Talentmanagement gemeinsam mit Unternehmen und Partnern aus Wissenschaft und Verwaltung zu etablieren.“
Das Welcome Center der TechnologieRegion Karlsruhe spielt dabei eine Schlüsselrolle: Es unterstützt Unternehmen bei der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte und berät gleichzeitig Zugewanderte bei Fragen zu Berufseinstieg, Aufenthalt und Leben in der Region.
Ein Pluspunkt: Die TRK ist ein Zusammenschluss aus 35 Gesellschaftern – darunter Städte, Landkreise, Kammern, Unternehmen wie SEW-Eurodrive, EnBW, Bechtle oder GRENKE, sowie Wissenschaftseinrichtungen wie das KIT. Gemeinsam wollen sie die Region zukunftsfest machen.
pm/tm
31.07.2025
Bis 2035 drohen allein in Baden-Württemberg rund 860.000 Fachkräfte zu fehlen. Das Welcome Center der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) und die städtische Wirtschaftsförderung hatten deshalb zu einem hochkarätigen Austausch eingeladen. Ziel: Die Region als Magnet und Drehscheibe für internationales Talent zu etablieren.
„Die Zusammenarbeit mit Maharashtra ist ein wichtiger Baustein, um dem Fachkräftemangel nachhaltig zu begegnen“, betonte Ministerialdirektor Michael Kleiner vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium. Denn: Die Partnerschaft mit dem indischen Bundesstaat eröffnet neue Wege für gezielte Arbeitsmigration – und bringt insbesondere die Städte Karlsruhe und Pune als Innovationszentren enger zusammen.
Auch Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, zugleich Vorsitzender des India Boards Karlsruhe, sieht großes Potenzial: „Indien ist für uns ein strategischer Partner – sowohl wegen des Potenzials an Talenten, als auch wegen der gewachsenen Beziehungen, die wir als Stadt und Region seit vielen Jahren pflegen und so voneinander lernen.“
In fünf interaktiven Fokusgruppen diskutierten die Teilnehmenden branchenspezifische Herausforderungen – von Pflege über Handwerk bis IT. Besonders ein Beispiel aus dem südbadischen Fleischerhandwerk sorgte für Aufmerksamkeit: Hier wurden bereits erfolgreich indische Auszubildende integriert
Petra Bender, Leiterin des Welcome Centers TRK, zog ein positives Fazit: „Diese Veranstaltung war ein Katalysator für neue Kooperationen und das Vertiefen von Netzwerken. Heute war ein nächster Schritt, um die TechnologieRegion Karlsruhe als Drehscheibe für globales Talentmanagement gemeinsam mit Unternehmen und Partnern aus Wissenschaft und Verwaltung zu etablieren.“
Das Welcome Center der TechnologieRegion Karlsruhe spielt dabei eine Schlüsselrolle: Es unterstützt Unternehmen bei der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte und berät gleichzeitig Zugewanderte bei Fragen zu Berufseinstieg, Aufenthalt und Leben in der Region.
Ein Pluspunkt: Die TRK ist ein Zusammenschluss aus 35 Gesellschaftern – darunter Städte, Landkreise, Kammern, Unternehmen wie SEW-Eurodrive, EnBW, Bechtle oder GRENKE, sowie Wissenschaftseinrichtungen wie das KIT. Gemeinsam wollen sie die Region zukunftsfest machen.
pm/tm
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